{"id":239,"date":"2010-05-29T00:00:54","date_gmt":"2010-05-28T22:00:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.geschichte-hautnah.de\/?p=239"},"modified":"2010-05-29T00:00:54","modified_gmt":"2010-05-28T22:00:54","slug":"die-kommandozentrale-des-oberst-driant-verdun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=239","title":{"rendered":"Die Kommandozentrale des Oberst Driant (Verdun)"},"content":{"rendered":"<h2><strong>21-22 Februar 1916<\/strong><\/h2>\n<p>Die Parole lautete, bis zum Ende durchzuhalten. Dies wurde befolgt.Der Der Abgeordnete von Nancy, Oberst Driant aus Saint-Cyr, m\u00f6chte mit seinem Grad an die Front und er bekommt im Norden von Verdun eine Halb- Brigade bestehend aus zwei Jagdbataillonen zugeteilt : die 56. und 59. B.C.P. Driant, der sowohl Offizier als auch Politiker war und der immer frei heraus sprach, hielt sich nicht zur\u00fcck, um seine Beobachtungen und Kritik bez\u00fcglich der Organisation des Bereichs von Verdun anzubringen. Dies konnte die fortschreitende Zerst\u00f6rung der Bauwerke der Festung nicht aufhalten, auch wenn die Zwischenstellungen gerade erst angeordnet waren.<\/p>\n<p>Aufgrund seiner mit liebevoller Einfachheit und nicht ohne Strenge ausgef\u00fchrten Befehlsgewalt konnte er nur seinen Bereich organisieren und den Sturm, den er mit grausamer Klarheit kommen sah, abwarten.<\/p>\n<p>Driant hatte seiner Halbbrigade am 20. Januar den gro\u00dfen Angriff als Tagesordnung angek\u00fcndigt. Anbei der Text, in dem die wesentlichen Merkmale des Kampfes ohnegleichen, der folgen sollte, vorgezeichnet sind.<\/p>\n<h2><strong>Tagesordnung- 20 Januar 1916<\/strong><\/h2>\n<p>&#8222;Es ist Zeit, dass die Begnadeten und die J\u00e4ger der beiden Bataillone sich f\u00fcr den Kampf vorbereiten, und dass jeder \u00fcber seine eigene Rolle nachdenkt. Wir m\u00fcssen uns bis ins kleinste Detail in diesen zerst\u00f6renden Kampf, der nun ansteht, investieren und keiner darf aufgrund von fehlenden Anweisungen tatenlos bleiben.<\/p>\n<p>Oft werden wir nicht miteinander in Verbindung stehen, oft werden einige unserer M\u00e4nner auf sich selbst gestellt sein. Der erste Gedanke aller J\u00e4ger muss sein, dem Feind mit allen Mitteln zu widerstehen und ihn aufzuhalten. In den Schlachten der letzten siebzehn Monate habt ihr den H\u00e4nden des Feindes nur die Verletzten \u00fcberlassen. J\u00e4ger geben nicht auf.&#8220;<\/p>\n<p>Am 21. Februar steht er fr\u00fch auf, schaut in den blauen Himmel und die strahlende Sonne. Er streift seinen Ehering ab und \u00fcbergibt ihn seinem Sekret\u00e4r: &#8222;Falls ich get\u00f6tet werde, \u00fcbergeben Sie diesen Frau Driant&#8220;.<\/p>\n<p>Er reitet zu Pferde zum Bois des Caures, gefolgt von seinem Stallknecht.<\/p>\n<p>Um 6 Uhr 45 erreicht er das Schlachtfeld, wo eine Reservekompanie unter Anleitung der Leutnants Leroy und Simon einen Graben ausbauen. Er l\u00e4\u00dft die Arbeiten unterbrechen und sendet die Truppe an die Kampfstellen. W\u00e4hrend er mit den beiden Offizieren spricht, f\u00e4llt die erste Granate; die Trag\u00f6die nimmt ihren Lauf. Das Gebiet des Bois des Caures (Caures: im lokalen Dialekt Haselnu\u00df) ist feucht und schlecht f\u00fcr das Ausgraben der schnell \u00fcberfluteten Sch\u00fctzengr\u00e4ben geeignet. Die 56. und 59. B.C.P. errichten hier eine Fallenanlage, deren tragische Schw\u00e4che in den Schanzk\u00f6rben lag. In dieser Lage \u00fcberfiel ihn der Schock am 21. Februar 1916. Die Stellungen des Bois des Caures und des Bois d&#8217;Haumont, die vom 165. Regiment gehalten wurden, befanden sich auf gerader Angriffslinie der Deutschen. Die Bombardierung walzt die ohnehin schwachen Verschanzungen vor den 150, 210 und 305 nieder: Driant hatte selbst am Vortag geschrieben: &#8222;sie k\u00f6nnten schon diese Nacht, aber auch erst in einigen Tagen angreifen.&#8220;<\/p>\n<h2><strong>Anfang der Schlacht von Verdun<\/strong><\/h2>\n<p>Im Februar 1916 war der Bereich des Bois des Caures seit November 1915 durch die Gruppe der J\u00e4ger des Oberst Driant besetzt. In der Gruppe sind die 56. B.C.P. (Hauptmann Vincent) und die 59. B.C.P. (Major Renouard) enthalten. Die beiden sich an der Front abwechselnden Bataillone haben seit mehreren Wochen unter dem Druck von Driant, der den bevorstehenden Angriff sp\u00fcrt, ihre Positionen verst\u00e4rkt und die Verteidigung eingerichtet.<\/p>\n<p>Am 21. Februar 1916 um 7 Uhr morgens f\u00e4llt die erste Granate auf den Wald und Driant, der wei\u00df, dass die Stunde der Opfer geschlagen hat, bleibt bei seinen J\u00e4gern und verl\u00e4sst diese nicht mehr. Die Bombeneinschl\u00e4ge werden so h\u00e4ufig, dass das gesamte Gebiet vermint ist. Ab 10 Uhr ist der Wald nicht mehr zug\u00e4nglich, ein echtes Chaos. Um 17 Uhr lassen die Bombardierungen pl\u00f6tzlich nach, dann wird wieder geschossen, ein schneller Angriff, sogar ein Kampf von Mann zu Mann. Trotz der wahrhaft heldenhaften Eins\u00e4tze werden einige Sch\u00fctzengr\u00e4ben erobert.<\/p>\n<p>Am Abend beherrscht der Feind die ersten Linien. Die J\u00e4ger des Kompanie Robin starten jedoch in der eiskalten Nacht einen Gegenangriff, erobern ihre Gr\u00e4ben zur\u00fcck und verbreiten Panik unter den Deutschen, die \u00fcberzeugt sind, die J\u00e4ger au\u00dfer Gefecht versetzt zu haben.<\/p>\n<p>Geben Mitternacht durchl\u00e4uft Oberst Driant das gesamte Gebiet, bis zum Ende der Sch\u00fctzengr\u00e4ben und ermuntert seine M\u00e4nner.<\/p>\n<p>Auch wenn die J\u00e4ger die am Vortag verlorenen Sch\u00fctzengr\u00e4ben zur\u00fcckerobert haben, sind Sie am 22. Februar morgens dem Schu\u00dffeuer des Feindes ausgesetzt. Ab 7 Uhr morgens wird die Bombardierung, die genau so heftig wie die des Vortages ausf\u00e4llt, wieder aufgenommen. Mittags wird der Beschuss eingestellt. Die \u00fcberlebenden J\u00e4ger springen an Ihre Kampfesposten. Der Oberst befindet sich in ihrer Mitte, nimmt ein Gewehr und er\u00f6ffnet das Feuer. Der Bois des Caures dient nicht mehr als Schutz. Die Feindesmassen umringen ihn. Drei Kompanien der ersten Linie sterben an ihren Gewehren, von zwei Regimentern \u00fcberw\u00e4ltigt. Die Kompanie Seguin schl\u00e4gt sich aufs beste. Solange noch Granaten da sind, werden diese eingesetzt, dann wird mit Steinen und Kolben geworfen. Um 13 Uhr erfolgt ein erneuter Angriff. Immer mit dem Gewehr in der Hand, ist Oberst Driant auf der H\u00f6he seines Befehlspostens, inmitten seiner Verbindungsm\u00e4nner. Er ist \u00e4u\u00dferst gut gelaunt. Als Elitesch\u00fctze k\u00fcndigt er das Ergebnis der Sch\u00fcsse und die Fehlerquote an. Die Kompanie SIMON startet einen Gegenangriff und macht einige Gefangene.<\/p>\n<p>Um 16 Uhr bleiben nur noch ca. 80 M\u00e4nner um Oberst Driant, Major Renouard und Hauptmann Vincent. Pl\u00f6tzlich kommen die Granaten von hinten. Der Bois des Caures wird umgedreht. Das ist das Ende. Um noch an anderen Stellen k\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen und nicht gefangen genommen zu werden, beschlie\u00dft Driant, sich aus dem Wald zur\u00fcckzuziehen. Drei Gruppen schlie\u00dfen sich zusammen. Die Truppe des Oberst enth\u00e4lt die Verbindungsleute und die Telegrafisten. Jeder bem\u00fcht sich, die Granatl\u00f6cher zu \u00fcberspringen, obwohl eine deutsche 77er ohne Unterlass schie\u00dft. Der Oberst geht ruhig weiter, als letzter, seinen Stock in der Hand. Gerade verbindet er einen verletzten J\u00e4ger notd\u00fcrftig in einem Granatloch und geht dann alleine weiter, als mehrere Sch\u00fcsse ihn treffen: &#8222;Hilfe! Mein Gott&#8220; schreit er. Der Abgeordnete von Nancy schl\u00e4gt auf diesem St\u00fcck Boden Lothringens vor dem Feind hin. Von den 1200 J\u00e4gern Driants, welche die Divisionen des 18. Korps der deutschen Armee niedergemetzelt haben, \u00fcberleben nur ca. 100. Der Kronprinz rechnete mit einem Widerstand von wenigen Stunden. Durch diesen unerwarteten, zweit\u00e4tigen Waffenstillstand konnte der Nachschub aufr\u00fccken. Verdun fiel nicht. Diese Gedenkplatte wurde von den Bewohnern von Saint-Cyr der Bef\u00f6rderung &#8222;Leutnant-Oberst Driant&#8220; zum Anlass des 20. Jahrestages Ihrer Taufe und dem 70. Todestag ihres Paten gespendet.<\/p>\n<h2><strong>Die Schlachten am rechten Flussufer<\/strong><\/h2>\n<h2><strong>1874-1914 &#8211; Verdun, die Grenzfestung<\/strong><\/h2>\n<p>Durch den Anschluss von Elsass-Lothringen (1871) gelangte Verdun zu den ersten Grenzposten und wurde schnell zum Hauptort des an den Ostgrenzen auf Initiative des Generals S\u00e9r\u00e9 de Rivi\u00e8res entwickelten Verteidigungsprogramms. Die die Stadt umgebenden Anh\u00f6hen sowie die solide Zitadelle erhalten eine doppelte Befestigungsmauer, die zwischen 1874 und 1914 fortlaufend umge\u00e4ndert und durch Betonpanzer und Panzert\u00fcrme verst\u00e4rkt wird. Der Grundaufbau enth\u00e4lt in einem Umkreis von 45 Kilometern 39 Festungen und Bauwerke. In Abst\u00e4nden befinden sich kleinere Elemente (Kampfunterst\u00e4nde, Waffenlager und Hallen, Schanzen, Artilleriest\u00e4nde&#8230;), die Hilfe leisten. Dieser un\u00fcberwindbare Schutzschild, der bei der Mobilisierung von 66 000 M\u00e4nnern besetzt war und auf einem milit\u00e4risch abgesperrten Umfeld von 185 km mit sehr engen Wegen erbaut war, besa\u00df Kasernen, Waffenlager, Man\u00f6vergebiete, einen lenkbaren Park und ein Flugfeld. Der Platz von Verdun, Drehpunkt der franz\u00f6sischen Verteidigung im Jahre 1914, besitzt 1915 fast keinerlei Verteidigungsmittel mehr. Die Deutschen wollten durch die Offensive &#8222;Urteil&#8220; einen brutalen, schnellen und entscheidenden Sieg erringen.<\/p>\n<h2><strong>1916 &#8211; vor Verdun, ein zehnmonatige Schlacht<\/strong><\/h2>\n<p>300 Tage und 300 N\u00e4chte lang findet auf der kleinen befestigten Fl\u00e4che der Oberen Maas die gr\u00f6\u00dfte Schlacht der Geschichte statt, in der so viele Menschenleben und Kriegsmaterial wie nie zuvor eingesetzt werden und somit einen wesentlichen Wendepunkt des Gro\u00dfen Krieges ausmachen. In dieser immer wieder durch einen Regen von 60 Millionen Granaten in Beschuss genommenen H\u00f6lle, die 300 000 Tote und Vermisste aufnahm und 450 000 Verletzte erschlug, \u00fcberlebte und starb der Soldat von Verdun. Die Franzosen und Deutschen, alleine oder in kleinen Einzelgruppen, verlassen in den mit Leichen \u00fcbers\u00e4ten Granatl\u00f6chern, schlecht versorgt, Opfer der K\u00e4lte, des Durstes, des Drecks, besa\u00dfen als alleinige Begleiter die Angst und Verzweiflung und kannten nur einen Befehl: Angriff oder Widerstand.<\/p>\n<p>Vom 21. Februar an wurden die franz\u00f6sischen Stellungen durch den Granatregen des \u00ab Trommelfeuers&#8220; niedergem\u00e4ht. Ein im Bois des Caures niedergem\u00e4hter 36-st\u00fcndiger Widerstand kann dem Angriff nicht standhalten. Am 25. Februar wird die Festung von Douaumont eingenommen. Nun wird die Lage schwierig und der wahrscheinliche Fall von Verdun greift der Auswanderung der letzten Zivilisten vor. Am 26. wird General P\u00e9tain dazu ernannt, vor Ort eine entscheidende Schlacht durchzuf\u00fchren: er stellt die M\u00e4nner neu auf, best\u00fcckt die Festungen mit neuen Waffen und versorgt die Front auf dem Heiligen Weg mit M\u00e4nnern und Material. Die durch die verzweifelten Opfer der Einheiten ersch\u00f6pfte Offensive wird erstickt. Im M\u00e4rz erweitert Falkenhay, deutscher Chefmajor, seine Angriffsfront am linken Flussufer: vor Avocourt, auf des H\u00e4ngen des Mort-Homme und am Abhang 304 wird heftig gek\u00e4mpft. Am anderen Ende der Kette, auf den Gebieten von Vaux und la Caillette, in deren hart umk\u00e4mpften Schluchten den Namen &#8222;Todesschluchten&#8220; annehmen, ersch\u00f6pft sich die Front, gibt aber nicht auf.<\/p>\n<p>Im Mai werden der Abhang 304 und die Verteidigungslinien des Mort-Homme und von Cumi\u00e8res eingenommen, aber jeder verlorene oder gewonnene Meter ist zum Preis eines schrecklichen Leidensweges. Die Festung von Vaux, die am 9. M\u00e4rz erreicht und am 7. Juni eingenommen wird, ist der Ausl\u00f6ser des Todesschlages, der schnell vor der franz\u00f6sisch-britischen Offensive an der Somme ausgetragen wurde.<\/p>\n<p>Am 23. Juni st\u00fcrmen 50 000 Deutsche zur Eroberung der letzten Anh\u00f6hen vor Verdun, besetzten die Ebene von Thiaumont und das in Ruinen liegende Dorf Fleury, stolpern jedoch \u00fcber das Bauwerk Froideterre.<\/p>\n<p>Am 11. und 12. Juli erliegt der letzte Angriff der Deutschen der Somme- Offensive dem Aufbau der Festung von Souville, weniger als 4 km von Verdun entfernt, wodurch die Unm\u00f6glichkeit des deutschen Sieges best\u00e4tigt wird.<\/p>\n<p>Nachdem die deutsche Offensive angehalten wurde, wechselt die Initiative. Fleury wird am 17. August zur\u00fcckerobert und w\u00e4hrend des Herbstes halten die Bem\u00fchungen der R\u00fcckgewinnung die Gefahr vor Verdun fern. Am 24. Oktober wird die Festung von Douaumont zur\u00fcckerobert, am 2. November die von Vaux. Im Dezember f\u00e4llt der wesentliche Teil des seit 8 Monate umk\u00e4mpften Gebietes an Frankreich zur\u00fcck. Dennoch sind weitere 2 Jahre und die Unterst\u00fctzung der amerikanischen Truppen im Jahr 1918 n\u00f6tig, im die Front im Bois des Caures zur\u00fcckzudr\u00e4ngen.<\/p>\n<h2><strong>Von Argonne bis Sain-Mihiel, vier Jahre &#8222;unter Verdun&#8220;<\/strong><\/h2>\n<p>Ab August 1914 entwickelt sich der Krieg an den \u00e4u\u00dfersten Grenzen der Maas, umschlie\u00dft und isoliert dann die Festung von Verdun. Nach dem schrecklichen Gemenge von Vaub\u00e9court-la-Vaux-Marie am 10. September wird die Front durch den R\u00fcckzug auf das Grenzgebirge von Argonne verlegt. Vom 20. bis 25. f\u00fchren die heftigen K\u00e4mpfe an der Oberen Maas zur Gr\u00fcndung einer Schlucht um Saint-Mihiel, wodurch die Maas und die Verbindungswege 20 Kilometer vor Verdun abgebrochen werden. Der Widerstand der Festung von Troyon verbietet jedoch ein Einschlie\u00dfen. Vier Jahre lang, sind die &#8222;Spitzen&#8220; und H\u00fcgel um Verdun Schauplatz schrecklicher K\u00e4mpfe. Die im Boden von Eparges und Vauquois verewigten riesigen Krater zeugen von den Minenkriegen, deren Explosionen M\u00e4nner und Gr\u00e4ben versch\u00fctteten. Erst im Herbst 1918 k\u00f6nnen amerikanische Offensiven diesen Schraubstock l\u00f6sen, wobei 120 000 &#8222;Sammies&#8220; f\u00fcr die R\u00fcckeroberung der Spitze von Saint-Mihiel und die Beherrschung des Gebietes der Maas-Argonne geopfert wurden.<\/p>\n<h2><strong>Die aufeinanderfolgenden Gr\u00e4ber von Driant<\/strong><\/h2>\n<p>Gem\u00e4\u00df dem Protokoll vom 23. M\u00e4rz 1916, berichtet der J\u00e4ger Paul Coisne des 56. B.C.P., der im Lager von Kassel interniert und Zeuge der letzten Momente des Oberstleutnants Driant war, seine letzten Worte seien gewesen: Oh, l\u00e0, l\u00e0, mein Gott !&#8220;<\/p>\n<p>Durch einen Schweizer Vermittler sendet die Gr\u00e4fin Schrotter von Wiesbaden am 16. M\u00e4rz 1916 ein Trauerschreiben an Frau Driant. Genau schreibt sie: &#8222;Mein Sohn, Leutnant der Artillerie, der gegen Ihren Gatten gek\u00e4mpft hat, bat mich, Ihnen zu schreiben und Ihnen zu versichern, dass Herr Driant mit Achtung und F\u00fcrsorge bestattet wurde und dass seine Feindeskameraden ihm ein ehrenreiches Grab gegraben haben(&#8230;) Wir werden uns um dieses Grab k\u00fcmmern, dass Sie dann in Friedenstagen besuchen k\u00f6nnen(&#8230;)&#8220;.<\/p>\n<p>Maurice Barr\u00e8s, der diesen Brief am 9. April 1916 in der Zeitschrift Echo de Paris zitiert, schreibt: &#8222;Hier ist der deutsche Brief, der das Leben eines gro\u00dfen Franzosen beschlie\u00dft&#8220;.<\/p>\n<p>Die Erinnerung an Oberstleutnant Driant wird im Museum der J\u00e4ger, dem Tombeau des Braves, welches dem historischen Dienst der Wehrmacht in Vincennes angeschlossen ist, hoch geehrt.<\/p>\n<p>Die Geschichte der aufeinander folgenden Gr\u00e4ber von Driant ist kompliziert. Nach seinem Tod wurde er von den Deutschen auf dem Schlachtfeld beerdigt. Erst am 9. August 1919 wurde er exhumiert, identifiziert und erneut am gleichen Ort begraben. Eine erneute Ausgrabung fand am 9. Oktober 1922 statt, um den K\u00f6rper in das Monument des Bois des Caures zu \u00fcberliefern. Dies fand am 21. Oktober, am Vortag der Er\u00f6ffnung, statt.<\/p>\n<p><em>Quelle: Gemeinderat der Maas<\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_242\" aria-describedby=\"caption-attachment-242\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.geschichte-hautnah.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/DSC_0049.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-242\" title=\"DSC_0049\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.geschichte-hautnah.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/DSC_0049-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-242\" class=\"wp-caption-text\">Das Denkmal f\u00fcr Oberst Driant und seine Kameraden<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"http:\/\/www.geschichte-hautnah.de\/wp-content\/uploads\/2010\/05\/DSC_0050.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-243\" title=\"DSC_0050\" alt=\"\" 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Dies wurde befolgt.Der Der Abgeordnete von Nancy, Oberst Driant aus Saint-Cyr, m\u00f6chte mit seinem Grad an die Front und er bekommt im Norden von Verdun eine Halb- Brigade bestehend aus zwei Jagdbataillonen zugeteilt : die 56. und 59. B.C.P. 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