Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.907: Hugo Roßberger

Der Soldat Hugo Roßberger wurde am 06.12.1895 in der bayerischen Stadt Kempten als Sohn eines Schneidermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 7. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.12.1916 fiel er im Alter von 21 Jahren in Rumänien während der Verfolgungskämpfe nach der Schlacht bei Rimnicul – Sarat.

„Verfolgungskämpfe nach der Schlacht bei Rimnicul – Sarat 28.12.1916 – 03.01.1917

Am nächsten Tag, 28.12., aber sollte der erste Impuls des Vorgehens vom rechten Flügel des 3. bayerischen Infanterie-Regiments im Verein mit dem linken der 217. Infanterie-Division gegeben werden. Am frühen Morgen aber sieht man Bagdat brennen. Es kommen Meldungen, dass der Gegner abgezogen sei. Der Regimentskommandeur gibt Befehl zum Nachstoßen. Da stellt sich heraus, dass sich der Gegner in einer Stellung, die von der F. St. Dedulesti östlich von Bagdat vorbei zog, wieder festgesetzt hatte. II./3. bayerisches Infanterie-Regiment hatte etwa 400 – 800 Meter, I./3. bayerisches Infanterie-Regiment durchschnittlich 600 Meter Raum nach vorwärts gewonnen, III./3. bayerisches Infanterie-Regiment wurde südlich der Bahn nachgezogen. Da die feindlichen Gräben vollbesetzt waren und unsere Artillerie zum Teil im Stellungswechsel begriffen war, wurde der Sturm verschoben, der Geländegewinn aber durch Eingraben in Schützenlöcher gesichert. Der Divisionsbefehl befahl für den 30.12. den Angriff mit dem dem Hauptnachdruck durch das 3. bayerische Infanterie-Regiment in Richtung E. St. Dedulesti. Man hörte, dass die Schlacht der 9. Armee siegreich beendet sei. Gegen Abend wird II./3. bayerisches Infanterie-Regiment wieder durch III./3. bayerisches Infanterie-Regiment abgelöst. II./3. bayerisches Infanterie-Regiment nimmt Unterkunft in Neu-Gaiseanca. 8.30 Uhr abends werden vier große Brände im Vorgelände sichtbar. Patrouillen stellen später den Abzug des Gegners fest.“

Man begrub Hugo Roßberger auf dem Soldatenfriedhof Braila in Block 5.

Sterbebild von Hugo Roßberger
Rückseite des Sterbebildes von Hugo Roßberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.802: Otto Pfleger

Der Gefreite Otto Pfleger stammte aus München und war Angestellter bei der Allgemeinen Versicherungs-Bank Stuttgart. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 16.07.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei einem Sturmangriff währen der Verfolgungskämpfe an der galizisch-polnischen Grenze bei Maslomecz und Modryn.

Die Lage des Grabes von Otto Pfleger ist unbekannt.

Sterbebild von Otto Pfleger
Rückseite des Sterbebildes von Otto Pfleger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.758: Josef Rannertshauser

Der Soldat Josef Rannertshauser stammte aus Weikenhausen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schweitenkirchen, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 13. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 10.07.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren während der Verfolgungskämpfe an der galizisch-polnischen Grenze im heutigen Polen während eines Feldgottesdienstes im Park von Modryniec, als eine Granate einschlug. 16 Soldaten wurden dabei getötet.

Die Lage des Grabes von Josef Rannertshauser ist unbekannt.

Sterbebild von Franz und Josef Rannertshauser
Rückseite des Sterbebildes von Franz und Josef Rannertshauser

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.410: Wilhelm Cremer

Der Musketier Wilhelm Cremer wurde am 22.04.1885 in Düsseldorf-Hamm geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 96. Infanterie-Regiments. Er wurde zum 25.02.1915 eingezogen und in Lahr ausgebildet. Am 17.08.1915 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Falki – Filipy im heutigen Polen während der Verfolgungskämpfe am oberen Narew und Nurzec durch Granattreffer.

Die Lage des Grabes von Wilhelm Cremer ist wie so oft bei Kriegsopfern an der Ostfront unbekannt

Sterbebild von Wilhelm Cremer
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Cremer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 612: Anton Grundner

Anton Grunder stammte aus Wörtha an der Isar. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 19. Pionier Kompanie als Pionier (11. bayerische Infanterie-Division,). Am 03.07.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei den Verfolgungskämpfen an der galizisch – polnischen Grenze.

Ein Grab von Anton Grundner ist nicht bekannt und wahrscheinlich auch nicht mehr vorhanden.

Sterbebild von Anton Grundner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Grundner