{"id":28984,"date":"2026-07-07T00:00:09","date_gmt":"2026-07-06T22:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=28984"},"modified":"2021-04-15T17:07:21","modified_gmt":"2021-04-15T15:07:21","slug":"die-maenner-des-ersten-weltkriegs-teil-2-970-wolfgang-klingseifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=28984","title":{"rendered":"Die M\u00e4nner des Ersten Weltkriegs \u2013 Teil 2.970: Wolfgang Klingseisen"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Wolfgang Klingseisen stammte aus Hinterhaib\u00fchl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arrach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arrach<\/a>, und war der Sohn eines Schneiders. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 19. bayerischen <strong><span style=\"color: #ff0000;\">Reserve-<\/span><\/strong>Infanterie-Regiments. Mitte Februar1915 fiel er im Alter von 21 Jahren am Reichsackerkopf bei M\u00fcnster in den Vogesen. Er wurde w\u00e4hrend der Schlacht bei M\u00fcnster get\u00f6tet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_28990\" aria-describedby=\"caption-attachment-28990\" style=\"width: 813px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-28990 size-full\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf.jpg\" alt=\"\" width=\"813\" height=\"531\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf.jpg 813w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf-300x196.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf-800x523.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf-768x502.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 813px) 100vw, 813px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28990\" class=\"wp-caption-text\">Reichsackerkopf<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_28991\" aria-describedby=\"caption-attachment-28991\" style=\"width: 833px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-28991\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf2.jpg\" alt=\"\" width=\"833\" height=\"445\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf2.jpg 833w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf2-300x160.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf2-800x427.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Reichsackerkopf2-768x410.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28991\" class=\"wp-caption-text\">Reichsackerkopf<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00dcber den Todeszeitraum und die Todesumst\u00e4nde von Wolfgang Klingseisen berichtet die Regimentsgeschichte des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Am 14.03.1915 vormittags wurden durch unsere Minenwerfer mehrere Barrikaden und Unterst\u00e4nde im S\u00e4ttle zerst\u00f6rt und 5.45 Uhr abends konnte I.\/R 18 melden &#8222;Die zerst\u00f6rten Teile der Barrikade sind durch eigene Patrouillen besetzt&#8220;. Eben freut man sich \u00fcber diesen sch\u00f6nen Erfolg, als die Schreckensnachricht eintraf, dass drei Volltreffer unseres den Reichackerkopf beschie\u00dfenden 21 Zentimeter-M\u00f6rsers in die n\u00f6rdlich der Kuppe eingesetzte 1.\/R. 19 (Leutnant Lindner) gegangen seien und 11 Mann get\u00f6tet und 9 Mann verwundet h\u00e4tten. Die trotz dieses furchtbaren Ungl\u00fccks von der Kompanie Lindner bewiesenen Haltung wurde von der Division durch besonders anerkennenden Tagesbefehl gew\u00fcrdigt.<\/em><\/p>\n<p><em>In der Nacht vom 15.\/16. wurde die inzwischen von den Patrouillen I.\/R 18 wieder ger\u00e4umte Barrikade im S\u00e4ttle von zwei Offizieren 10\/75 mit einem Halbzug neuerdings besetzt und alles hoffte, dass nun auch bald die ganze H\u00f6henlinie rechts und links des S\u00e4ttle wieder in unserem Besitz und es m\u00f6glich sein werde, dem noch um die Kuppe des Reichackerkopf sitzenden Gegner die Zufuhr abzuschneiden, als 1.15 Uhr nachmittags Hauptmann Eggers meldete: &#8222;Die in die zerst\u00f6rte Barrigkade vorgenommene Abteilung wurde 12.45 Uhr mittags von drei Seiten \u00fcberfallen und erlitt sehr starke Verluste und musste zur\u00fcck. Der F\u00fchrer 10.\/75, Leutnant Warnken und Leutnant Buhr, sind gefallen und etwa 100 Mann tot und verwundet. Das war ein neuer schwerer Schlag in der seit 6. ds. an sich so schwierigen Lage und es geh\u00f6rten gute Nerven dazu, den Mut nicht ganz zu verlieren. Da nun an einen neuen Erfolg an der S\u00fcdseite in den n\u00e4chsten Tagen nicht zu denken war, wurde von der Division der Schwerpunkt des Angriffs mehr auf die Nordseite des Reichackerkopfs verlegt, allwo jetzt I. und II.\/Reserve-J\u00e4ger 23 und I.\/R. 22 den Feind fest im Atem hielten und ihm, wenn auch langsam, doch immer n\u00e4her zu Leibe r\u00fcckten. Die Erfolge waren so, dass die Division schon f\u00fcr 19.03. den allgemeinen Angriff auf Reichackerkopf beabsichtigte. In Folge der bei der Befehlsbekanntgabe am 18.03. 1 Uhr nachmittags in Willa Hartmann von Oberstleutnant Jaud ge\u00e4u\u00dferten Bedenken wurde aber der Angriff endg\u00fcltig auf 20.03. nachmittags verschoben und in der Hauptsache von der Division befohlen, dass die 16. Reserve-J\u00e4ger-Brigade von Generalmajor Jehlin von Norden mit den Hauptkr\u00e4ften gegen den Kl\u00e4nglessattel, mit Nebenkr\u00e4ften gegen die Kuppe des Reichackerkopfes, die 15. Reserve-J\u00e4ger-Brigade Generalmajor Freiherr von pechmann gleichzeitig von Ost und S\u00fcd mit den Hauptkr\u00e4ften gegen diese Kuppe, Nebenkr\u00e4ften gegen Kl\u00e4nglessattel und Sattelk\u00f6pfle vorgehe. Der Angriff war durch leichte und schwere Batterien durch Minen und insbesondere durch je ein Gesch\u00fctz der Batterien von Grauvolegl und Diem aus dem Westrand des M\u00f6nchbergwaldes und vom Alpenj\u00e4gerweg durch direktes Feuer auf den Klangsattel zu unterst\u00fctzen. Die Durchf\u00fchrung des Befehls auf der Ost- und S\u00fcdfront wurde von der Brigade dem Kommandeur Reserve-Infanterie-Regiment 19 \u00fcbertragen, welcher unter Zuteilung zahlreicher Pioniere der Reserve-Pionier-Kompanie 8 als Sturmtruppen 2. und 3.\/R. 19 und Maschinengewehrzug Reim gegen den Reichackerkopf, III.\/75, gegen den Klangsattel und II.\/R. 19 gegen das Sattelk\u00f6pfle ansetzte. Der Plan war, 1 Uhr mittags sich am rechten Fl\u00fcgel mit je einem Zug als Sturmkolonne ohne Schutz auf die durchschnittlich nur 20 Meter entfernten feindlichen Gr\u00e4ben am Reichackerkopf zu st\u00fcrzen und nach erreichtem Erfolg Hand in Hand mit den von Norden kommenden 22ern und 23ern die ganze Linie aufzurollen.<\/em><\/p>\n<p><em>Punkt 1 Uhr nachmittags wurde befehlsgem\u00e4\u00df das Artilleriefeuer zur\u00fcckverlegt, die in der Mulde s\u00fcd\u00f6stlich Quelle eingebauten schweren Minenwerfer schwiegen. Die Mannschaften, jeder einzelne au\u00dfer mit Handgranaten und Gewehr auch mit einem Schutzschild versehen, sprangen aus ihren Gr\u00e4ben und angespannt warteten der Kommandant Reserve-Infanterie-Regiment 19 mit Major Veith (I.\/R. 19) bei ihrer von der Kuppe nur etwa 200 Meter s\u00fcd\u00f6stlich entfernten Gefechtsstelle auf das das Gelingen des Angriffs verk\u00fcndende Signal &#8222;Achtung!&#8220; Statt dessen h\u00f6rte man andauerndes Feuer aus feindlichen Maschinengewehren und 1.30 Uhr nachmittags traf von allen drei Sturmkompanien die niederschmetternde Nachricht ein: &#8222;Heftiges Flankenfeuer aus Maschinengewehr; wir kommen nicht weiter vorw\u00e4rts&#8220;. Das war eine verzweifelungsvolle Lage, zumal auch der Einsatz der am Alpenj\u00e4gerweg stehenden Reserven 1. und 4.\/R. 19 und 4.\/R. 23 unter den gegebenen Verh\u00e4ltnissen nur zu neuen Opfern, aber zu keinem Erfolg f\u00fchren konnte. Da, noch unentschieden was zu tun, etwa 2 Uhr nachmittags erblickte Gefreiter Heinrich Lutz (3.) pl\u00f6tzlich einige aus dem nahen feindlichen Graben herausragende H\u00e4nde. Diese als Zeichen der Bitte um Pardon auffassend schrie Lutz laut &#8222;Hurra, die ergeben sich&#8220; und gleichzeitig aufspringend nahm alles rechts und links von Lutz begeistert sein Hurra auf und wenige Minuten sp\u00e4ter war der Reichackerkopf genommen und daran anschlie\u00dfend Klangsattel und die ganze Gruppe westlich davon. Dieser Augenblick geh\u00f6rte f\u00fcr alle Teilnehmer mit zu den H\u00f6hepunkten des Feldzugerlebens und als von allen Seiten truppenweise die verwegenen, dunkelgebr\u00e4unten Al\u00fcenj\u00e4gergestalten &#8211; mehrere Offiziere und 250 Mann &#8211; gesondert von unseren braven Leuten den Hang heruntergebracht wurden, da konnte sich kein Anwesender einer spontanen Regung von Gl\u00fcck und Dankbarkeit erwehren. Leider erlitt diese frohe Stimmung aber schon gegen 4 Uhr nachmittags einen gewaltigen D\u00e4mpfer; denn in die sich beim eifrigen Sammeln und Einbringen feindlicher Waffen und Ausr\u00fcstungsst\u00fccke allzu frei und unvorsichtig auf der Kuppe Bewegenden schlug pl\u00f6tzlich feindliches Artilleriefeuer und brachte etwa 20 eben noch so Lebensfrohen Tod oder schwere Verwundung, unter ihnen auch den tapferen Zugf\u00fchrern Leutnant F\u00fcrst (2.\/R. 19) und Offiziersstellvertreter Lukaseder (Reserve-Infanterie-Regiment 23). Ein Volltreffer ging auch in die Minenwerferstellung des Offiziersstellvertreters Schlederer und riss dessen drei Minenwerfer und 50 kleine Minen in die Luft, wunderbarerweise ohne Schaden f\u00fcr die Bedienung.<\/em><\/p>\n<p><em>Noch am gleichen Tag wurde folgender Divisions-Tagesbefehl ausgegeben:<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Nach vierzehnt\u00e4gigem schweren Ringen ist uns heute der Erfolg beschieden gewesen, der Reichackerkopf ist unser, wir geben ihn nicht mehr her. Dies zu sichern ist jetzt unsere Aufgabe, an deren Erf\u00fcllung alles zusammenarbeiten muss.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich spreche allen meinen Truppen und ihren F\u00fchrern, die heute unserer jungen Division ein neues Lorbeerreis errungen, meinen Dank und meine volle Anerkennung aus.<\/em><\/p>\n<p><em>In musterg\u00fcltigem Zusammenarbeiten haben die tapferen Pioniere meiner braven todesmutigen Infanterie den Weg gebahnt, w\u00e4hrend die Artillerie ihr ein nieversagender Aufmerksamkeit die Artillerie des Feindes vom Leibe gehalten und dem Feind den letzten Rest gegeben hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bin stolz auf meine Division.<\/em><\/p>\n<p><em>Freiherr v. Stein.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Lage des Reichsackerkopfes:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" style=\"border: 0;\" src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m18!1m12!1m3!1d26259.6794381552!2d7.079236491849592!3d48.039786746974016!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x4793d9eb5707b8cb%3A0x4b5c3f1aa28eac17!2sReichsackerkopf!5e1!3m2!1sde!2sde!4v1618468843565!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Die Lage des Grabes von Wolfgang Klingseisen ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Breitenbach&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1057281,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;16&quot;:10,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/68380+Breitenbach-Haut-Rhin,+Frankreich\/@48.0219161,7.0813125,14z\/data=!4m5!3m4!1s0x4793d764830f1509:0x40a5fb99a393e10!8m2!3d48.023162!4d7.102267&quot;;&quot;Breitenbach&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/68380+Breitenbach-Haut-Rhin,+Frankreich\/@48.0219161,7.0813125,14z\/data=!4m5!3m4!1s0x4793d764830f1509:0x40a5fb99a393e10!8m2!3d48.023162!4d7.102267\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/68380+Breitenbach-Haut-Rhin,+Frankreich\/@48.0219161,7.0813125,14z\/data=!4m5!3m4!1s0x4793d764830f1509:0x40a5fb99a393e10!8m2!3d48.023162!4d7.102267\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Breitenbach<\/a><\/span> begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.<\/p>\n<ul>\n<li>Unteroffizier Ernst Rappel, gefallen am 15.03.1915, begraben auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Breitenbach&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1057281,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;16&quot;:10,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/68380+Breitenbach-Haut-Rhin,+Frankreich\/@48.0219161,7.0813125,14z\/data=!4m5!3m4!1s0x4793d764830f1509:0x40a5fb99a393e10!8m2!3d48.023162!4d7.102267&quot;;&quot;Breitenbach&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/68380+Breitenbach-Haut-Rhin,+Frankreich\/@48.0219161,7.0813125,14z\/data=!4m5!3m4!1s0x4793d764830f1509:0x40a5fb99a393e10!8m2!3d48.023162!4d7.102267\"><a class=\"in-cell-link\" 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aria-describedby=\"caption-attachment-28983\" style=\"width: 493px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-28983\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wolfgang-Klingseifen-vorne.jpg\" alt=\"\" width=\"493\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wolfgang-Klingseifen-vorne.jpg 493w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wolfgang-Klingseifen-vorne-185x300.jpg 185w\" sizes=\"auto, (max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28983\" class=\"wp-caption-text\">Sterbebild von Wolfgang Klingseisen<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_28982\" aria-describedby=\"caption-attachment-28982\" style=\"width: 493px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-28982\" 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Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 19. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Mitte Februar1915 fiel er im Alter von 21 Jahren am Reichsackerkopf bei M\u00fcnster in den Vogesen. 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