Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.736: Josef Eichenseer

Der Soldat Josef Eichenseer stammte 11.03.1877 Hitzendorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hohenfels, und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann in der 8. Kompanie des 5. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Am 16.12.1916 geriet er während der Stellungskämpfe während der Schlacht um Verdun verwundet in französische Gefangenschaft und verstarb einen Monat später am 18.01.1917 im Alter von 40 Jahren in Marseille.

Man begrub Josef Eichenseer auf dem Friedhof St. Pierre in Marseille.

Sterbebild von Josef Eichenseer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Eichenseer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.629: Xaver Rackl

Der Soldat Xaver Rackl stammte wurde am 15.10.1880 geboren und stammte aus der bayerischen Gemeinde Prackenbach und war Schuhmacher. Er diente im Ersten Weltkrieg als Wehrmann. Am 06.01.1917 verstarb er in Folge einer Verwundung im Alter von 36 Jahren in englischer Gefangenschaft.

Man begrub Xaver Rackl auf dem Soldatenfriedhof Rembercourt-aux-Pots in Grab 514.

Sterbebild von Xaver Rackl
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Rackl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.504: Sebastian Folger

Der Soldat Sebastian Folger stammte aus Paindlkofen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ergoldsbach, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er im 12. und 16. bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Militär-Verdienstkreuz ausgezeichnet. Am 04.02.1921 verstarb er im Alter von 23 Jahren an den Folgen des Krieges.

Sterbebild von Sebastian Folger
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Folger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.494: Wilhelm Kümmerle

Der Soldat Wilhelm Kümmerle wurde am 17.04.1893 in Sulzschneid geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Marktoberdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der Maschinengewehr-Abteilung des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 16.06.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung bei den Kämpfen um die Thiaumont-Ferme im Rahmen der Schlacht um Verdun in einem Lazarett in Stuttgart.

Es ist für Wilhelm Kümmerle keine Grablage bekannt, ich vermute jedoch, dass er in einem regionalen, zivilen Friedhof in Stuttgart im militärischen Bereich beigesetzt wurde und dass das Grab noch heute existiert.

Sterbebild von Wilhelm Kümmerle
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Kümmerle

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.380: Joseph Pfeiffer

Der Soldat Joseph Pfeiffer wurde am 16.03.1896 in der bayerischen Gemeinde Fronreiten als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Jäger in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Jäger-Regiments. Am 23.09.1916 verstarb er im Alter von 20 Jahren nach schwerer Verwundung in einem Feldlazarett.

Die Lage des Grabes von Joseph Pfeiffer war nicht zu ermitteln.

Sterbebild von Joseph Pfeiffer
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Pfeiffer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.342: Jakob Stadler

Der Soldat Jakob Stadler stammte aus Barmbichl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Palling, und war Hausbesitzer, Musiker und Maurer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann und Infanterist in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Ende November – Anfang Dezember wurde er verwundet, kämpfte jedoch weiter. Am 26.12.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei Saint-Laurent-Blangy, in der Nähe von Arras.

Man begrub Jakob Stadler auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Jakob Stadler
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Stadler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.316: Joseph Gill

Der Soldat Joseph Gill stammte aus der bayerischen Gemeinde Oberschleißheim und war Maschinist. Im Ersten Weltkrieg diente er als Sanitäts-Unteroffizier in der 8. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Er war zum Vize-Feldwebel vorgeschlagen und mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse sowie mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Klasse ausgezeichnet worden. Am 05.09.1917 fiel er während der Stellungskämpfe in der Champagne nach drei Jahren Kriegsdienst im Alter von 26 Jahren bei der Eroberung der Navarin-Ferme südlich Sommepy-Tahure durch Gasvergiftung und Verwundung.

Man begrub Joseph Gill auf dem Soldatenfriedhof St.-Étiennes-à-Arnes in Block 7, Grab 462.

 

Sterbebild von Joseph Gill
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Gill

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.305: Ludwig Niedermeier

Der Soldat Ludwig Niedermeier stammte aus Anzenberg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Perach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Obergefreiter in der 2. Batterie des 28. bayerischen Fußartillerie-Bataillons. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit Krone und Schwertern aus. Am 02.07.1918 fiel er im Alter von 22 Jahren nach 3 1/2 Jahren Kriegsdienst in Folge einer Verwundung durch einen Granatsplitter in dem Dorf Fère-en-Tardenois.

Die Regimentsgeschichte berichtet hierzu:

„Am 26.06.1918 wurde das Bataillon als Armeereserve zunächst in die Gegend von Villeneuve zurückgezogen, um am 2. Juli zur Heeresgruppe Schmettow nach Courville in Marsch gesetzt zu werden. Auf dem Weg dorthin, beim Durchmarsch durch Fére en T’ois, büßte die 2. Batterie an diesem Tage noch 8 Tote ein.“

Einer der Toten war Ludwig Niedermeier.

Man begrub Ludwig Niedermeier auf dem Soldatenfriedhof Soupir in Block 1, Grab 1219.

Sterbebild von Ludwig Niedermeier
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Niedermeier

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 2.228: Paul Löhle

Der Soldat Paul Löhle wurde am 13.08.1913 in Bad Tölz in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einer Nachrichten-Abteilung der Wehrmacht. Am 06.09.1944 verstarb er nach einer Verwundung im Alter von 31 Jahren in einem Heimat-Lazarett.

Die Lages des Grabes von Paul Löhle konnte ich nicht ermitteln.

In Kaufbeuren gedenkt man Paul Löhle noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/kaufbeuren_lk-ostallgaeu_bay.html

Sterbebild von Paul Löhle
Rückseite des Sterbebildes von Paul Löhle

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.166: Wilhelm Knittel

Der Soldat Wilhelm Knittel stammte aus Kreenheinstetten, heute eine Ortsteil der Gemeinde Leibertingen in Baden-Württemberg, und war dort Straßenwärter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Landsturmpflichtiger in der 4. Kompanie des 2. Landsturm-Infanterie-Bataillons Bruchsal (XIV. 14.). Am 17.06.1916 verstarb er an einer Verwundung im Alter von 42 Jahren im Lazarett Lutterbach.

Man begrub Wilhelm Knittel auf dem Soldatenfriedhof Cernay in Block 6, Grab 303.

Sterbebild von Wilhelm Knittel
Rückseite des Sterbebildes von Wilhelm Knittel