{"id":29324,"date":"2026-08-15T00:00:40","date_gmt":"2026-08-14T22:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=29324"},"modified":"2021-04-28T06:37:16","modified_gmt":"2021-04-28T04:37:16","slug":"die-maenner-des-ersten-weltkriegs-teil-3-009-theodor-bischoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=29324","title":{"rendered":"Die M\u00e4nner des Ersten Weltkriegs \u2013 Teil 3.009: Theodor Bischoff"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Theodor Bischoff war Beamter (Angestellter) der Depositen-Abteilung der Deutschen Bank in Berlin. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter der Reserve in der 2. Kompanie des 64. preu\u00dfischen Infanterie-Regiment. Am 20. September fiel er im Alter von 23 Jahren bei den K\u00e4mpfen an der Aisne in der N\u00e4he der Folemprise-Ferm und\u00a0 der Rouge Maison bei den beiden franz\u00f6sischen Ortschaften <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Soupir\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Soupir<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ostel_(Aisne)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ostel<\/a>.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" style=\"border: 0;\" src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/embed?pb=!1m28!1m12!1m3!1d166113.2405424903!2d3.441964564567924!3d49.417994007082704!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m13!3e2!4m5!1s0x47e853400eb0bc3b%3A0x40af13e8169d1f0!2sSoupir%2C%20Frankreich!3m2!1d49.406636999999996!2d3.595541!4m5!1s0x47e853ac76ea03fd%3A0x4730d895fad378bc!2s02370%20Ostel%2C%20Frankreich!3m2!1d49.429334999999995!2d3.5658149999999997!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1619497306133!5m2!1sde!2sde\" width=\"600\" height=\"450\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>\u00dcber den Todestag und die Todesumst\u00e4nde von Theodor Bischoff berichtet die Regimentsgeschichte des 64. preu\u00dfischen Infanterie-Regiments:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Der Angriff am 20.09.1914<\/em><\/p>\n<p><em>Im Morgengrauen des 20. September wies das I. Bataillon einen englischen Vorsto\u00df ab.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Angriff der 6. Division sollte an diesem Tage fortgesetzt werden, er kam aber nicht einheitlich in Gang. In der Nacht hatte der Regimentskommandeur erfahren, dass links vom Regiment mit Hellwerden wieder vorgegangen werden sollte. Wann rechts die 24er antreten w\u00fcrden, war nicht bekannt. Oberst Jancke befahl deshalb, das I. Bataillon mit der 6. Kompanie sollten zum Angriff antreten, sobald das Regiment 24 vorginge. Das III. Bataillon erhielt Befehl, den Angriff des I. Bataillons aus dem vor der Front des III. Bataillons liegenden Walde heraus zu unterst\u00fctzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Major von Decken f\u00fchrte darauf schon im Morgengrauen sein Bataillon in den Wald, dessen Nordteil als unbesetzt festgestellt war. Er glaubte mit Recht, dass er so bei fortschreitendem Angriff gegen die Flanke des auf der H\u00f6he vor dem I. Bataillon haltenden Gegners wirken\u00a0 k\u00f6nne. Die 9. Kompanie wurde dem I. Bataillon zur unmittelbaren Unterst\u00fctzung zur Verf\u00fcgung gestellt. Die 10., 11. und 12. Kompanie wurden im Ostrand des Waldes bereitgestellt, um vorzubrechen, sobald das I. Bataillon angriffe. Nach S\u00fcden waren im Wald zum Schutz der Flanke Sicherungen soweit vorgeschoben, wie es die Lage des eigenen Artilleriefeuers erlaubte. Ein dem Bataillon zugef\u00fchrter Maschinengewehr-Zug unter Leutnant Mei\u00dfenburg wurde eingesetzt, um feindliche Maschinengewehre, die gegen die linke Flanke des Bataillons wirkten, zu bek\u00e4mpfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das I. Bataillon hatte zun\u00e4chst nicht angreifen k\u00f6nnen, weil die 24er nicht antraten. Erst um 10.30 Uhr konnte Hauptmann von Werder den Angriffsbefehl geben. Die 6. Kompanie rechts, das I. Bataillon links daneben verlie\u00dfen gegen Mittag ihre Gr\u00e4ben, um noch einmal den schweren Angriff \u00fcber die kahle Fl\u00e4che zu wagen. Er war befohlen, also gab es f\u00fcr den deutschen Sturmsoldaten von 1914 kein Zaudern.<\/em><\/p>\n<p><em>Wieder kam die 6. Kompanie in dem g\u00fcnstigeren Gel\u00e4nde bei Rouge Maison, wenn auch unter erheblichen Verlusten, gut vorw\u00e4rts. Auch der rechte Fl\u00fcgel des I. Bataillons gewann zun\u00e4chst Boden, <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>w\u00e4hrend die am linken Fl\u00fcgel vorgehende 2. Kompanie in kurzer Zeit durch Maschinengewehr- und Infanteriefeuer und durch starkes Artilleriefeuer aus der linken Flanke (von La Cour de Soupir her) zusammengeschossen wurde. Die Reste der braven Kompanie mussten den sch\u00fctzenden Graben wieder aufsuchen. <\/strong><\/span><\/em><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000000;\">(Anmerkung: Hier fiel Theodor Bischoff wahrscheinlich)<\/span><\/span><em>. <\/em><\/p>\n<p><em>Auf Vorschlag des Hauptmanns Osterroht sandte Hauptmann von Werder Teile der 1. Kompanie zur 6., um dort den erfolgversprechenden Angriff fortzusetzen. Aber auch hier stellte es sich bald heraus, dass der Angriff der schwachen Teile des Regiments allein unm\u00f6glich war. L\u00e4ngst hatten die 24er das Vorgehen wieder einstellen m\u00fcssen, auch die 11. Brigade links vom Regiment war nicht vorw\u00e4rtsgekommen. So musste auch Hauptmann Osterroht auf weiteres Vorgehen verzichten.<\/em><\/p>\n<p><em>Major von Decken hatte inzwischen auf die Nachricht, dass das I. Bataillon angriffe, den k\u00fchnen Entschluss gefasst, durch den Wald weiter nach S\u00fcden vorzudringen. Gl\u00fcckte es, den S\u00fcdrand des Waldes zu erreichen, so stand das Bataillon tief in der Flanke des Feindes vor dem I. Bataillon. Er befahl zun\u00e4chst gegen 12 Uhr mittags der 11. Kompanie, gegen den S\u00fcdrand des Waldes vorzugehen, um die feindliche Stellung im Walde zu erkunden.<\/em><\/p>\n<p><em>Sobald die Kompanie angetreten war, schlug ihr im dichten Gestr\u00fcpp auf n\u00e4chste Entfernung starkes Feuer entgegen. Sofort lie\u00df Hauptmann Friedrichs Seitengewehr aufpflanzen und ging mit seinen tapferen Musketieren den Engl\u00e4ndern mit dem Bajonett zu Leib. Schrittweise wich der Feind. Jetzt setzte Major von der Decken die 12. und 10. Kompanie rechts und links von der 11. ein, Leutnant Wei\u00dfenburg brachte seine Maschinengewehre in Stellung und im wundervollen Angriffsschwung st\u00fcrmten die Angerm\u00fcnder trotz schwerer Verluste unaufhaltsam vorw\u00e4rts, bis sie den S\u00fcdrand des Waldes erreichten. Hier am Waldrand gelang es dem Bataillon noch, einen englischen Sch\u00fctzengraben zu nehmen, obwohl die deutsche Artillerie, die den Kampf nicht beobachten konnten, zu kurz schoss. Dann aber war ein weiteres Vorw\u00e4rtskommen unm\u00f6glich. Von drei Seiten traf feindliches Feuer das vereinzelte, so weit\u00a0 durchgebrochene Bataillon. Es musste nach allen Seiten Front machen und sich eingraben.<\/em><\/p>\n<p><em>Schwer waren die Verluste. Der schwerste aber war der Heldentod des ritterlichen, tapferen F\u00fchrers, des Majors von der Decken. Mitten im tollsten Feuer aufrecht stehend &#8211; so erz\u00e4hlte am Abend sein treuer Adjutant, Leutnant Droysen &#8211; traf ihn ein Gesch\u00fctz in den Arm. &#8222;Droysen, ich habe eins weg,&#8220; sagte er lachend. Kurz darauf warf ihn ein Schuss in die H\u00e4fte halb zu Boden. &#8222;Droysen, jetzt habe ich Nummer 2!&#8220; Die F\u00fchrung seiner Musketiere gab er nicht ab, bis ein Kopfschuss dem Heldenleben ein Ende machte. Ein vorbildlicher Soldat, gleich hervorragend als F\u00fchrer wie in der Sorge f\u00fcr seine Untergebene, hatte hier den sch\u00f6nsten Tod gefunden. Ihm sei an dieser Stelle ein besonderes Denkmal gesetzt. <\/em><span style=\"color: #ff0000;\">Major Averich von der Decken, geboren am 12.10.1868 in Bromberg, gefallen am 20.09.1914 bei Folemprise bei Ostel, begraben vermutlich auf dem Soldatenfriedhof Soupir in einem Massengrab)<\/span><\/p>\n<p><em>Der blutige Tag ging langsam zur Neige. Hauptmann von Schenckendorff klammerte sich mit den Resten des III. Bataillons an den schwer erk\u00e4mpften Boden. Der Regimentskommandeur sandte ihm die 7. Kompanie unter Hauptmann Jacobs zu Hilfe, die sich tapfer am Kampf beteiligte. Mehr zu schicken war unm\u00f6glich. So stellte Oberst Kancke dem Hauptmann von Schenckendorff anheim, das Bataillon in die alte Stellung zur\u00fcckzunehmen, wenn es sich nicht mehr halten k\u00f6nne. Die Munition wurde knapp, Wasser f\u00fcr die Maschinengewehre fehlte, das feindliche Feuer forderte immer mehr Verluste. Da entschloss sich Hauptmann von Schenckendorff schweren Herzens zum R\u00fcckzug. Vom Feinde unverfolgt, unter Mitf\u00fchrung fast aller Verwundeten und mit 20 Gefangenen kehrte das heldenmutige H\u00e4uflein am Abend in den Nordteil des Waldes zur\u00fcck. Nur noch wenig \u00fcber 200 Gewehre z\u00e4hlten die drei Kompanien, beim Maschinengewehr-Zug waren nur noch f\u00fcnf Mann gefechtsf\u00e4hig. Die Fahne des Bataillons, getragen von dem Serganten Menndorf, war durch einen Infanterieschuss besch\u00e4digt worden.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch am rechten Fl\u00fcgel des Regiments musste am Abend Hauptmann Osterroht seine erfolgreiche Kompanie in die alte Stellung n\u00f6rdlich Rouge Maison zur\u00fccknehmen, nachdem die Verwundeten und die Gefallenen, darunter der vortreffliche Feldwebel Kasimir und der Fahnenjunker Tille, zur\u00fcckgeschafft waren. Der rechte Fl\u00fcgel des I. Bataillons war schon vorher in die Ausgangsstellung zur\u00fcckgegangen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die 5. und 8. Kompanie hatte der Regimentskommandeur w\u00e4hrend des Angriffs auf den &#8222;Hungerberg&#8220; vorgezogen, wo sie die gef\u00e4hrdete linke Flanke gegen das Tal von Ostel sch\u00fctzen.<\/em><\/p>\n<p><em>So endete der schwere, blutige Tag. Er entriss dem Regiment viele seiner Besten; er begrub die letzten Hoffnungen auf den baldigen endg\u00fcltigen Sieg. Wenn es damals den Mitk\u00e4mpfern auch nicht so klar geworden ist, der 20. September bezeichnete den Beginn des Stellungskampfes. Ein neuer Abschnitt des Krieges begann. Noch einmal hatte das zusammengeschmolzene Regiment im schneidigen Angriff sein Bestes gegeben. Es hatte nichts geholfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Verluste am 20. September betrugen:<\/em><\/p>\n<p><em>Tot: Mahor von der Decken<\/em><\/p>\n<p><em>Leutnant der Reserve Meynow, 10. Kompanie. <\/em><span style=\"color: #ff0000;\">(Leutnant Wilhelm Meynow, gefallen am 20.09.1914 bei Folembrise, begraben auf dem Soldatenfriedhof Soupir in Block 1, Grab 238)<\/span><\/p>\n<p><em>Leutnant Mei\u00dfenburg, Maschinengewehr-Kompanie <span style=\"color: #ff0000;\">(Leutnant Werner Meissenburg, gefallen am 20.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Soupir in Block 1, Grab 235)<\/span><\/em><\/p>\n<p><em>Leutnant Rack, F\u00fchrer der 2. Kompanie <span style=\"color: #ff0000;\">(Leutnant Erwin Rack, gefallen am 20.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Soupir in Block 1, Grab 241)<\/span><\/em><\/p>\n<p><em>49 Mann.<\/em><\/p>\n<p><em>Verwundet: 5 Offiziere (darunter Leutnant Praetorius, 10. Kompanie, der nach wenigen Tagen seiner schweren Wunde erlag), 214 Mann.<\/em><\/p>\n<p><em>Vermisst: 38 Mann des III. Bataillons, die wohl durchweg im Waldgefecht tot oder verwundet liegen geblieben sind.<\/em><\/p>\n<p><em>Allein das III. Bataillon verlor 6 Offiziere, 174 Mann, den Rest trugen vor allem 2. und 6. Kompanie.<\/em><\/p>\n<p><em>Dem schweren Tage folgte eine ruhige Nacht. Die 6. Kompanie wurde durch die 5. abgel\u00f6st.<\/em><\/p>\n<p><em>Am Abend des 20. traf der erste Ersatztransport aus der Heimat ein, zwei Offiziere, f\u00fcnf Offizier-Stellvertreter und F\u00e4hnriche, 350 Mann. Eine willkommene Verst\u00e4rkung nach allen Verlusten der letzten Tage.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Theodor Bischoff wird auch in der Ehrenliste der Deutschan Bank gef\u00fchrt: <a href=\"http:\/\/www.denkmalprojekt.org\/2019\/verlustliste_deutsche-bank-1914_wk1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.denkmalprojekt.org\/2019\/verlustliste_deutsche-bank-1914_wk1.html<\/a><\/p>\n<p>Offiziell ist f\u00fcr Theodor Bischoff keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass seine Gebeine, wenn sie geborgen wurden, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Soupir&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1049089,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/02160+Soupir,+Frankreich\/@49.4111496,3.4589217,11z\/data=!4m5!3m4!1s0x47e853400eb0bc3b:0x40af13e8169d1f0!8m2!3d49.406637!4d3.595541&quot;;&quot;Soupir&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/02160+Soupir,+Frankreich\/@49.4111496,3.4589217,11z\/data=!4m5!3m4!1s0x47e853400eb0bc3b:0x40af13e8169d1f0!8m2!3d49.406637!4d3.595541\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/02160+Soupir,+Frankreich\/@49.4111496,3.4589217,11z\/data=!4m5!3m4!1s0x47e853400eb0bc3b:0x40af13e8169d1f0!8m2!3d49.406637!4d3.595541\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Soupir<\/a><\/span> begraben wurden, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die am gleichen Tag fielen (siehe\u00a0 rote Anmerkungen in der Regimentsgeschichte oben).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_29323\" aria-describedby=\"caption-attachment-29323\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-29323\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Thoedorf-Bischoff.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"669\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Thoedorf-Bischoff.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Thoedorf-Bischoff-300x251.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Thoedorf-Bischoff-768x642.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-29323\" class=\"wp-caption-text\">Todesanzeige f\u00fcr Theodor Bischoff und seine Mutter Lina Bischoff, geborene G\u00fcllich<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat Theodor Bischoff war Beamter (Angestellter) der Depositen-Abteilung der Deutschen Bank in Berlin. 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