Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 224: Max Riesinger

Der Bauerssohn Max Riesinger stammte aus Gastorf, heute ein Ortsteil der Gemeinde Ruderting. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 25. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 24.11.1915 wird er als leicht verwundet gemeldet.

Seit dem 18.10.1918 gilt er als in Frankreich verschollen. Sein Sterbeort und der Verbleib seiner Leiche ist unbekannt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 162: Josef Kratzl

Josef Kratzl war Landwirt, stammte aus Gumattenkirchen, Pfarrei Niederbergkirchen, und wurde am 24.02.1878 geboren. Im Ersten Weltkrieg wurde er in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat eingesetzt. Es ist das gleiche Regiment, in dem auch Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg diente.

Am 14.05.1917 wird Josef Kratzl im Alter von 39 Jahren bei der Frühjahrsschlacht bei Arras getötet. Der Verbleib seiner sterblichen Überreste ist heute unbekannt. Ich konnte trotz intensiver Suche keine Hinweise finden.

Noch heute gedenkt ihm seine Heimatgemeinde mittels eines Denkmals: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim-gumattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 155: Johann Eder

Johann Eder war der Sohn eines Landwirts in Bergham bei Lohkirchen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist beim 12. Reserve-Infanterie-Regiment und dort in der 8. Kompanie. Während der Kämpfe bei Arras wurde er am 18.05.1915 im Alter von 29 Jahren im Gefecht getötet. Wo er begraben wurde und wo seine Gebeine ruhen, ist heute unbekannt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/lohkirchen_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 129: Xaver Zislsperger

Über Xaver Zislsperger konnte ich so gut wie nichts ermitteln. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg als Ersatz-Reservist in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Infanterie-Regiments und war der Sohn eines Landwirts in Mühlberg. Am 03.08.1916 wurde er bei den Kämpfen um Verdun getötet. Ob sein Leichnam geborgen wurde, wo er verblieb und ober er gar begraben wurde ist vollkommen unklar. Selbst eine Gefallenenmeldung konnte ich bei den Verlustlisten nicht ermitteln.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 124: Georg Hack

Georg Hack wurde am 01.02.1895 in Echerschwang geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Bernbeuren. Er war der Sohn eines Landwirts und diente im Ersten Weltkrieg als Soldat in der 6. Kompanie des königlich bayerischen Infanterie-Leib-Regiment. Am 23.06.1916 fiel er bei einem Sturmangriff bei Verdun durch einen Granattreffer.

Über den Verbleib der Gebeine von Georg Hack herrscht leider Unklarheit. Der Volksbund vermutet, dass sie letztlich auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville begraben worden sein könnten.

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 122: Wolfgang Schiedermaier

Wolfgang Schiedermaier wurde am 27.01.1886 geboren und stammte aus Zwiesel in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Gefreiter und Krankenträger bei der 10. Kompanie des 8. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments eingesetzt. Bei den Kämpfen um Verdun wurde er nach Gefechten im Chapitre-Wald zunächst als verletzt gemeldet. Später korrigierte das Militär seine Angaben und teilte mit, dass Wolfgang Schiedermaier gefallen sei. Er wurde 30 Jahre alt und war mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet.

Der Verbleib seines Leichnames ist bis heute unklar. Ich konnte keinerlei Informationen hierzu finden. Ich vermute, dass seine Gebeine entweder noch auf dem ehemaligen Schlachtfeld ruhen oder als unbekannter Toter auf einem der zahlreichen Soldatenfriedhöfe beigesetzt wurde.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 118: Georg Kolmhuber

Georg Kolmhuber stammte vom Münchener Westend und gehörte der katholischen Gemeinde Sankt Rupert an. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 19. bayerisches Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.03.1915 fiel Georg Kolmhuber bei den Kämpfen in den Vogesen am Reichsackerkopf bei Münster (Elsass).

Der Verbleib seines Leichnams ist bisher ungeklärt. Ich gehe nach meinen bisherigen Recherchen davon aus, dass er als unbekannter Toter auf dem Soldatenfriedhof in Breitenbach (Elsass) begraben wurde.

Seine Heimatgemeinde gedenkt seiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/m-westend_st_rupert_wk1_bay.htm