Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.496: Josef Mittermaier (Joseph Mittermeier)

Der Kanonier Josef Mittermaier, eigentlich Joseph  Mittermeier,  war der Sohn eines Schreinermeisters und stammte aus Wasserburg am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Batterie des 7. bayerischen Feldartillerie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Soyécourt und Lihons in Frankreich an der Somme.

Man begrub Joseph Mittermeier auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Wasserburg am Inn gedenkt Joseph Mittermeier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/wasserburg_am_inn_st._jakob_kirche_70-71_wk1_wk2_bay.html

In der offiziellen Verlustliste des 7. bayerischen Feldartillerie-Regiments wird Joseph Mittermeier ebenfalls ehrend aufgeführt: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vl_kgl_bay_7_far_wk1.htm

 

Sterbebild von Josef Mittermaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mittermaier

Der theoretische Weg von Joseph Mittermeier von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.495: Josef Maurer

Josef Maurer stammte aus Neudeck, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Babensham, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter der Reserve in der 7. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Stellungskämpfe vor Lihons, östlich  bei Vermandovillers.

Über den Todestag Josef Maurers berichtet die Regimentsgeschichte:

„26.09.1914 Die Nacht verlief ruhig. Mittags um 1.25 Uhr wurde Seine Königliche Hoheit Prinz Franz durch Granatsplitter am Oberschenkel verwundet, als er, nahezu in vorderster Linie mit seinem Adjutanten Merzinger vom Rande des Dorfes Vermandovillers den Gefechtsverlauf überwachte und trotz Vorstellungen sich nicht in Deckung zurückbegeben wollte. Ein um 7 Uhr abends gegen II. und III./Infanterie Leib-Regiment und II. Bataillon gerichteter Angriff des Gegners wurde glatt abgewiesen und unvergesslich bleibt, wie nach dieser Abfurh des Gegners die Musik des Infanterie-Leib-Regimentes vorne in der Gefechtslinie entsprechende Weisen in den Abend hinaussandte. 10 Uhr abends übernimmt für den verwundeten Regimentskommandeur Oberstleutnant Otto Staubwasser die Führung des Regiments, die er bis März 1918 ununterbrochen beibehält.

Man begrub Josef Maurer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 2347.

Sterbebild von Josef Maurer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Maurer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.488: Paul Wagner

Der Infanterist Paul Wagner stammte aus Wimmeröd (Schreibfehler auf Sterbebild), heute ein Orsteil der bayerischen Gemeinde Malching, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.09.1914 fiel er im Alter von 22 Jahren bei Estrées (Aisne) in Frankreich.

Man begrub Paul Wagner auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Paul Wagner
Rückseite des Sterbebildes von Paul Wagner

Der theoretische Weg von Paul Wagner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.482: Karl Wieberger

Karl Wieberger stammte aus Laufen in Bayern und war Telegraphenarbeiter. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 7. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments als Fahrer. Am 26.09.1914 wurde er  bei Vermandovillers an der Somme in Frankreich verwundet und starb am 27.09.1914 im Alter von 23 Jahren an seiner Verwundung. Vermutlich wurde Karl wieberger auch anonym auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beigesetzt, wo auch seine Kameraden ruhen, die im gleichen Regiment dienten und im gleichen Zeitraum fielen..

 

Sterbebild von Karl Wieberger
Rückseite des Sterbebildes von Karl Wieberger

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.462: Josef Deindl

Der Landwehrmann Josef Deindl stammte aus der bayerischen Gemeinde Nußdorf am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren durch eine schwere Verwundung bei Chuignes (Somme).

Josef Deindl wurde auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab beerdigt.

Sterbebild von Josef Deindl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Deindl

Der theoretische Weg von Josef Deindl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.357: Ludwig Lutz

Der Reservist Ludwig Lutz wurde in Thannenmais (Schreibfehler auf Sterbebild), einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Reisbach, als Sohn eines Zimmermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei  Lihons (Schreibfehler auf Sterbebild) an der Somme in Frankreich.

Eine Grablage ist für Ludwig Lutz offiziell nicht bekannt. Nach meinen Recherchen wurde er wahrscheinlich auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab begraben. Dort ruhen seine Kameraden aus der 4. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regimentes, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a. 

  • Infanterist Johann Kammhuber, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Vizefeldwebel  Ernst Hornickel, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Gefreiter Johann Schäfer, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Georg Brams, gefallen am 02.10.1914 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Failnbach gedenkt Ludwig Lutz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/failnbach-reisbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Lutz
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Lutz

Der theoretische Weg von Ludwig Lutz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem vermutlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.349: Alois Popp

Der Wehrmann Alois Popp stammte aus Gassen, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Burgkirchen an der Alz, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 25.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Lihons.

Über den Todestag von Alois Popp schreibt die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„25.09. Auch in den ersten Nachmittagsstunden gelingt es nicht, Lihons zu nehmen. Um 5.40 Uhr erhält das Regiment Befehl zum Sturm. Nach Artilleriebeschießung gehen I. und II. Bataillon und II. 16. Infanterie-Regiment zum Sturm vor; sie erreichen nur mit Teilen den Ortsrand und müssen etwa 400 m von Lihons entfernt in Stellung gehen. II. Bataillon dringt bis zum Feldweg Lihons – Herbevillers vor. Die Verluste sind sehr beträchtlich.“

Einer der „beträchtlichen Verluste“ ist Alois Popp – nicht einmal namentlich erwähnt, ein Teil der Masse, die in diesem Kampf und in diesem Krieg getötet wurden.

Man begrub Alois Popp auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Popp
Rückseite des Sterbebildes von Alois Popp

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.348: Alois Bayer

Der Reservist Alois Bayer (Volksbund: Vorname „Johann“) wurde am 01.12.1887 im bayerischen Burgoberbach geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 23. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 24.07.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Estrées in Nordfrankreich während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Alois Bayer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Bayer
Rückseite des Sterbebildes von Alois Bayer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.142: Josef Eibl

Josef Eibl wurde am 24.12.1898 in Edhof geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schaufling, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 10.08.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren bei Lihons in Frankreich während der Schlacht an der Römerstraße.

Offiziell ist für Josef Eibl keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde. Dort fanden seine Kameraden aus dem 7. bayerischen Infanterie-Regiment ihre letzte Ruhestätte, die am gleichen Tag fielen wie Josef Eibl:

  1. Infanterist Joseph Wünsch, gefallen am 10.08.1918 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  2. Gefreiter Christoph Jahn, gefallen am 10.08.1918 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  3. Infanterist Georg Hader, gefallen am 10.08.1918 bei Lihons, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Josef Eibl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Eibl

Der theoretische Weg von Josef Eibl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem wahrscheinlichen Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.112: Josef Oberbauer

Der Reservist Josef Oberbauer stammte aus Peitzing, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Buchbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.10.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Lihons in Frankreich.

Man begrub Josef Oberbauer auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Oberbauer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Oberbauer

Der theoretische Weg von Josef Oberbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: