{"id":51982,"date":"2023-10-23T12:00:50","date_gmt":"2023-10-23T10:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=51982"},"modified":"2025-07-20T19:11:21","modified_gmt":"2025-07-20T17:11:21","slug":"die-gefallenen-vom-kloster-arnsburg-teil-2-eduard-rudolf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=51982","title":{"rendered":"Die Gefallenen vom Kloster Arnsburg &#8211; Teil 2:  Eduard Rudolf"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Eduard Rudolf wurde am 11.10.1885 in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kalin%C3%B3w_(Strzelce_Opolskie)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kalinow<\/a> in Oberschlesien (seit 1945 polnisch: Kalin\u00f3w (Strzelce Opolskie)) bei Gro\u00dfstrehlitz (seit 1945 polnisch: Strzelce Opolskie). Im Ersten Weltkrieg k\u00e4mpfte er als Reservist in der 5. Kompanie des 51. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 24.08.1914 wurde er bei bei den K\u00e4mpfen in Frankreich an der Aisne bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arrancy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arrancy<\/a> schwer verwundet. Am28.09.1914 verstarb er an seiner Verwundung im Alter von 18 Jahren im Lazarett der hessischen Stadt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Laubach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Laubach<\/a>.<\/p>\n<p>\u00dcber den Tag und die Umst\u00e4nde der schweren Verwundung von Eduard Rudolf berichtet die Regimentsgeschichte des 51. Reserve-Infanterie-Regiment:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Arrancy<\/em><\/p>\n<p><em>24. August<\/em><\/p>\n<p><em>Um 3.30 Uhr vormittags befahl die Brigade erneut weitere Nahaufkl\u00e4rung durch Offizier-Patrouillen: &#8222;Die Division m\u00fcsse erfahren, wie stark Dorf Arrancy und die unmittelbar angrenzenden H\u00f6hen vom Feinde besetzt seien, besonders die ersten Morgenstunden seien zur Erkundung auszunutzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier\u00fcber brachte die von der 6. Kompanie entsandte Patrouille Leutnant der Reserve Br\u00fcning und 5 Mann wertvollen Aufschluss. Leutnant Br\u00fcning umging vorsichtig das Dorf, ohne auf eine feindliche Sicherung am Dorfrande zu sto\u00dfen. Kurz entschlossen verteilte er seine Leute auf die verschiedenen Dorfgassen, er selbst nahm die Hauptstar\u00dfe. In den einzelnen Geh\u00f6ften \u00fcberraschte er die Franzosen bei der Morgentoilette, sie benahmen sich sorglos wie im Man\u00f6ver. Er stellte fest, dass au\u00dfer etwas Artillerie eine Maschinengewehr-Abteilung und ein Infanterie-Regiment im Dorfe lagen.<\/em><\/p>\n<p><em>Auf Grund der einlaufenden Meldung beschloss die 12. Reserve-Division am 24. in planm\u00e4\u00dfigem Angriff Arrancy und die angrenzenden H\u00f6henstellungen zu nehmen. Der noch w\u00e4hrend der Dunkelheit beim Regiment eintreffenden Divisions-Angriffsbefehl sagte, dass der Angriff gegen Arrancy und die angrenzenden H\u00f6hen gleichzeitig von Osten und S\u00fcdosten her durch die 22. Reserve-Brigade, von Norden und Nordosten her durch die 23. Reserve-Brigade erfolgen sollte. Reserve-Feldartillerie-Regiment 12 hatte Dorf und Stellung von Osten her durch beschie\u00dfung sturmreif zu machen und die feindliche Artillerie nieder zu halten. Die I. Fu\u00dfartillerie-Regiment 10, vom Korps der Division zugeteilt, sollte Dorf, Stellungen und feindliche Artillerie von Norden her fassen. Die 23. Reserve-Brigade befahl daher f\u00fcr das Regiment: Das Reserve-Regiment 51 \u00fcbernimmt am Bahndamm der Strecke Longuyon-Pierrepont von 5.30 Uhr vormittags an den Feuerschutz im Abschnitt La Maragole Scie. bis 500 Meter \u00f6stlich von des von Beuville nach S\u00fcden f\u00fchrenden Weges f\u00fcr das aus Richtung Lopigneux angreifende Reserve-Regiment 22 und das von Pierrepont vorgehende Reserve-Regiment 38.<\/em><\/p>\n<p><em>Oberstleutnant von Kameke befahl hierauf dem II. Bataillon mit der 2. Kompanie die rechte H\u00e4lfte des von der Brigade befohlenen Abschnittes und dem I. Bataillon ebenso die linke H\u00e4lfte zu besetzen, die Maschinengewehr-Kompanie sollte sich hinter dem rechten Fl\u00fcgel des II. Bataillons am Bahndamm bereitstellen. <\/em><\/p>\n<p><em>Es war gegen 4.30 Uhr morgens &#8211; dichter Nebel bedeckte das Gel\u00e4nde &#8211; als der Angriffsbefehl die vorderen Kompanien erreichte. Steif und fr\u00f6stelnd erhoben sich die Sch\u00fctzen aus ihren flachen Erddeckungen. Man fuhr sich einige Male mit der Hand \u00fcber die Augen, befreite seine Sachen notd\u00fcrftig von dem anheftenden Lehm und begann Mantel und Zeltbahn zu rollen. Die Toilette war damit im allgemeinen beendet. Nicht alle Kompanien bekamen Kaffee aus der Feldk\u00fcche. Unter Ausnutzung des noch herrschenden Halbdunkels und mit m\u00f6glichster Lautlosigkeit wurden s\u00e4mtliche Vorbereitungen zum Angriff getroffen.<\/em><\/p>\n<p><em>Um 5.30 Uhr vormittags lagen die Bataillone und Maschinengewehr-Kompanie in ihren Gefechtsstellungen wie folgt: Am rechten Fl\u00fcgel des Regiments die Maschinengewehr-Kompanie mit 6 Gewehren in Lauerstellung, II. Bataillon anschlie\u00dfend am Bahndamm mit der 6. Kompanie nordwestlich des Weges Beuville-Arrancy, 8. Kompanie s\u00fcd\u00f6stlich desselben, 7. Kompanie in hinterer Linie als Unterst\u00fctzung nahe H\u00f6he 269, 5. Kompanie 600 Meter r\u00fcckw\u00e4rts am Wege Beuville-Arrancy in einem Kartoffelfeld zur Verf\u00fcgung des Regiments. Anschlie\u00dfend an die 8. Kompanie lag das I. Bataillon mit der 4. Kompanie weiter s\u00fcd\u00f6stlich am Bahndamm, die 3. Kompanie beiderseits des von Beuville in allgemein s\u00fcdlicher Richtung f\u00fchrenden Weges am Bahndamm, die 2. Kompanie 500 Meter hinter der Mitte in hinterer Linie als Unterst\u00fctzung, die 1. Kompanie als Artillerie-Schutz in Beuville.<\/em><\/p>\n<p><em>Inzwischen war die Sonne aufgegangen und ihre ersten Strahlen fielen auf das festungsartig an schroffer H\u00f6he liegende Arrancy. Scharf umrissen hoben sich der Kirchturm und die einzelnen massiven Geb\u00e4ude mit ihren leuchtend roten D\u00e4chern ab. Von den feindlichen Sch\u00fctzengr\u00e4ben an den umliegenden H\u00f6hen war mit blo\u00dfen Auge fast nichts zu erkennen, sie waren geschickt angelegt, wie der Franzose ja \u00fcberhaupt Meister in der Anlage von Verteidigungsanlagen war.<\/em><\/p>\n<p><em>Gegen 7 Uhr wurde es recht lebhaft. Reserve-Feldartillerie 12 \u00f6stlich Beuville in Stellung gegangen, setzte mit seinem Feuer zu machtvoller Ouverture ein. Gelbrote Feuerblitze \u00fcber Arrancy, denen unmittelbar starke Detonationen folgten, &#8211; schwarze Qualmschw\u00e4den w\u00e4lzten sich tr\u00e4ge aufw\u00e4rts &#8211; bewiesen, dass auch unsere schweren Feldhaubitzen ihr Ziel erfasst hatten. Doch auch der Gegner blieb mit seiner Artillerie nicht unt\u00e4tig. Er \u00fcbersch\u00fcttete die Kompanien des Angreifers lagenweise (Rasales) meist mit Feldgranaten; erfreulicherweise gingen die Geschosse meist zu kurz oder zu weit, sodass unsere am Bahndamm liegenden Kompanien gast gar keine und die weiter r\u00fcckw\u00e4rts liegenden nur geringe Verluste hatten. Dr\u00f6hnend schlug das feindliche Artillerie-Feuer in den harten Kalk- und Felsboden s\u00fcdlich von Beuville, ein gewaltiges Echo hervorrufend. Nur schwer konnte man noch unterscheiden, welche Sch\u00fcsse von eigener und welche von feindlicher Artillerie ber\u00fchrten, ein unabl\u00e4ssiges Heulen, Pfeifen und Rauschen in der Luft. Der Adjutant des II. Bataillons, Leutnant Wogkittel, wurde an einem Steinbruch durch Granatsplitter leicht verwundet, er blieb bei der Truppe. Unsere Feldbatterien \u00f6stlich Beuville hatten einen schweren Stand, ein Gesch\u00fctz erhielt Volltreffer, hierbei wurde u. a. auch Hauptmann Mittmann verwundet. &#8211; Der Regiments-Stab Reserve-Regiment 51 beobachtete an der H\u00f6he 500 Meter s\u00fcdlich Beuville das Gefecht, als sich feindliche schwere Artillerie auf diesen Hang einschoss. Etwa 40 schwere Granaten gingen dorthin. W\u00e4hrend Oberleutnant Brauer zur Beobachtung weiter vorkroch, schlugen 2 Granaten 4 und 5 Schritt neben dem Kommandeur ein, der heftigen Luft- und Erddruck gegen seine Brust versp\u00fcrte. Ein Granatsplitter fuhr in das Gewehr der neben ihm liegenden Gefechtsordonnanz Sobotta. Kurzum, es war hier oben z. Zt. wenig gem\u00fctlich. Einen schmerzlichen Verlust sollte zu gleicher Zeit der Brigade-Stab erleiden. Nahe Beuveille wurde neben dem Brigade-Kommandeur der Adjutant Oberleutnant Rudolph durch Granat-Volltreffer zerrissen in die Luft geschleudert. Generalmajor Freiherr von Wilmowski musste sich infolge hierbei zugezogenem Nervenschocks krankmelden, Oberstleutnant von Kameke \u00fcbernahm vor\u00fcbergehend die F\u00fchrung der 23. Brigade.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Wirkung unserer Artillerie gestaltete sich st\u00fcndlich g\u00fcnstiger. Vom Bahndamm konnte man gut beobachten, wie die feindlichen Gr\u00e4ben durch unsere Granaten und Schrapnells gefasst wurden, mancher Treffer sa\u00df drin und veranlasste die Franzosen zum Rei\u00dfaus. Mit fliegenden Rocksch\u00f6\u00dfen sah man franz\u00f6sische Infanteristen \u00fcber den br\u00e4unlichen Ackerboden zur\u00fcckeilen und st\u00fcrzen, verfolgt von unseren Schrapnells mit wei\u00dfen W\u00f6lkchen und r\u00f6tlichem Feuerblitz.<\/em><\/p>\n<p><em>Ins Feuergefecht konnten zun\u00e4chst nur die Maschinengewehr-Kompanie und die vorderen Kompanien des II. Bataillons (6. und 8. Kompanie) erfolgreich eingreifen, den Kompanien des I. Bataillons bot sich wegen zu gro\u00dfer Entfernung vom Feinde noch kein lohnendes Ziel. Um 7 Uhr vormittags k\u00fcndete das Tak-Tak-Tak der Maschinengewehre am rechten Fl\u00fcgel des Regiments an, dass man hier dem Gegner im Genick sa\u00df. Mit Visier 500 &#8211; 1.200 wurde der Nordostrand von Arrancy abgestreut, woselbst man feindliche eingenistete Maschinengewehre und Sch\u00fctzen erkannt hatte. Weitere kr\u00e4ftige Feuerst\u00f6\u00dfe richteten sich gegen schwer erkennbare, in dem vorliegenden Haferfeld und in kleinen Buschgruppen eingenistete feindliche Infanterie.<\/em><\/p>\n<p><em>Um 7.30 Uhr vormittags er\u00f6ffneten die 6. und 8. Kompanie mit Visier 800 bzw. 1100 und 1200 vom Bahndamm aus das Feuer. Es galt dem Feind im Vorgel\u00e4nde hart nord\u00f6stlich des Dorfes und am Bahndamm hart \u00f6stlich von Arrancy. Der 6. Kompanie gl\u00fcckte es mit 2 hohen Visieren (1200 und 1400) eine feindliche Infanterie-Kolonne zu beschie\u00dfen, die sich unvorsichtig am Nordausgang von Arrancy zeigte. Hauptmann Schacke beobachtete, wie bereits nach der ersten gutliegenden Salve die Franzosen auseinander stoben und in wenigen Augenblicken wieder die sch\u00fctzenden Geh\u00f6fte erreichten. Das gegen 9 Uhr einsetzende heftige feindliche Artillerie-Feuer tat den beiden Kompanien wenig.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei der 4. und 3. Kompanie konnte man z. Zt. nichts weiter tun, als in voller Deckung hinter dem Bahndamm zu verharren, die Kompanien lagen in eingliedriger Linie dicht an die B\u00f6schung gedr\u00fcckt, nur die F\u00fchrer beobachteten mit dem Glase scharf nach vorn, um den Augenblick ihres Eingreifens richtig zu erfassen. Da entdeckte Hauptmann Schiedt pl\u00f6tzlich an einem H\u00f6henrand s\u00fcdlich Arrancy mehrere feindliche Reiter, die sich anscheinend etwas zu weit vorgewagt hatten. Sofort lie\u00df er mit einem Zuge diesen feindlichen Stab &#8211; ein solcher schien es zu sein &#8211; unter Salvenfeuer nehmen. In schnellstem Tempo verschwanden die Reiter hinter der H\u00f6he. In der gleichen Weise wurden auch noch einige feindliche Artillerie-Beobachter verscheucht.<\/em><\/p>\n<p><em>Ein um 10 Uhr vormittags eintreffender Divisions-Befehl besagte, die 23. Reserve-Brigade solle von un an nur hinhaltend k\u00e4mpfen, da der Einfluss der 11. Reserve-Division von Westen und des XVI. Armee-Korps bzw. des V. Reserve-Korps von S\u00fcdosten her abgewartet werden m\u00fcsse. Das Artillerie-Duell nahm inzwischen seinen Fortgang, das Feuer schwoll zeitweise zu ohrenbet\u00e4ubender Heftigkeit an und flaute wieder ab. Mitunter dr\u00f6hnte es als ob eiserne Tore aufeinander schl\u00fcgen. Die Sonne meinte es wieder recht gut, ihre gegen Mittag sengend herniederbrennenden Strahlen d\u00f6rrten den Gaumen aus und lie\u00dfen die Zunge festkleben, allenthalben stellte sich Durst ein. Wasser war schwierig zu erreichen. Daf\u00fcr entdeckte man aber ein gut bestandenes Mohrr\u00fcbenfeld. Einige Leute krochen hin, f\u00fcllten sich die Taschen und verteilten die R\u00fcben in der Gefechtslinie. Ein Zugf\u00fchrer der 4. Kompanie hatte weniger Gl\u00fcck. Auf der Suche nach Wasser gelangte er in ein kleines Streckenw\u00e4rter-Haus, dort die Flasche mit hellgelber Fl\u00fcssigkeit auf dem Tisch scheint Apfelwein zu enthalten! Er setzt an: Pfui Deibel, Maschinen\u00f6l!<\/em><\/p>\n<p><em>Beuveille erhielt am Vormittag wiederholt Artillerie-Feuer. Einmal sah sich der Divisions-Stab gen\u00f6tigt, das Dorf vor\u00fcbergehend zu verlassen. Auch die Chaussee Beauveille-Arrancy wurde heftig beschossen. Ferner schlugen schwere Granaten anscheinend aus Rimailho-Gesch\u00fctzen, in bedenklicher N\u00e4he der in eingliedriger Formation auf dem vorderen Hang eine Anh\u00f6he liegenden 5. Kompanie ein, die sich mit einem Schritt Zwischenraum von Mann zu Mann eingegraben hatte, um wenigstens gegen Splitterung gedeckt zu sein. Nur diesem ist es zuzuschreiben, dass die Verluste bei der Kompanie gering waren. Den Bachgrund am Bahndamm entlang sah man Verwundete vom Reserve-J\u00e4ger-Bataillon 6 sich heranschleppen, ein Zeichen, dass auch Reserve-Regiment 38 nicht mehr weitab sein konnte.<\/em><\/p>\n<p><em>Es war 11 Uhr vormittags. Deutlich erkannte man, wie sich auf den H\u00f6hen s\u00fcd\u00f6stlich Arrancy Sch\u00fctzenlinien abhoben, gegen das Dorf vorgehend; die 22. Reserve-Brigade war es, an ihrem rechten Fl\u00fcgel Reserve-Regiment 38. Die Maschinengewehr-Kompanie meldete kurz darauf dem Regiment, dass Reserve-Regiment 22 nur noch einige 100 Meter von Arrancy entfernt sei.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun brachte Oberstleutnant von Kameke durch Signal den Angriff des Regiments 51 in Bewegung. Am rechten Fl\u00fcgel gelang es der Maschinengewehr-Kompanie geschickt vorzugehen und 3 Gewehre bis an den Dorfrand vorzuschieben, die anderen 3 Gewehre unterst\u00fctzten dieses Vorgehen durch ihr Feuer. Die H\u00e4user wurden unter Feuer genommen. Die Kompanien des II. Bataillons \u00fcberschritten den Bahndamm sowie Crusnes-Bach und strebten dem \u00f6stlichen Dorfrand zu. Beim I. Bataillon gab die 3. Kompanie den Impuls, da sie am weitesten von Arrancy entfernt war.<\/em><\/p>\n<p><em>Vor der Kompanie lag das franz\u00f6sische Artillerie-Feuer sehr regelm\u00e4\u00dfig, d. h. die Granaten schlugen mit so genauen Abst\u00e4nden 50 zu 50 Metern, in den Boden ein, dass man tadellos zwischen den einzelnen Wellen dindurchspringen konnte. Sprungweise in Gruppen und Z\u00fcgen n\u00e4herte sich die Kompanie dem Dorfe. Etwa 300 Meter vom Dorfrand entfernt erhielt pl\u00f6tzlich der F\u00fchrer Hauptmann Schiedt einen Brustschuss. Trotz der stark schmerzenden Wunde schimpfte er noch weidlich dar\u00fcber, dass er nun nicht mehr mitmachen k\u00f6nne, seine Leute au\u00dferdem noch kr\u00e4ftig zum Vorw\u00e4rtsgehen anfeuernd. Am gleichen Vormittag wurde auch noch Leutnant der Reserve Paur der 3. Kompanie durch Wadenschuss verwundet, sodass innerhalb von 3 Tagen s\u00e4mtliche Offiziere dieser Kompanie au\u00dfer Gefecht gesetzt worden waren. Die 4. Kompanie folgte bald, an die 3. Anschluss gewinnen. W\u00e4hend die Kompanien des II. Bataillons st\u00fcrmend den Ostrand von Arrancy erreicht hatten, ereignete sich das Missgeschick, dass unsere schwere Artillerie irrt\u00fcmlicherweise noch einige Granaten ins Dorf sandte, ohne gl\u00fccklicherweise Verluste der eigenen Truppe zu verursachen. So fuhr nicht weit von der 5. Kompanie eine schwere Granate donnernd in einen Garten, Offizier-Stellvertreter Knappe erhielt daher von Hauptmann\u00a0 Wagner den Auftrag, die Artillerie dahin zu verst\u00e4ndigen, dass wir uns bereits im Dorfe bef\u00e4nden. Knappe lief auf eine naheliegende H\u00f6he, band sein Taschentuch, das alles andere als wei\u00df war, an ein Gewehr und winkte wie ein Besessener. Endlich hatte die Artillerie das Zeichen verstanden und schickte einen berittenen Offizier ins Dorf, worauf das Feuer sofort eingestellt wurde. Gegen 1 Uhr war das Dorf in unserem Besitz. Ein Teil der H\u00e4user brannte, starker Rauch stieg auf. An vorgefundenen Weinvorr\u00e4ten, meist leicht bek\u00f6mmlicher Obstwein, l\u00f6schte der Krieger seinen Durst, die Lebensgeister wurden neu entfacht. Man hielt kurz Umschau im Dorf. Innerhalb der Hecken hatte die franz\u00f6sische Infanterie geschickt ihre Sch\u00fctzengr\u00e4ben angelegt, viele Gefallene lagen umher.<\/em><\/p>\n<p><em>Der franz\u00f6sischen Artillerie unsere Anerkennung! Sie hatte tapfer den R\u00fcckzug ihrer Infanterie gedeckt, am \u00f6stlichen Dorfrand in einem Obstgarten standen die Reste einer Batterie, deren Bedienungsmannschaften hinter den Gesch\u00fctzen fast ausgerichtet, tot da lagen. Ein Artillerie-Oberstleutnant lag dort ebenfalls gefallen, sein K\u00e4ppi behielt einer unserer Kameraden zum Andenken. An anderer Stelle bemerkte man dicht nebeneinander liegend noch im Geschirr eine Anzahl aufgedunsener Pferdekadaver, anscheinend die Bespannung eines Gesch\u00fctzes. Unsere Artillerie hatte vortrefflich gewirkt.<\/em><\/p>\n<p><em>Seine Exz. der kommandierende General, der auf seinem Schimmel nach vorn geritten war, wurde in Arrancy von Offizieren und Mannschaften freudig mit Hurrah begr\u00fc\u00dft.<\/em><\/p>\n<p><em>Beim Verlassen der Stellungen war die franz\u00f6sische Infanterie auch westlich Arrancy in unser Artillerie-Feuer, in das von S\u00fcdosten her flankierende Feuer des V. Armee-Korps geraten. Dies zeigte sich in einem Hohlweg westlich des Dorfes, wo ganze Haufen toter Franzosen lagen. Man hatte den Eindruck eines R\u00fcckzuges Hals \u00fcber Kopf, besonders an der Stra\u00dfe nach Pillon. Im Gel\u00e4nde verstreut fanden sich hier weggeworfene Gewehre, Tornister, gro\u00dfe Kochgeschirre, ein zertr\u00fcmmertes Maschinengewehr mit Ladestreifen und zahlreiche P\u00e4ckchen von Infanterie-Munition. Noch sichtbare Feuerreste und Kochgeschirre mit warmer Reissuppe gef\u00fcllt, lie\u00dfen darauf schlie\u00dfen, dass man in der Eile auf den gr\u00f6\u00dften Teil der Mahlzeit hatte verzichten m\u00fcssen. Einige gefallene Franzosen trugen um den Hals geh\u00e4ngt kleine Amulette, die geweiht, gegen Hieb und Schuss das Leben sch\u00fctzen sollten.<\/em><\/p>\n<p><em>Am Nachmittag trafen beim Generalkommando die Gl\u00fcckw\u00fcnsche des Kaisers zu der vortrefflichen Haltung des VI. Reserve-Korps ein, denen sich auch der Kronprinz anschloss. &#8211; Das Korps erhielt Befehl, am 24. nicht weiter vorzugehen, sondern das eroberte Gel\u00e4nde zu halten. Die 12. Reserve-Division ordnete ihre Verb\u00e4nde westlich Arrancy und schob schwache Sch\u00fctzenlinien zur unmittelbaren Sicherung nach Westen vor.<\/em><\/p>\n<p><em>Es war gegen 4 Uhr nachmittags. Da in Gegend Constantine und n\u00f6rdlich gegen Le Haute Bois noch vereinzelt Sch\u00fcsse fielen und schwaches Infanterie-Feuer aufflackerte, erhielt I. Reserve-Regiment 51 Befehl, das Gel\u00e4nde vor der Front der Division bis an die Chaussee Longuyon-Rouvrois vom Feinde zu s\u00e4ubern. Die Fermen bei Constantine brannten. Das Bataillon entwickelte die 4. Kompanie in breiter Front, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen Kompanien mit Gefechtsabstand geschlossen folgten. Das II. Bataillon mit Maschinengewehr-Kompanie verblieb 500 Meter westlich Arrancy. Es wurde Essen aus der Feldk\u00fcche empfangen. Die Sch\u00fctzen der 4. Kompanie erreichten im Vorgehen das Waldst\u00fcck bei Constantine, ohne auf einen Feind zu sto\u00dfen. Da die Hitze sich immer noch sehr stark bemerkbar machte, lie\u00df Oberleutnant Pokorny w\u00e4hrend des Vorgehens am Brunnen eines Geh\u00f6ftes Wasser trinken. Rums, Pratsch &#8211; pratsch, klatschte und prasselte es in die Baumwipfel. Es waren feindliche Schrapnells, deren Sprengpunkte aber so hoch lagen, dass wirkungslos nur hei\u00dfe Kugeln und Splitter auf die Trinkenden herabfielen. In den Geh\u00f6ften hatten die Granaten gewaltig aufger\u00e4umt; wohin man blickte zerschossene Mauern, verbranntes und zerstr\u00fcmmertes Mobiliar, zerrissene und verbrannte Tapenet. Mehrere ledige Pferde, aus Stall oder Koppel ausgebrochen, galoppierten umher.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Nachmittag neigte sich dem Ende zu. Da traf von der Division der Befehl ein, dass die 23. Reserve-Brigade f\u00fcr die Dunkelheit Gefechtsvorposten westlich Constantine, \u00fcbernehmen sollte, der Gegner sei auf Sorbey zur\u00fcckgegangen. II. Reserve-Regiment 51 \u00fcbernimmt die Vorposten. Um 5.30 Uhr nachmittags tritt das II. Bataillon mit Marschsicherung auf der Stra\u00dfe Arrancy-Constantine an, die Maschinengewehr-Kompanie hinter dem II. Bataillon, mit 800 Metern Abstand folgte I. Bataillon. Diesseits des Waldst\u00fcckes bei Constantine schl\u00e4gt pl\u00f6tzlich Infanterie-Feuer in das II. Bataillon. Major Schaaf entwickelt 5. und 6. Kompanie n\u00f6rdlich und s\u00fcdlich der Chaussee Arrancy-Pillon und nimmt das Feuer gegen das W\u00e4ldchen auf. Die 7. und 8. Kompanie bleiben geschlossen und legen sich hin.<\/em><\/p>\n<p><em>Da befiehlt das Regeiment den Angriff nicht weiter fortzusetzen, sondern an Ort und Stelle Gefechtsvorposten auszusetzen. Die beiden entwickelten Kompanien graben sich ein, 7. und 8. Kompanie 300 Meter dahinter in Reserve. Das I. Bataillon bezog westlich Arrancy Notbiwak. Wegen der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig nahen Ber\u00fchrung mit dem Feinde unterblieb beim I. Bataillon ein Aufschlagen der Zelte. In Mantel und Zeltbahnen geh\u00fcllt ruhten die Leute bei den zusammengesetzten Gewehren. Patrouillen der 5. und 6. Kompanie stellten w\u00e4hrend des Abends fest, dass die Fermen von Constantine vom Gegner besetzt seien.<\/em><\/p>\n<p><em>So endete der Ruhmenstag von Arrancy. W\u00e4hrend am 1. Kampftage der Schlacht bei Longwy am 22.08. das I. Bataillon sich unter schweren Verlusten so gl\u00e4nzend geschlagen hatte, empfing am 23.08. bei Beuville das II. Bataillon die Feuertaufe und bewies an diesem wie am folgenden Tage gleiches Heldentum. Leutnant der Reserve Maschke 7. Kompanie und 26 Mann waren auf dem Felde der Ehre geblieben, 6 Mann wurden vermisst. 106 Verwundete z\u00e4hlte man beim II. Bataillon, darunter bei der 8. Kompanie die Offizierstellvertreter Paeske und Kowalczyk.<\/em><\/p>\n<p><em>Die n\u00e4chtliche Ruhe im Biwak beim I. Bataillon sollte etwas gest\u00f6rt werden. Gegen Mitternacht setzte pl\u00f6tzlich lebhaftes feindliches Infanterie-Feuer ein. Die Geschosse schlugen dicht bei den ruhenden Mannschaften ein oder sausten \u00fcber die K\u00f6pfe hinweg. Man vermutete einen \u00dcberfall. Im Nu waren die Kompanien an den Gewehren, entwickelten sich auf der Grundlinie, den Gegner erwartend. In der pechschwarzen Nacht erkannten sich F\u00fchrer und Mannschaften nur notd\u00fcrftig. Da kam etwas von vorn die Chaussee herabgebraust, &#8211; es waren Pferde der Vorposten-Kavallerie, die infolge des Schie\u00dfens den 4. Reserve-Ulanen durchgegangen waren. Nur mit M\u00fche wurden die Tiere zum Stehen gebracht. Auch die Pferde des Oberleutnant Pokorny hatten sich der wilden Jagd angeschlossen, da die Z\u00fcgel den im Chausseegraben schlaftrunken sitzenden Pferdehalter entglitten waren. Oberleutnant Pocorny war beide Pferde mit vollst\u00e4ndiger Feldausr\u00fcstung und Zubeh\u00f6r los, er hat sie nie wiedergesehen. Weitere Unruhe erregte ein aufgel\u00f6st von vorn kommender Mann der 7. Kompanie, die Worte hervorsto\u00dfend: &#8222;Kommt schnell zu Hilfe, vorn sind sie schon alle weg, es lebt keiner mehr!&#8220; Die sofort mit dem II. Bataillon aufgenommene Verbindung ergab, dass von dieser Hiobspost kein Wort stimmte. Das Schie\u00dfen war durch Franzosen, die im Walde auf B\u00e4umen sa\u00dfen, sowie von herankommenden Patrouillen verursacht worden. Der Gegner wurde in kurzer Zeit durch das Feuer der Vorposten-Kompanie zum Schweigen gebracht. &#8211; Der geschilderte Vorgang ist bezeichnend f\u00fcr die am Anfang des Krieges mitunter auftretende Kriegsnervosit\u00e4t.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Man begrub Eduard Rudolf auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Lich-Arnsburg&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1053441,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;11&quot;:4,&quot;12&quot;:0,&quot;15&quot;:&quot;Arial&quot;,&quot;23&quot;:1}\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/kriegsgraeberstaetten.volksbund.de\/friedhof\/lich-arnsburg\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/kriegsgraeberstaetten.volksbund.de\/friedhof\/lich-arnsburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lich-Arnsburg<\/a><\/span> in <span data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Grab 108&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:4609,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0},&quot;12&quot;:0,&quot;15&quot;:&quot;Arial&quot;}\">Grab 108.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_51964\" aria-describedby=\"caption-attachment-51964\" style=\"width: 826px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-51964\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf-Stein.jpg\" alt=\"\" width=\"826\" height=\"606\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf-Stein.jpg 826w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf-Stein-300x220.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf-Stein-800x587.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf-Stein-768x563.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 826px) 100vw, 826px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-51964\" class=\"wp-caption-text\">Grabstein von Eduard Rudolf<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_51965\" aria-describedby=\"caption-attachment-51965\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-51965\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf.jpg 450w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf-135x300.jpg 135w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Eduard-Rudolf-360x800.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-51965\" class=\"wp-caption-text\">Grab von Eduard Rudolf<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat Eduard Rudolf wurde am 11.10.1885 in Kalinow in Oberschlesien (seit 1945 polnisch: Kalin\u00f3w (Strzelce Opolskie)) bei Gro\u00dfstrehlitz (seit 1945 polnisch: Strzelce Opolskie). Im Ersten Weltkrieg k\u00e4mpfte er als Reservist in der 5. Kompanie des 51. Reserve-Infanterie-Regiment. Am 24.08.1914 wurde er bei bei den K\u00e4mpfen in Frankreich an der Aisne bei Arrancy schwer verwundet. 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