{"id":25068,"date":"2025-05-11T00:00:38","date_gmt":"2025-05-10T22:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=25068"},"modified":"2020-11-27T18:55:32","modified_gmt":"2020-11-27T17:55:32","slug":"die-maenner-des-ersten-weltkriegs-teil-2-548-adolf-hofmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=25068","title":{"rendered":"Die M\u00e4nner des Ersten Weltkriegs \u2013 Teil 2.548: Adolf Hofmann"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Adolf Hofmann stammte aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lichtenberg_(Oberfranken)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lichtenberg<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Naila\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Naila<\/a> in Bayern und war Bankbeamter. Im Ersten Weltkrieg diente er als Unteroffizier der Reserve in der 4. Kompanie des 2. badischen Grenadier-Regiment Nr. 110. Am 20.08.1914 fiel er bei der Erst\u00fcrmung der H\u00f6hen von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brouderdorff\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bruderdorf<\/a> (franz\u00f6sisch: Brouderdorff)<\/p>\n<p>\u00dcber den Todestag und die Todesumst\u00e4nde von Adolf Hofmann berichtet die Regimentsgeschichte des 2. badischen Grenadier-Regiments Nr. 110:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Und dann brach der 20. August an, wiederum ein Tag in der Geschichte des Regiments, reich an Opfern, aber auch reich an Ehren, der Tag von Brudersdorf. Schon um 5 Uhr morgens wurde das Artilleriefeuer von halb links vorw\u00e4rts her wieder h\u00f6rbar, bald danach gegen 5 1\/2 Uhr morgens auch Infanteriefeuer aus der Gegend Hommert &#8211; Wachenberg. Inzwischen war uns bekannt geworden, dass es heute zum Angriff vorw\u00e4rts gehen solle. Um 7 Uhr morgens gab der Brigadekommandeur Befehl zum Vorgehen. Um 7.45 Uhr vormittags wurde der Vormarsch angetreten. Im Verbande der Brigade folgte das Regiment im Gros dem Leibgrenadier-Regiment 109. Die Marschrichtung ging \u00fcber <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arzviller\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arzweiler\u00a0<\/a><span style=\"color: #ff0000;\">(franz\u00f6sisch: Arzviller)<\/span> auf <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Niderviller\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Niederweiler<\/a><span style=\"color: #ff0000;\">(franz\u00f6sisch: Niderviller)<\/span>. Nach \u00f6fterem Halt war um 10 Uhr vormittags Forsthaus Glasematten erreicht., Hier sahen wir zum erstenmal, wie die Franzosen gehaust hatten. Zerschlagene M\u00f6bel, aufgerissene Schubladen und Schr\u00e4nke, deren Inhalt auf dem Boden zerstreut war, gr\u00f6bste Verschmutzungen waren ihre Spuren. Von hier aus sollte im weiteren Vorgehen unsere 55. Brigade Anschluss an die links vorgehende 56. Brigade halten. Sie entfaltete sich, wobei Grenadier-Regiment 109 links vorw\u00e4rts ging, Grenadier-Regiment 110 geradeaus blieb. Da erhielten wir pl\u00f6tzlich im freien Gel\u00e4nde Artilleriefeuer, gegen das wir erst Deckung erhielten, als wir durch den vorliegenden Wald der feindlichen Sicht entzogen wurden. Trotzdem sich die Bataillone und Kompanien in kleine Ziele auseinander gezogen hatten, konnten Verluste nicht vermieden werden. Eine Schrapnellkugel hatte auch den sich durch sein unerschrockenes Beispiel stets auszeichnenden Vizefeldwebel Reibel der 10. Kompanie au\u00dfer Gefecht gesetzt. In der Ferne sahen wir zur\u00fcckgehende Infanteriekolonnen; leider gelang es den zwischen uns auffahrenden Batterien des Feldartillerie-Regiments 14 nicht mehr, diese zu fassen.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-25081\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bruderdorf.jpg\" alt=\"\" width=\"858\" height=\"778\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bruderdorf.jpg 858w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bruderdorf-300x272.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bruderdorf-800x725.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Bruderdorf-768x696.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 858px) 100vw, 858px\" \/><\/p>\n<p><em>Nach etwa einst\u00fcndigem Halt ging es gegen 12.30 Uhr nachmittags weiter durch den Wald in der allgemeinen Richtung Bruderdorf. Das III. Bataillon ist vorn, ihm folgt das I., dann das II. Bataillon. III. sollte vorl\u00e4ufig nicht \u00fcber den S\u00fcdrand des Waldes hinausgehen. Als das III. Bataillon sich am Waldrande zeigte, schlug ihm pl\u00f6tzlich von der gegen\u00fcberliegenden, zwischen Wald und Bruderdorf liegenden H\u00f6he 306 lebhaftes Feuer entgegen, das sich bald zu gr\u00f6\u00dfter Heftigkeit steigerte. Sofort traten beim III.\/110. empfindliche Verluste ein, die noch st\u00e4rker beim dahinter befindlichen I. Bataillon durch die \u00fcber das III. Bataillon hinweggehenden Geschosse waren. Die Franzosen schossen zu hoch. Noch konnte der tapfere, treffliche Kommandant des I. Bataillons, Oberstleutnant Ernst Moritz von Arndt, ein Enkel seines ber\u00fchmten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ernst_Moritz_Arndt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gro\u00dfvaters<\/a>, die Entfaltung seines Bataillons befehlen, seine Kompanien rechts neben das III. Bataillon in die vordere Linie setzen, als ihn ein feindliches Geschoss in die Brust traf. Nach Karlsruhe ins Lazarett gebracht, erlag er nach einigen Wochen seiner schweren Verletzung. Nach einem Jahr hatte seine Gattin auch den Verlust des einzigen Sohnes zu beklagen. Das II. Bataillon mit den Maschinengewehren wurde durch den Regimentskommandeur nach dem S\u00fcdosteingang von Niederweiler gewiesen, um hier zum schr\u00e4gen Angriff gegen den dem I. und II. Batallon gegen\u00fcberstehenden Feind bereitzustehen. Ein beim Regimentskommandeur befindlicher Artillerieoffizier wurde nach Glasematten zur\u00fcckgeschickt, um von dort Batterien in beschleunigter Gangart heranzuholen, die erst hier vorw\u00e4rts des Waldgel\u00e4ndes in Wirkung treten konnte. Da es zu lange dauerte, galoppierte auch Oberleutnant Ruland, der Regimentsadjutant, dorthin, um die Artillerie so schnell wie m\u00f6glich heranzuholen. So war immerhin noch eine f\u00fcr das weitere Vordringen g\u00fcnstige Entfaltung und Entwicklung des Regiments gegl\u00fcckt. Aber die Schwierigkeit diese Bewegungen, die, wie erw\u00e4hnt, nicht ohne betr\u00e4chtliche Verluste in einer Entferung von weniger als 1.000 Meter vom Feinde ausgef\u00fchrt wurden, war gro\u00df. Fortgesetzt fegten die feindlichen Geschossgarben, vermischt mit absplitternden Baum\u00e4sten, zu denen sich bald die \u00fcber uns zerspringenden Schrappnells gesellten, durch den Wald. Hatte die Nahaufkl\u00e4rung versagt? Wieder waren wir um eine Kriegserfahrung reicher geworden. Bei Friedens\u00fcbungen w\u00e4ren wir schwerlich in eine solche missliche Lage gekommen, und auch hier verlie\u00df man sich wohl auf die Man\u00f6vererfahrung, dass wir an der Stra\u00dfe Niederweiler &#8211; Oberweiler l\u00e4ngst die Meldung der Kavallerie gehabt h\u00e4tten, wenn die H\u00f6he 306 diesseits Bruderdorf vom Gegner besetzt sei. Unsere wackeren 5. J\u00e4ger zu Pferd, denen es nie an Schneid fehlte, hatten vollauf ihre Schuldigkeit getan. Aber wie schwer ist es f\u00fcr den aufkl\u00e4renden Reiter, nahe genug an den Feind heranzukommen. Entweder ist er sehr bald Beute eines feindlichen Sch\u00fctzen, oder der Feind entzieht sich seinem Blick, wenn es zu weit abbleibt, worin der Franzose, wie wir schon in den vorausgegangenen Gefechtstagen gemerkt hatten, gro\u00dfe Geschicklichkeit zeigte. Mehr und mehr zeigte uns der Krieg, wie angesichts der dauernd gesteigerten Waffenwirkung sich die Aufkl\u00e4rung durch Kavalleriepatrouillen immer mehr erschwerte, sich mehr und mehr dem Aufgabengebiet der Kavallerie entzog und den Fliegern zufiel. Wie sehr uns hier die N\u00e4he des Feindes \u00fcberraschte, zeigt das Abenteuer des Regimentsstabes und des Stabes des II. Bataillons, die nach Niederweiler vorauseilten und dort in das Feuer franz\u00f6sischer Sch\u00fctzen gerieten, die sich in den dortigen H\u00e4usern eingenistet hatten. Alles bis zum Kommandeur herauf blieb nichts \u00fcbrig, als sich hinzuwerfen und selbst das Gewehr zur Hand zu nehmen. H\u00e4tten die Franzosen sp\u00e4ter geschossen, w\u00e4re wohl niemand mit dem Leben davongekommen. So ging die Sache mit der leichten Verwundung eines Meldreiters und zweier Radfahrer noch glimpflich ab. Vor dem herankommenden II. Bataillon r\u00e4umten die Franzosen &#8211; es m\u00f6gen nur Gefechtspatrouillen gewesen sein &#8211; das Dorf. Inzwischen &#8211; es war 1.30 Uhr nachmittags geworden &#8211; hatte sich ein lebhaftes Infanteriegefecht entwickelt, bei dem unsere ruhig zielenden Grenadiere bald die Oberhand gewannen, in das auch mit Schr\u00e4gfeuer die von Niederweiler aus vorgehenden Kompanien des II. Bataillons und haupts\u00e4chlich auch die Maschinengewehre eingriffen. Unter diesem Drucke r\u00e4umte der Gegner die H\u00f6he 306 und wich in das etwas tiefer gelegene Bruderdorf zur\u00fcck. Ihm nach dr\u00e4ngte alles auf die H\u00f6he 306, wo es zum erneuten heftigen Kampfe gegen den Nordrand von Bruderdorf verteidigenden Gegner kam. Aber nicht konnte die Hundertzehner in ihrem Vordringen aufhalten. Schon war es schwer festzustellen, wie die Reihenfolge der Kompanien in vorderer Linie war. Vielfach waren Sch\u00fctzenz\u00fcge dort eingeschoben, wo sich L\u00fccken zeigten. Es waren ja alles Kaisergrenadiere, die zusammen geh\u00f6rten. Jeder Kompanief\u00fchrer, jeder Zugf\u00fchrer raffte einen Teil der vorderen Linie unter seinen Befehl zusammen; einer richtete den anderen auf, wenn das St\u00f6hnen der Verwundeten, das Krachen der zahlreich einschlagenden Artilleriegeschosse die Nerven bis aufs H\u00f6chste anspannte, sie zu zerrei\u00dfen drohte. So mancher brave Gefreite und Grenadier war den Kameraden ein Beispiel von Ruhe und Tapferkeit. Unersch\u00fctterlich war der Drang nach vorw\u00e4rts. &#8222;Auf, marsch, marsch!&#8220;, dieses Kommando allein konnte uns aus der H\u00f6lle auf der H\u00f6he 306 befreien. Und es wurde gegeben. Von wem zuerst? Die Hornisten bliesen &#8222;Rasch vorw\u00e4rts!&#8220;, die Tambours schlugen den Sturmmarsch. Hauptmann der Reserve Sepp fiel vor seiner 10. Kompanie, Leutnant von Oppelns-Bronikowski wurde t\u00f6dlich verwundet. Mit Hurra ging es ins Dorf, Bruderdorf war um 3.30 Uhr nachmittags unser, weit voran auf dem \u00e4u\u00dfersten rechten Fl\u00fcgel die 6. Kompanie unter Leutnant Schede (Hans Georg). Beim Herausbrechen aus dem westlichen Dorfrand fielen der F\u00fchrer der 6. Kompanie, Leutnant Schede (Hans Georg)<\/em> <span style=\"color: #ff0000;\">(Hans Georg Schede aus Freiburg im Breisgau, gefallen am 21.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 389)<\/span>,<em> und sein Offizier, Leutnant Lamey, fast gleichzeitig. \u00dcberall sah man, wie die Franzosen zur\u00fcckgingen, unbeschossen von den vorst\u00fcrmenden Unsrigen, aber noch ein Ziel f\u00fcr unsere Maschinengewehre. Bei Erreichung des Dorfrandes fanden wir keinen wehrf\u00e4higen Gegner mehr vor. An zahllosen Toten und Verwundeten vorbei drangen wir in das Innere und bis zum jenseitigen Rand vor. Viele H\u00e4user, auch das Dach der Kirche, standen in Flammen. Das gro\u00dfe Zifferblatt der Kirchenuhr lag auf der Stra\u00dfe. Von S\u00fcdwesten her war das Bataillon Hertzberg der Leibgrenadiere mit in das Dorf gedrungen. Nun galt es, zun\u00e4chst wieder Ordnung zu schaffen, die Verb\u00e4nde wieder herzustellen. Besonders am linken Fl\u00fcgel waren die Hundertneuner und Hundertzehner stark durcheinander gekommen, sogar Teile des Regiments 111, die wohl von ihrem weiter links stehenden Regiment abgekommen waren, hatten sich unserem Vordringen angeschlossen. Sie blieben mehrere Tage bei uns und nahmen an unseren K\u00e4mpfen teil. Auf dem rechten Fl\u00fcgel war inzwischen Anschluss gewonnen an Infanterie-Regiment 113, das linke Fl\u00fcgelregiment der 29. Division, die auf Schneckenbusch vorgegangen war. II.\/110 sammelte sich im \u00f6stlichen, III.\/110 im westlichen Teil, I.\/110 in der Mitte von Bruderdorf. Mit berechtigtem Stolz durften wir uns unseres Sieges erfreuen; aber ohne kostbares Blut war er nicht erkauft. So mancher brave Grenadier wurde beim Sammeln auf seinem Platze vermisst, tot oder verwundet lag er auf dem gefechtsfeld. Von Offizieren waren Hauptmann der Reserve Sepp, die Leutnants Schede (Hans Georg), von Oppeln-Bronikowski und Lamey gefallen; Oberstleutnant von Arndt, Oberleutnant Winterer, Leutnant Hallstr\u00f6m, Leutnant der Reserve Schick, Hoffmann, Becker, Morkel, Feldwebelleutnant Quentin verwundet. Von Arndt erlag am 05.09.1914 seiner Verwundung.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber es sollte uns der Aufenthalt in Bruderdorf vom Feinde noch strittig gemacht werden. Bis zum Abend schlugen feindliche Artilleriegeschosse ein, krepierten \u00fcber den Dorfgassen franz\u00f6sische Schrapnells. Weitere Verlusten konnten wir uns zwar durch dichtes Heranstellen an die H\u00e4user und in den Kellern entziehen. Immerhin war der Eindruck so stark, dass hier und da Vorschl\u00e4ge zur R\u00e4umung des Dorfes laut wurden, denen nat\u00fcrlich nicht stattgegeben werden konnte.<\/em><\/p>\n<p><em>Um so \u00fcberraschender kam uns daher der Befehl, dass die Brigade geschlossen n\u00f6rdlich H\u00f6he 306 biwakieren werde, das Regiment dorthin zur\u00fcckkehren solle. Nur widerstrebend und nach Ausspruch der Bitte, in Bruderdorf bleiben zu d\u00fcrfen, musste der Befehl ausgef\u00fchrt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Regiment verbrachte die Nacht in dem durch brennende Geh\u00f6fte des Dorfes erleuchteten Biwak dicht n\u00f6rdlich Niederweiler. Stabsarzt Dr. Me\u00dfmer hatte den Verbandplatz in Niederweiler eingerichtet. Er berichtet dar\u00fcber in seinem Tagebuch: &#8222;Ich ritt zum Dorf Niederweiler und suchte die Schule und sp\u00e4ter die Kirche zur Verwundetenlagerst\u00e4tte aus. Der B\u00fcrgermeister und der Pfarrer waren sehr entgegenkommend. Alle Verwundeten, die zum Teil noch bis sp\u00e4t in die Nacht auf dem Gefechtsfelde aufgelesen wurden, wurden versorgt. Dr. Heimann hatte inzwischen f\u00fcr Leutnant Hallstr\u00f6m, der an der Schulter verwundet eingeliefert wurde, ein Zimmer mit Bett aufgetrieben. Auch Stabsarzt Luckow und Assistenzarzt Knieper fanden sich ein.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Offiziell ist f\u00fcr Adolf Hofmann keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass seine Gebeine anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Lafrimbolle&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1049089,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle&quot;;&quot;Lafrimbolle&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lafrimbolle<\/a><\/span> beigesetzt wurden, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.<\/p>\n<ul>\n<li>Gefreiter August G\u00f6tz, gefallen am 20.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Lafrimbolle&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1049089,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle&quot;;&quot;Lafrimbolle&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lafrimbolle<\/a><\/span> in einem Massengrab;<\/li>\n<li>Reservist Friedrich R\u00e4tz, gefallen am 19.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Lafrimbolle&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1049089,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle&quot;;&quot;Lafrimbolle&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lafrimbolle<\/a><\/span> in einem Massengrab;<\/li>\n<li>Reservist Friedrich Becker, gefallen am 20.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Lafrimbolle&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1049089,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle&quot;;&quot;Lafrimbolle&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lafrimbolle<\/a><\/span> in einem Massengrab;<\/li>\n<li>Grenadier Peter Flick, gefallen am 20.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Lafrimbolle&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1049089,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle&quot;;&quot;Lafrimbolle&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lafrimbolle<\/a><\/span> in einem Massengrab;<\/li>\n<li>Gefreiter Heinrich Rippert, gefallen am 19.08.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Lafrimbolle&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1049089,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle&quot;;&quot;Lafrimbolle&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lafrimbolle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lafrimbolle<\/a><\/span> in einem Massengrab.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_25061\" aria-describedby=\"caption-attachment-25061\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-25061\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Todesanzeige_Adolf_Hofmann.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"613\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Todesanzeige_Adolf_Hofmann.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Todesanzeige_Adolf_Hofmann-300x230.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Todesanzeige_Adolf_Hofmann-768x588.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25061\" class=\"wp-caption-text\">Todesanzeige von Adolf Hofmann<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_25060\" aria-describedby=\"caption-attachment-25060\" style=\"width: 497px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-25060\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Adolf_Hofmann_v.jpg\" alt=\"\" width=\"497\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Adolf_Hofmann_v.jpg 497w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Adolf_Hofmann_v-186x300.jpg 186w\" sizes=\"auto, (max-width: 497px) 100vw, 497px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-25060\" class=\"wp-caption-text\">Sterbebild von Adolf Hofmann<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat Adolf Hofmann stammte aus Lichtenberg Naila in Bayern und war Bankbeamter. 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