Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 926: Felix Mayer

Der Schneidermeisterssohn Felix Mayer wurde am 21.03.1892 im bayerischen Au am Inn geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat in der 3. Kompanie des 19. Reserve-Infanterie-Regiments. Ende 1915 wurde er leicht verwundet. Er fiel nach dreimaliger Verwundung am 21.12.1916 im Alter von 23 Jahren im Feldlazarett in Madefalva (Schreibfehler auf Sterbebild) (rumänischer Name: Siculeni) in Siebenbürgen (Rumänien) nach einem Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Felix Mayer ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Au am Inn gedenkt Felix Mayer noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/gars_a_inn-au_am_inn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Felix Mayer
Rückseite des Sterbebildes von Felix Mayer

Der theoretische Weg von Felix Mayer von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 921: Peter Götzberger

Der gefreite Peter Götzberger stammte aus Stockham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Obing, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments und wurde mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Gleich zu Beginn des Krieges wurde er verwundet. Am 28.01.1916 fiel er im Alter von 26 Jahren bei Avion (Schreibfehler auf Sterbebild) in Nordfrankreich.

Offiziell ist keine Grablage für Peter Götzberger bekannt. Er könnte jedoch anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast beigesetzt worden sein. Dort wurden auch Kameraden seiner Kompanie begraben, die zum selben Zeitraum fielen: u. a. Christian Schmidbauer, gefallen am 28.01.1916 bei Avion und Franz Baumgartner, ebenfalls gefallen am 28.01.1916 bei Givenchy.

Sterbebild von Peter Götzberger
Rückseite des Sterbebildes von Peter Götzberger

Der theoretische Weg von Peter Götzberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 805: Sebastian Leinauer

Der Oberschütze Sebastian Leinauer wurde am 05.11.1922 in Aretsried in Bayern geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Gebirgs-Jäger-Regiment. Er wurde mit dem Sturmabzeichen ausgezeichnet. Am 30.05.1943 starb er nach schwerer Verwundung im Alter von 20 Jahren im Feldlazarett 97 bei Pilenkowo, 1944 in Zandrypsch umbenannt.

Man begrub Sebastian Leinauer auf dem Friedhof Jurkowka – Russland.

Sterbebild von Sebastian Leinauer
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Leinauer

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 802: Michael Obermaier

Michael Obermaier (Volksbund: Obermeier) wurde am 04.12.1922 in Obermünchsdorf, einem Ortsteil der niederbayerischen Gemeinde Reisbach, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in einem Gebirgsjäger-Regiment. Er wurde mit dem Infanterie-Sturmabzeichen ausgezeichnet. Am 29.11.1942 wurde er verwundet und starb an dieser Verwundung am 04.12.1942 im Alter von 20 Jahren auf dem Hauptverbandsplatz der Gebirgs-Sanitäts-Kompanie 2/97 beim Nawaginskaja Tunnel im Kaukasus.

Sterbebild von Michael Obermaier
Rückseite des Sterbebildes von Michael Obermaier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 681: Jakob Aiblinger

Der Wagnermeisterssohn Jakob Aiblinger stammte aus Weisbrunn, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut. Zuletzt lebte er in Egerndach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am Granatsplitter 24.01.1916 wurde er im Kampf durch einen Granatsplitter verwundet. An dieser Verwundung verstarb er am 25.01.1916 im Alter von 35 Jahren in einem Lazarett in den Vogesen.

Man begrub Jakob Aiblinger auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab Grab 44 .

SterbebildvonJakob Aiblinger
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Aiblinger

Der theoretische Weg von Jakob Aiblinger von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 696: Bartholomäus Gremmer

Der Tagelöhner Bartholomäus Gremmer stammte aus Essenbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment als Infanterist. Am 15.10.1914 verstarb er im Alter von 30 Jahren in Köln am Rhein, nachdem er bei Gefechten im Stellungskampf vor Lihone bei Arras schwer verwundet worden war.

Man begrub Bartholomäus Gremmer auf dem Soldatenfriedhof Köln-Melaten in Block 6, Reihe 3, Grab 2.

Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhält man bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Melaten-Friedhof

Sterbebild von Bartholomäus Gremmer
Rückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Gremmer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 684: Alois Hausberger

Der Krämerssohn Alois Hausberger stammte aus Kleeberg, heute ein Ortsteil der Gemeinde Ruhrstorf an der Rott. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 3. Jäger-Regiments als Jäger. Er wurde zweimal verwundet, war 41 Monate im Feld und wurde mit dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 15.07.1918 fiel er im Alter von 24 Jahren in Dormans (Schreibfehler) während der Stellungskämpfe an der Marne durch ein Artillerie-Geschoss .

Oberhalb der Stadt im Schlosspark von Dormans erinnert eine Kapelle Chapelle-de-la-Reconnaisance [weitere Infos: http://de.memorialdormans14-18.com/ ]an die Marneschlachten 1914 und 1918. In ihr ruhen ca. 1.500 unbekannte Gefallene. Wahrscheinlich darunter auch Alois Hausberger.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Alois Hausberger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/ruhrstorf_an_der_rott_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Alois Hausberger
Rückseite des Sterbebildes von Alois Hausberger

Der theoretische Weg von Alois Hausberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 656: Franz Xaver Gerstl

Franz Xaver Gerstl war ein Müllerssohn aus Niederham in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 wurde er bei Maixe verwundet, ebenso im Juni 1915. Am 20.07.2016 fiel er im Alter von 25 Jahren durch einen Granatschuss beim Armierungs-Bataillon 5, 4. Kompanie bei Morval.

Über die Lage eines Grabes ist heute nichts mehr bekannt.

Sterbebild von Franz Xaver Gerstl
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Gerstl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 646: Johann Ganghofer

Der Bauerssohn Johann Ganghofer stammte aus  Unterremmelsberg, heute ebenso wie Taufkirchen ein Ortsteil der Gemeinde Falkenberg in Niederbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Reservist. Am 07.12.1914 verstarb er im Alter von 25 Jahren in einem Lazarett in Aachen an der Verwundung durch einen Lungenschuss, den er sich am am 21.10.1914 bei Arras zugezogen hatte.

Eine Grablage ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass Johann Ganghofer auf dem Waldfriedhof Aachen beigesetzt wurde.

Seine Heimatgemeinde Taufkirchen gedenkt noch heute Johann Ganghofer auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/falkenberg-taufkirchen_wk1u2_bay.htm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 641: Johann Immerz

Der Unteroffizier Johann Immerz wurde am 11.08.1892 in Oberostendorf geboren und war Käser von Beruf. 1912 leistete er beim 8. Infanterie-Regiment in Metz seinen Wehrdienst ab. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 wurde er durch einen Schuss in den Schenkel verwundet. Am 06.03.1915 war er wieder hergestellt und kehrte zur Truppe zurück. Er wurde zum 22. Reserve-Infanterie-Regiment versetzt – 6. Kompanie. Am 18.04.1915 fiel er im Alter von 22 Jahren am Sattelkopf im Münstertal (Vogesen) in Frankreich.

Eine Grablage ist für Johann Immerz nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal und Verbleib seiner gefallenen Kameraden aus seiner Kompanie:

  • Infanterist Ludwig Lutz, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Wilhelm Stein, gefallen am 18.04.1915 bei Mühlbach, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in Block 4 Grab 16;
  • Infanterist Georg Klemm, gefallen am 18.04.1915 am Sattelköpfle, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab;
  • Infanterist Bernhard Dries, gefallen am 18.04.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

 

Seine Heimatgemeinde Oberostendorf gedenkt noch heute Johann Immerz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/oberostendorf_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Immerz

Der theoretische Weg von Johann Immerz von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: