{"id":23316,"date":"2024-11-09T00:00:19","date_gmt":"2024-11-08T23:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=23316"},"modified":"2020-09-22T06:11:38","modified_gmt":"2020-09-22T04:11:38","slug":"die-maenner-des-ersten-weltkriegs-teil-2-366-max-schmittner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=23316","title":{"rendered":"Die M\u00e4nner des Ersten Weltkriegs \u2013 Teil 2.366: Max Schmittner"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Max Schmittner wurde am 03.11.1895 in Oberbabing (Ortsteil der bayerischen Gemeinde <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Velden_(Vils)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Velden (Vils)<\/a>) geboren und war der Sohn eines M\u00fchlenbesitzers. Im Ersten Weltkrieg k\u00e4mpfte er als Infanterist in der 8. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiment. Man zeichnete ihn mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse aus. Am 16.11.1916 (Regimentsgeschichte: 17.11.1916) fiel er im Alter von 21 Jahren w\u00e4hrend der Schlacht von Targu Jiu in Rum\u00e4nien durch.<\/p>\n<p>\u00dcber die Todestage von Max Schmittner schreibt die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Und da es im str\u00f6menden Regen erst mit Einbruch der Dunkelheit vor der Ortschaft eintraf, musste der Sturm auf den n\u00e4chsten Morgen (16.11.) verschoben werden. An ihm nahm dann noch die eben dort eingetroffenen Eskadrons 2.\/7. und 3.\/7. bayerisches Chev.-Regiment unter Rittmeister Graf Preysing flotten Anteil. Als Budieni genommen war, trat die Division mit II\/3. bayerisches Infanterie-Regiment als Vortrupp wieder an und belie\u00df I.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment zun\u00e4chst bei Budieni. III.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment, das mit zwei Kompanien von Pitesti din Deal her ebenfalls auf Budieni angetreten, dort aber nicht mehr zum Eingreifen gekommen war, hatte die Division als rechte Seitendeckung l\u00e4ngs der Bahnlinie zu begleiten.<\/em><\/p>\n<p><em>Schon bei Pojogeni traf man wieder auf Feind, anscheinend eine Nachhut. Der Regimentskommandeur entwickelte II.\/3 und nach dem Herankommen von III.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment noch dieses. Der Feind nahm den Nahkampf nicht an. Beim weiteren Vorgehen wurde dem Regimentskommandeur die F\u00fchrung des rechten Fl\u00fcgels der Infanterie der Division \u00fcbertragen. Da II.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment durch sein Vorgehen auf Targu Carbunesti (auf anderen Karten Petresti genannt) zur mittleren Gruppe (Schulz) kam, bestand die rechte Fl\u00fcgelgruppe aus II.\/ 3. bayerisches Infanterie-Regiment und I.\/ 22. bayerisches Infanterie-Regiment. Diese Gruppe folgte dem auf die s\u00fcdlichen H\u00f6hen abziehenden Gegner durch Comanesti und schob zur Sicherung kurz vor Einbruch der D\u00e4mmerung eine Kompanie auf den Nordostausl\u00e4ufer der H\u00f6he Curmatura (s\u00fcdlich Comanesti) vor. I.\/ 3. bayerisches Infanterie-Regiment war im Laufe des Tages bei Budieni von einem Bataillon der 109. Infanterie-Division abgel\u00f6st und von der 11. bayerischen Infanterie-Division nach Colibasul in Unterkunft befohlen worden.<\/em><\/p>\n<p><em>Am 17.11. wurde das Vordringen nach S\u00fcden fortgesetzt. Der Regimentskommandeur f\u00fcrhrte zun\u00e4chst III.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment und I.\/22. bayerisches Infanterie-Regiment als rechte Fl\u00fcgelgruppe auf die Curmaturah\u00f6he herauf. Dann wurden die Gruppen anders gebildet. I.\/22. bayerisches Infanterie-Regiment und ein preu\u00dfisches Bataillon wurden eine gesonderte rechte Fl\u00fcgelgruppe. Dem Regimentskommandeur wurde au\u00dfer dem III.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment noch das 26. Infanterie-Regiment (ohne II.\/26.) unterstellt. Die Gruppe hatte am Ostabfall der westlichen Gilorttalh\u00f6he \u00fcber Rogojani auf Boja vorzusto\u00dfen. II.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment aber war mit III.\/22. bayerisches Infanterie-Regiment der linken Fl\u00fcgelgruppe (Vogt) unterstellt und hatte dort einen schweren Kampf zu bestehen. Diese Gruppe wurde im Vorgehen auf dem \u00f6stlichen Gilortufer von Petresti (Targu Carbunesti) auf Tupsani von \u00fcberlegenen feindlichen Gegenangriffen hart bedr\u00e4ngt. Die n\u00f6rdlich Petresti (Targu Carbunesti) stehende Artillerie, das der Gruppe von der Division zur Verf\u00fcgung gestellte I.\/3. und flankierendes Eingreifen von Teilen des III.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment vom westlichen Gilortufer her wandten den kritischen Kampf nachmittags endlich zum Sieg. Tupsani wurde noch abends im Ortskampf genommen. II.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment n\u00e4chtigte mit dem Hauptteil in Bidinul. Unterdessen hatte westlich des Gilort III.\/3. bayerisches Infanterie-Regiment im Verein mit einem Bataillon Infanterie-Regiments 26 Boja genommen und fand sp\u00e4t abends in Socul wieder Anschluss an die rechte Fl\u00fcgelgruppe (Werkmann).&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Lage des Grabes von Max Schmitt ist, wie meist bei Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Rum\u00e4nien, unbekannt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_23235\" aria-describedby=\"caption-attachment-23235\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-23235\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Max_Schmittner_v.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"652\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Max_Schmittner_v.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Max_Schmittner_v-300x245.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Max_Schmittner_v-768x626.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-23235\" class=\"wp-caption-text\">Sterbebild von Max Schmittner<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_23234\" aria-describedby=\"caption-attachment-23234\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-23234\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Max_Schmittner_h.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"652\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Max_Schmittner_h.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Max_Schmittner_h-300x245.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Max_Schmittner_h-768x626.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-23234\" class=\"wp-caption-text\">R\u00fcckseite des Sterbebildes von Max Schmittner<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat Max Schmittner wurde am 03.11.1895 in Oberbabing (Ortsteil der bayerischen Gemeinde Velden (Vils)) geboren und war der Sohn eines M\u00fchlenbesitzers. 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