{"id":24213,"date":"2025-02-07T00:00:40","date_gmt":"2025-02-06T23:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=24213"},"modified":"2020-10-30T19:15:13","modified_gmt":"2020-10-30T18:15:13","slug":"die-maenner-des-ersten-weltkriegs-teil-2-456-georg-seitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=24213","title":{"rendered":"Die M\u00e4nner des Ersten Weltkriegs \u2013 Teil 2.456: Georg Seitz"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Georg Seitz wurde am 03.03.1898 in Dietenhausen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Odelzhausen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Odelzhausen<\/a>, und war der Sohn eines Gutsbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 10. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 18.10.1918 wurde er im Alter von 20 Jahren w\u00e4hrend der K\u00e4mpfe vor und in der Hermannstellung beim Gefecht bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aisonville-et-Bernoville\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aisonville-et-Bernoville<\/a> durch einen Infanterieschuss schwer verwundet, geriet laut Regimentsgeschichte in franz\u00f6sische Kriegsgefangenschaft und verstarb auf dem Transport nach <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saint-Quentin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Staint-Quentin<\/a>. Sein Tod traf seine Eltern 10 Tage, nachdem seinen Bruder Martin gefallen war.<\/p>\n<p>\u00dcber den Todestag und die Todesumst\u00e4nde von Georg Seitz berichtet die Regimentsgeschichte des 10. bayerischen Infanterie-Regiments:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;18.10. Am 18. Oktober nach 1 Uhr morgens wurde vom Regiment der Befehl f\u00fcr die Zur\u00fccknahme des rechten Fl\u00fcgels der Division gegeben. Diese Ma\u00dfnahme wurde wegen der Lage beim rechten Nachbar notwendig, nachdem der Gegner am 17. abends noch in den Besitz von Bernoville gesetzt hatte. Ein f\u00fcr 18. morgens angesetzter Gegenangriff der 18. Infanterie-Division unterblieb.<\/em><\/p>\n<p><em>Die neue Linie verlief vom Nordrand von Aisonville, wo sie zur\u00fcckgebogen wurde, \u00fcber den Westrand von Aisonville s\u00fcdlich weiter mit Front gegen Bernoville zur rechten Regimentsgrenze, diese entlang bis zum linken Fl\u00fcgel der rechten Kompanie in der Hauptwiderstandslinie und dann in dem bisherigen Teil der Hauptwiderstandslinie weiter. Der rechte Teil der neuen Hauptwiderstandslinie wurde somit Hinterhangstellung.<\/em><\/p>\n<p><em>In den neuen Teil der Hauptwiderstandslinie wurde sofort eine Kompanie des B.B. (9.\/10.) vorgeschoben, die sich fl\u00fcchtig eingrub und Postierungen und leichte Maschiengewehre in die bisherige Hauptwiderstandslinie und das Vorfeld vorschob. Die 3. Kompanie sollte als Nahtkompanie zum B.B. kommen. Es wurde schon Tag, bevor die Verschiebung vollkommen durchgef\u00fchrt werden konnte. Auch den Anschluss mit dem rechten Nachbarn (Infanterie-Regiment 31) herzustellen, gelang nicht mehr.<\/em><\/p>\n<p><em>Um 6 Uhr morgens setzte auf der ganzen Front franz\u00f6sisches Trommelfeuer ein. Unmittelbar darauf griffen die Franzosen mit mehreren Kompanien im Regimentsabschnitt an. Der Angriff wurde durch das mit Leuchtzeichen angeforderte Sperrfeuer der Artillerie und durch Maschinengewehr-Feuer vor der Hauptwiderstandslinie abgewiesen. Besonders bew\u00e4hrte sich dabei wieder die schweren Maschinengewehre. Der Zug Immer der 1. Maschinengewehr-Kompanie meldete u. a. &#8222;Um 6 Uhr morgens griffen die Franzosen an. Sie kommen in Reihe rechts zu uns, ein feines Ziel!&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em>Um 7.30 Uhr vormittags flaute das feindliche Artilleriefeuer ab.<\/em><\/p>\n<p><em>Die 12. Kompanie war w\u00e4hrend des feindlichen Feuers zum Kampftaktischen Kommandanten vorgezogen worden. Die 11. war auf den Platz der 12. ger\u00fcckt und hatte die Sicherung nach rechts \u00fcbernommen; die 3. war noch nicht an ihrem Platze an der Naht eingetroffen.<\/em><\/p>\n<p>Der Kampftaktischekommandanten-Zug war am Morgen auf drei Gesch\u00fctze verst\u00e4rkt worden.<\/p>\n<p><em>Allm\u00e4hlich machte sich rechts st\u00e4rkerer feindlicher Druck bemerkbar. Den Franzosen war es n\u00e4mlich bei dem Fr\u00fchangriff gelungen, von Bernoville aus Aisonville zu nehmen. Der Kampftaktische Kommandant lie\u00df Maschinengewehr- und Minenwerfer-Feuer auf den S\u00fcdrand von Aisonville abgeben, sobald er dessen Besetzung durch die Franzosen erkannt hatte.<\/em><\/p>\n<p><em>Rechts bei der 18. Infanterie-Division war die Lage um 10 Uhr folgende: An das R.B. des Regiments schloss mit einer kleinen L\u00fccke I.\/31. mit Front gegen S\u00fcdostrand von Bernoville an, an I.\/31. die 5.\/10., die von dem \u00f6stlich Aisonville in einer Mulde zum Schutz der rechten Flanke der Division bereitgestellten II.\/10. zum Ausf\u00fcllen einer L\u00fccke vorgeschoben war, die zwischen I.\/31. und dem rechts davon eingesetzten III.\/31. entstanden war. III.\/31. hatte Front gegen Aisonville; an III.\/31. schloss Infanterie-Regiment 85, an dieses Infanterie-Regiment 86 an.<\/em><\/p>\n<p><em>In der N\u00e4he der 11.\/10., die auch an der Naht sicherte, stand ein beim Nachbarregiment (Infanterie-Regiment 31) eingesetzter Tankabwehrzug, zwei 9 cm Gesch\u00fctze der 7.\/s\u00e4chsisches-Feldartillerie-Regiment 28, der von jeglicher Verbindung abgeschnitten, noch vorne geblieben war. An diese Gesch\u00fctze hatten sich einzelne franz\u00f6sische Sturmtrupps aus Aisonville und Bernoville heraus auf fast 200 m herangearbeitet und sie mit ihren Maschinengewehren beschossen. Den Sachsen war es gelungen, das eine Gesch\u00fctz rechtzeitig aus der Deckung herauszuziehen und das Feuer gegen die feindlichen Maschinengewehre aufzunehmen, so dass diese sofort verstummten. Diesen Augenblick wollte die Bedienung des anderen Gesch\u00fctzes ben\u00fctzen, um es feuerbereit zu machen. Aber die sechs Mann konnten das Gesch\u00fctz aus seiner Deckung, einem tiefen Loche, nicht herausbringen. Zudem nahmen die Franzosen jetzt wieder ihr Maschinengewehr-Feuer auf. Das eine Gesch\u00fctz begann sofort wieder zu feuern, w\u00e4hrend der Zugf\u00fchrer gleichzeitig den F\u00fchrer der benachbarten Kompanie (11.\/10.), Oberleutnant der Reserve Truckenbrod, dringend um Unterst\u00fctzung anging.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser Entsandte einen Zug, dessen F\u00fchrung freiwillig Leutnant Bengl der 11. Kompanie \u00fcbernahm. Der junge Offizier f\u00fchrte unter geschickter Ausn\u00fctzung des Gel\u00e4ndes den Zug in eine kleine Mulde an die beiden Gesch\u00fctze heran, lie\u00df sofort ein leichtes Maschinengewehr auf die Franzosen feuern und zog mit den anderen Leuten das Gesch\u00fctz aus der Deckung heraus; dieses nahm sofort das Feuer auf. Sodann trug er mit seinen wackeren Leuten pers\u00f6nlich Munition heran.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Feuer der beiden Gesch\u00fctze hatte zur Folge, dass die Franzosen sich eiligst an die Ortsr\u00e4nder zur\u00fcckzogen. Dort sammelten sie und wollten von neuem in Sturmtrupps wieder vorbrechen. Aber unter dem direkten Schuss der beiden Gesch\u00fctze erlitten sie, wo sie sich zeigten, solche Verluste, dass sie ihre Angriffsabsichten v\u00f6llig aufgaben. So hatte Leutnant Bengl, der sich schon am 20.08.1918 beim Gegensto\u00df der 5.\/10. unter Leutnant Lanz ausgezeichnet hatte, durch sein entschlossenes, schneidiges Eingreifen eine schwere Gefahr von dem rechten Fl\u00fcgel der Division abzuwenden verstanden. Er war von zwei braven, unerschrockenen Unteroffizieren der 11.\/10. besonders bei seinem Beginnen unterst\u00fctzt worden, dem Vizefeldwebel der Landwehr Walter und Sergant der Landwehr Behringer.<\/em><\/p>\n<p><em>Gegen Mittag gelang es, die beiden Gesch\u00fctze unbesch\u00e4digt zur\u00fcckzubringen.<\/em><\/p>\n<p><em>Um 11.15 Uhr vormittags erging vom Regiment folgender Regimentsbefehl:<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;II.\/10. sichert den Regimentsabschnitt gegen den S\u00fcdausgang von Aisonville in seiner jetzigen Stellung; hierzu sind auch die Nahtkompanien und die Regimentsreserve zu verwenden. F\u00fchrung \u00fcber die gesamte Sicherung: Major Heinzmann.<\/em><\/p>\n<p><em>I.\/10. h\u00e4lt seine Stellung so lange als m\u00f6glich. Wird durch ein weiteres zur\u00fcckgehen des rechten Nachbars die Stellung unhaltbar, so schlie\u00dft sich I.\/10. dem Zur\u00fcckgehen an und bezieht erneut Stellung an der Stra\u00dfe Aisonville &#8211; Tremont-Ferme.<\/em><\/p>\n<p><em>Als r\u00fcckw\u00e4rtige Sicherung r\u00fcckt III.\/13. in die Mulde nordwestlich Badencourt&#8220;.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser Befehl traf nach 12 Uhr mittags bei den Bataillonen ein. Der Gegner hatte vor dem Regimentsabschnitt keinen Angriff mehr unternommen. Aber bei den rechts anschlie\u00dfenden Divisionen dr\u00e4ngte der Franzose teilweise auch mit Einsatz von Tanks derartig nach, dass die Lage immer unhaltbarer wurde.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach 1 Uhr nachmittags gab das Regiment den inzwischen eingetroffenen Divisionsbefehl zur R\u00fcckzug in die Hermann II Stellung weiter. Die 6. Infanterie-Division sollte sich dem um 3 Uhr nachmittags von Bernoville aus beginnenden Abzug der 18. Infanterie-Division vom rechten Fl\u00fcgel aus anschlie\u00dfen. Dem 10. Infanterie-Regiment wurde zum Zur\u00fcckgehen \u00fcber die Oise die Br\u00fccke zwischen Grand-Berly und Badencourt zugeweisen; die Stra\u00dfe Grand-Berly &#8211; Lesquielles durfte vom 10. Infanterie-Regiment nicht ben\u00fctzt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Mit dem Abbauen, das in kleineren Trupps, m\u00f6glichst der Sicht des Feindes entzogen, unter Ausn\u00fctzung der Mulden vor sich gehen sollte, hatte III.\/10. zu beginnen, diesem I.\/10. zu folgen. II.\/10. hatte den R\u00fcckzug zu decken. Ger\u00e4te und Munition waren nach Tunlichkeit zur\u00fcckzuschaffen. F\u00fcr den Fall eines feindlichen Angriffs w\u00e4hrend des Zur\u00fcckgehens waren von den Bataillonen zur Deckung des Abzuges Nachhuten mit schweren Maschinengewehren auszuscheiden, die von Abschnitt zu Abschnitt ausweichen sollten.<\/em><\/p>\n<p><em>III.\/13. wurde von der Division in eine Aufnahmestellung \u00f6stlich des Oise-Cambre-Kanals von der Nordgrenze der Division bis zur Stra\u00dfe Grand-Berly &#8211; Lesquilles <\/em><em>befohlen. Die zur\u00fcckgehenden Teile des Regiments sollten durch die Kanalbesatzung durchgezogen werden und in den Waldst\u00fccken der Mulde s\u00fcdlich Tupigny sammeln, und zwar III.\/10. im nord\u00f6stlichsten Waldst\u00fcck an der Abschnittsgrenze, II.\/10. in dem s\u00fcdlichsten Waldst\u00fcck, I.\/10. im mittleren Waldst\u00fcck.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Regimentsstab verblieb zun\u00e4chst in Grand-Berly und ging dann an die Stra\u00dfe Tupigny &#8211; Lesquilles zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n<p><em>Der R\u00fcckzugsbefehl erreichte K. B. (I\/10.) um 2.10 Uhr nachmittags. Um 2.15 Uhr erhielt er der Kampftaktische Kommandant die Mitteilung vom rechten Nachbar Kampftaktischen Kommandant (I.\/31), dass er mit dem R\u00fcckzug begonnen h\u00e4tte.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Kampftaktische Kommandant gab so schnell wie m\u00f6glich seinen Kompanien und Minenwerfern den Befehl zum sofortigen R\u00fcckzug, bestimmte 2.\/10. (die linke Fl\u00fcgelkompanie) und die 1. Maschinengewehr-Kompanie als Nachhut und entlie\u00df die 12.\/10. zu ihrem Bataillon. Erst gegen\u00a0 4 Uhr nachmittags verlie\u00df er mit Teilen der 9.\/10. seine Befehlsstelle.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie sich sp\u00e4ter herausstellte, hatten die beiden rechten Kompanien des K.B., 9. und 1. Kompanie, den Befehl zum R\u00fcckzug nicht mehr rechtzeitig genug erhalten und waren zum gr\u00f6\u00dften Teile von den infolge des Abzugs der rechten Nachbardivision scharf nachdr\u00e4ngenden Franzosen von rechts her abgeschnitten und gefangen genommen worden.<\/em><\/p>\n<p><em>Beim III.\/10. konnte sich der R\u00fcckzug ohne besondere Schwierigkeiten vollziehen, w\u00e4hrend das II.\/10. infolge des \u00e4u\u00dferst starken Nachdr\u00e4ngens der Franzosen hinter der 18. Infanterie-Division seinen Auftrag, den Abzug des Regiments zu decken, nicht mehr ganz durchf\u00fchren konnte.<\/em><\/p>\n<p><em>Die 5. Kompanie (Lanz), verst\u00e4rkt durch den schweren Maschinengewehr-Zug Keitsch, welche um 11 Uhr vormittags bereits weiter vorgeschoben war, um gegen Aisonville abzuriegeln, blieb auf eigene Faust noch l\u00e4nger in der Stellung und hielt den von da vordringenden Gegner durch ihr Feuer auf. Zwei verlassene Tankgesch\u00fctze, die unmittelbar vor ihrer Linie standen, sollten kurz nach 3 Uhr von ihrer Bespannung abgeholt werden. Da aber die Gesch\u00fctze tief eingegraben waren, zogen sie einige Freiwillige der Kompanien (darunter Unteroffizier Kaiser) trotz feindlichen Maschinengewehr-Feuers heraus und protzten sie auf.<\/em><\/p>\n<p><em>Zwischen 5 Uhr und 6 Uhr nachmittags \u00fcberschritten die Bataillone des Regiments die Oise, zwischen 6 Uhr und 7 Uhr trafen sie an den befohlenen Sammelpl\u00e4tzen s\u00fcdlich Tupigny ein.<\/em><\/p>\n<p><em>Obwohl der R\u00fcckzug am Tage angesichts des Gegners \u00fcber zum Teil sehr schwieriges Gel\u00e4nde hatte ausgef\u00fchrt werden m\u00fcssen, hatte das Regiment bei dieser Bewegung so gut wie keine blutigen Verluste erlitten. Das kam davon her, weil die franz\u00f6sische Artillerie sich offenbar schon bei dem Trommelfeuer am Morgen verschossen und noch keine frische Munition hatte heranschaffen k\u00f6nnen. Die franz\u00f6sische Infanterie unterlie\u00df es, durch Maschinengewehr- und Gewehrfeuer den R\u00fcckzug zu st\u00f6ren.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach dem um 3.45 nachmittags ausgegebenen Brigadebefehl hielt die Division bis auf weiteres die Kanalstellung (Oise-Cambre-Kanal), rechter Fl\u00fcgel die bisherige Divisionsgrenze s\u00fcdlich Tupigny, linker Fl\u00fcgel am Nordausgang von Proix. R. 1 mit linkem Fl\u00fcgel etwa 50 Meter s\u00fcdlich der Stra\u00dfe Le Grand-Berly &#8211; Lesquilles: 10. Infanterie-Regiment, R. II: 6. Infanterie-Regiment, R. III.: 13. Infanterie-Regiment.<\/em><\/p>\n<p><em>Vom 10. Infanterie-Regiment wurde das II. Bataillon R.B. und l\u00f6ste das III.\/13. in der Kanalstellung ab, die entscheidend zu halten war. II.\/10. wurde B.B. in der Gegend der Waldst\u00fccke s\u00fcdlich Tupigny, I.\/10. R.B. in dem Grund s\u00fcdwestlich Moulin Iron (nordwestlich Iron). Regimentsstab in Moulin Iron; Brigadestab in Ferme Wollines \u00f6stlich Dorengt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die schweren Maschinengewehre wurden teils zur Bestreichung der Kanal- und Oise-Niederung, teils auf den H\u00f6hen zwischen der Niederung und der Artillerieschutzstellung (diese verlief Westrand Bou\u00e9 &#8211; Waldrand Les Quilles &#8211; Couvron Ferme &#8211; Jonqueuse-Ferme), die Minenwerfer und Tankgewehre teilweise zur Bestreichung der Br\u00fccken, haupts\u00e4chlich r\u00fcckw\u00e4rts auf den H\u00f6hen eingebaut.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Zerst\u00f6rung der Br\u00fccken \u00fcber die Oise und den Kanal vor der Front der Division durch die Pioniere wurde nach \u00dcbergang der Nachhuten angeordnet; die Laufstege sollten von der Infanterie besetigt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Franzosen trafen mit ihren Vortruppen noch im Laufe der Nacht (11.30 Uhr abends) vor dem Oise-Sambre-Kanal ein. Die Nacht verlief ohne besondere Ereignisse.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Kampfzone wurde von der feindlichen Artillerie etwas abgestreut, dagegen wurde die Ortschaft Iron sehr stark beschossen, sodass die dort untergebrachte Gefechtsbagagen weiter r\u00fcckw\u00e4rts in die Gegend nord\u00f6stlich Neuville verschoben werden musste.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;St.-Quentin&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1049089,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/goo.gl\/maps\/qkNksRB97Dk&quot;;&quot;St.-Quentin&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/qkNksRB97Dk\">Man begrub Georg Seitz auf dem Soldatenfriedhof <a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/qkNksRB97Dk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">St.-Quentin<\/a><\/span> in Block 9, Grab 370.<\/p>\n<figure id=\"attachment_24208\" aria-describedby=\"caption-attachment-24208\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-24208\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Georg_Seitz_v.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"631\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Georg_Seitz_v.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Georg_Seitz_v-300x237.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Georg_Seitz_v-768x606.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24208\" class=\"wp-caption-text\">Sterbebild von Georg Seitz<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_24207\" aria-describedby=\"caption-attachment-24207\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-24207\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Georg_Seitz_h.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"631\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Georg_Seitz_h.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Georg_Seitz_h-300x237.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Georg_Seitz_h-768x606.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-24207\" class=\"wp-caption-text\">R\u00fcckseite des Sterbebildes von Georg Seitz<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat Georg Seitz wurde am 03.03.1898 in Dietenhausen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Odelzhausen, und war der Sohn eines Gutsbesitzers. 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