{"id":56996,"date":"2024-03-30T21:00:57","date_gmt":"2024-03-30T20:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=56996"},"modified":"2024-03-30T15:28:13","modified_gmt":"2024-03-30T14:28:13","slug":"sonderbeitrag-hauptmann-hans-witte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=56996","title":{"rendered":"Sonderbeitrag: Hauptmann Hans Witte"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Hans Witte stammte aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Blankenburg_(Harz)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Blankenburg<\/a> im heutigen Bundeland Sachsen-Anhalt. Im Ersten Weltkrieg k\u00e4mpfte er als Hauptmann in der 9. Kompanie des 95. Infanterie-Regiment. Am 23.08.1914 fiel er in Belgien an der Westfront bei der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Siege_of_Namur_%281914%29\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eroberung von Namur<\/a>. Er wurde bei der Ortschaft <a href=\"https:\/\/maps.app.goo.gl\/h4vysy3oFWPYiKMc9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marchevolette<\/a> und <a href=\"https:\/\/maps.app.goo.gl\/z5JmCRpNK6LjBs679\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bouge<\/a> get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Vermutlich war er Teil eines Kriegsverbrechens. Kurz vor seinem Tod war er an der T\u00f6tung von Zivilisten beteiligt, auch wenn die Regimentsgeschichte des 95. Infanterie-Regiments es so darstellt, als haben die get\u00f6teten Zivilisten zuvor als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kombattant\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicht-Kombattanten<\/a> an der Beschie\u00dfung von deutschen Soldaten teilgenommen. Nach dem Krieg f\u00fchrten alle unabh\u00e4ngigen Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass die Vorw\u00fcrfe der deutschen Milit\u00e4rs, Zivilisten h\u00e4tten an kriegerischen Handlungen teilgenommen und amit ihrerseits gegen das internationale Kriegsv\u00f6lkerrecht versto\u00dfen, falsch waren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_57002\" aria-describedby=\"caption-attachment-57002\" style=\"width: 1085px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-57002\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Angriff-auf-Namur-23.08.1914.jpg\" alt=\"\" width=\"1085\" height=\"1026\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Angriff-auf-Namur-23.08.1914.jpg 1085w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Angriff-auf-Namur-23.08.1914-300x284.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Angriff-auf-Namur-23.08.1914-800x756.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Angriff-auf-Namur-23.08.1914-768x726.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1085px) 100vw, 1085px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-57002\" class=\"wp-caption-text\">Angriff auf Namur am 23.08.1914<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00dcber den Todestag und die Todesumst\u00e4nde von Hans Witte berichtet die Regimentsgeschichte des 95. Infanterie-Regiments:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Angriff auf Namur<\/em><\/p>\n<p><em>Das Regiment wurde hierzu beim Dorf Marchovelette eingesetzt. I.\/95 kam in vorderste Linie, III.\/95 und die Maschinengewehr-Kompanie blieben zun\u00e4chst beim Gut Tierre Cauth in Reserve. II.\/95 wurde zur Verf\u00fcgung des Korps im Walde von Fernelemont bereitgestellt.<\/em><\/p>\n<p><em>Etwa 1.000 Meter vor der Stellung des I.\/95 lag <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Fort_de_Marchovelette\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fort Marchovelette<\/a>. Es wurde von \u00f6sterreichischen 30,5 M\u00f6rsern beschossen. In gro\u00dfen Zwischenr\u00e4umen wuchsen auf dem Fort die dunklen Rauchpinien der Geschosseinschl\u00e4ge empor. Unter diesem Feuerschutz erreichte das Bataillon ohne Verluste seine Stellung. Nur einzelne schwere Geschosse zogen hoch am Nachthimmel ihre Bahn, um fern mit dumpfem Knall zu zerbersten. Ein Scheinwerfer tastete einige Male unsicher umher. Das flackernde Licht aufsteigender Leuchtkugeln erhellte hin und wieder die Umgebung. Der Feind aber blieb ruhig. So konnte I.\/95 ungest\u00f6rt am Ausbau seiner Stellung arbeiten, II. und III.\/95 in ihren Bereitstellungspl\u00e4tzen ruhn.<\/em><\/p>\n<p><em>Inzwischen hatte General von Gallwitz den Angriff auf die Festung f\u00fcr den 23.08. befohlen. Unter Niederhaltung des Forts Cognel\u00e8e und Marchovelette durch schwere Artillerie sollten die zwischen ihnen liegenden Stellungen nach ausgiebiger Feuervorbereitung durch die leichte Artillerie von der Infanterie gest\u00fcrmt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>So begann am Vormittag des 23. August &#8211; eines Sonntags &#8211; die deutschen Batterien ihr Zerst\u00f6rungswerk. Anschwellend und wieder abflauend, allm\u00e4hlich aber an St\u00e4rke wachsend, steigerte sich das Feuer, bis gegen 12 Uhr mittags ein Orkan von Geschossen im Fort Marchovelette die letzten Grasreste von den W\u00e4llen herabfegte, die Gr\u00e4ben versch\u00fcttete, die Hindernisse zerschnitt, die Betondecke durchschlug, den Munitionsraum zur Explosion brachte und den naheliegenden Wald von Champion splitternd und krachend zerbrach.<\/em><\/p>\n<p><em>Fort Marchovelette war verschwunden! Eine ungeheure, undurchdringliche Wolke von Staub, Qulm und Rauch verh\u00fcllte die St\u00e4tte, an der es lag.<\/em><\/p>\n<p><em>Da h\u00f6rte auf Feindseite jeder Widerstand auf. Frei auf ihren Deckungen standen unsere Leute und staunten dies gewaltige, nie gesehene Schauspiel an. Niemand hinderte sie, kein Schuss von belgischer Seite zwang sie in ihre Gr\u00e4ben zur\u00fcck. III.\/95, das um diese Zeit vorgezogen und n\u00f6rdlich des I.\/95 eingesetzt wurde, gelangte so ohne Verluste in die vorderste Linie.<\/em><\/p>\n<p><em>11.30 Uhr vormittags kam der Befehl zum Sturm. III.\/95 nahm die 9. und 10., I.\/95 die 1., 2. und 4. Kompanie hierzu in vorderster Linie. Die Maschinengewehr-Kompanie ging auf einer kleinen H\u00f6he in Stellung, um den Schutz des Vorgehens zu \u00fcbernehmen. Die Kompanien ordneten sich zum Antreten in der Front mit Pionieren, dahinter Kompanien geschlossen, die Offiziere zum Teil zu Pferd &#8211; so wurde 1 Uhr nachmittags angetreten. Niemand hatte sich den Angriff so vorgestellt &#8211; niemand auch ihn so wieder erlebt &#8211; kein Schuss fiel, ohne Widerstand wurde nahe beim Fort Marchovelette der Wald von Champion erreicht. &#8211;<\/em><\/p>\n<p><em>Unmittelbar in seinem Nordostrand befand sich die Stellung der Belgier, ein tiefer Graben, dichte Hindernisse, Unterst\u00e4nde, zahlreiche Gesch\u00fctze bis in die vorderste Linie vorgeschoben, verlassen, jedoch nicht leer. Haufen von Munition lagen verstreut, Gewehre noch schussfertig auf den Deckungen, dazwischen stapelte Artillerie-Munition, hier lagen einzeln, dort in ganzen Haufen, gefallene Belgier. Durch eine Granate emporgeschleudert, hing eine Leiche in den \u00c4sten der B\u00e4ume.<\/em><\/p>\n<p><em>Jenseits des Waldes \u00e4nderte sich das Bild. Aus Champion pfiffen die ersten Kugeln. Zur\u00fcckgehende Belgier waren auf den weiten, mit Getreidehocken bestandenen Feldern sichtbar. Vereinzeltes Artillerie-Feuer schlug her\u00fcber. Doch die Verfolgung kam nicht zum Stehen. Ohne Aufenthalt st\u00fcrmte Alles vorw\u00e4rts.<\/em><\/p>\n<p><em>W\u00e4hrend 1. und 3.\/95 sich auf Moulin \u00e2 Vent wandten, bog III.\/95, zusammen mit 2. und 4. Kompanie nach S\u00fcden auf Bouge ab, aus dem der Gegner noch feuerte. Als 1. Offizier wurde hier Leutnant von Aulock 4.\/95, als er mit einer Offizierspatrouille zur Erkundung einer feindlichen Batterie vorging, verwundet. Sprungweise begannen sich die Linien vorzuarbeiten. Da fuhr bei Champion eigene Artillerie auf, um den Angriff zu unterst\u00fctzen. Nun ging es rasch vorw\u00e4rts. <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Weit allen Verfolgern voran, erreichte Hauptmann Witte mit seiner 9. Kompanie Bouge. Aus dem n\u00e4chsten Hause erhielt er Feuer. Bald barst die verrammelte T\u00fcr unter dr\u00f6hnenden Axtschl\u00e4gen. Am noch warmen Maschinengewehr fanden sich &#8211; Belgier in Zivilkleidern. Sie wurden, nachdem Hauptmann Witte die Lage gekl\u00e4rt, &#8211; erschossen. Weiter auf die Kirche eilten die St\u00fcrmenden. Da krachten aus einem die Stra\u00dfe abschlie\u00dfenden Hause Sch\u00fcsse. Zu Tode getroffen, fiel Hauptmann Witte und seine tapferen Begleiter, Gefreiter Vierneusel, Tambour Franz und Reservist Probst.\u00a0<\/strong><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>4 weitere wurden verwundet. Selten erfreute sich ein Offizier bei seinen Kameraden und Untergebenen solcher Liebe und Wertsch\u00e4tzung wie Hauptmann Witte. Selten hatte jemand wie er alle Herzen gewonnen! So war sein Tod f\u00fcr alle, die ihn kannten, ein pers\u00f6nlicher Schmerz. Und so durchdrang das Gef\u00fchl, ihn zu r\u00e4chen, jeden, der von seinem Ende erfuhr. Wo sich in Bouge noch Widerstand zeigte, wurde er ohne R\u00fccksicht gebrochen. Wo aus einem Hause Sch\u00fcsse fielen, flog ihm der rote Hahn aufs Dach. Prasselnd schlug bald die Lohe der Br\u00e4nde gen Himmel, &#8211; und in das Krachen des Geb\u00e4lks mischte sich das Knattern der Gewehre.<\/strong> <\/span>&#8211; &#8211;<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em>II.\/95 war 11 Uhr vormittags vom Generalkommando n\u00e4her an die vorderste Linie herangezogen, zum Einsatz jedoch noch nicht freigegeben worden. Es folgte in kurzem Abstand entfaltet dem III. und I.\/95. Nachdem es Dorf Marchovelette durchschritten, ging es n\u00f6rdlich an dem noch immer beschossenen Fort Marchovelette vorbei. Fast h\u00e4tte es hier durch eigenes Feuer verluste erlitten. Dicht bei der 7.\/95, die in Kompanie-Kolonne vor\u00fcbergehend an der Stra\u00dfe hielt, schlug eine Lage der \u00f6sterreichischen M\u00f6rser ein, durch ihre gewaltige Detonation haushoch die Erde emporwerfend. Die n\u00e4chsten Sch\u00fcsse mussten nach menschlichem Ermessen die Truppe treffen. Die Leute wurden unruhig, sie wollten ausweichen. Da nahm an Stelle des erkundenden Kompanie-Chefs der Leutnant Graf Baudissin durch festes Kommando die Kompanie in die Hand. Wie auf dem Exerzierplatz f\u00fchrte er sie nach strammem Griff im Gleichschritt von der gef\u00e4hrdeten Stelle.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Wald von Champion erhielt II.\/95 \u00fcberraschend Infanterie-Feuer. Ein Zug der 7.\/95 unter Leutnant Lenz wandte sich gegen den Feind, t\u00f6tete 5 Belgier im Bajonettkampf und nahm den Rest &#8211; Angeh\u00f6rige des 1. und 8. beglischen Regiments &#8211; gefangen. Jenseits des Waldes wurden Fl\u00fcchtlinge vom Fort Marchovelette eingebracht. Sie schienen keine Menschen mehr. Die 3t\u00e4gige Beschie\u00dfung des Forts hatte sie seelisch v\u00f6llig gebrochen. Mit irren Augen, kaum der Sprache noch m\u00e4chtig, baten sie flehend um Gnde. Nach Durchschreiten des Waldes folgte das II.\/95, jetzt vom Generalkommando freigegeben, nach kurzer Durchsuchung von Champion, dem Regiment nach Bouge.<\/em><\/p>\n<p><em>Hier, auf den H\u00f6hen hart n\u00f6rdlich der Maas, hatte das Generalkommando die Verfolgung angehalten. Nur ein Zug der 2.\/95, schneidig gef\u00fchrt durch Leutnant von Wintzingerode, war bis an den Fluss vorgesto\u00dfen und dort nur durch eigenes Artilleriefeuer gehindert worden. Das Regiment selbst ordnete seine Verb\u00e4nde auf der H\u00f6he. Welch ein Anblick bot sich von hier! Im warmen Licht der Abendsonne tief unten das H\u00e4usermeer, das silberne Band von Maas und Sambre, und dr\u00fcben am Berghang, in Felsen gehauen, die trotzigen Mauern der alten Zitadelle. Hoch flatterte \u00fcber ihr im Abendwind die franz\u00f6sische Trikolore. Zu den H\u00f6hen von Bouge stieg ein langer, nicht endender Zug gefangener Feinde empor.<\/em><\/p>\n<p><em>Namur war genommen! Im Vollgef\u00fchl des Sieges sah jeder hinab auf die eroberte Stadt. 3 Wochen hatten dem Feind zur Verf\u00fcgung gestanden, die Festung mit Gr\u00e4ben und Hindernissen auszubauen, 3 Tage hatten gen\u00fcgt, diesen Schld zu brechen. Aber noch wehte dr\u00fcben auf den Mauern trotzig die franz\u00f6sische Fahne! Als die Sonne sank, barsten an ihnen die deutschen Granaten und lie\u00dfen hoch auf des Berges Gipfel die leuchtende Kuppel des Hotel de la Citadelle in Flamen auflodern. Noch lange leuchtete der Brand als Siegesfanal in die Nacht! &#8211;<\/em><\/p>\n<p><em>Das Regiment ruhte w\u00e4hrend der Nacht, Sicherungen bis an die Maas vorgeschoben, in Alarmquartieren in Bouge. Wenn auch die Verluste dieses Kampfes verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gering waren, so wurden sie doch als die ersten doppelt schwer empfunden: 1 Offizier, 4 Mann tot, 1 Offizier, 6 Leute verundet.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Seite 12<\/p>\n<p>Man begrub Hans Witte auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-root=\"1\" data-sheets-value=\"{&quot;1&quot;:2,&quot;2&quot;:&quot;Vladslo&quot;}\" data-sheets-userformat=\"{&quot;2&quot;:1,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:0,&quot;3&quot;:1}}\" data-sheets-formula=\"=HYPERLINK(&quot;https:\/\/goo.gl\/maps\/eDYQD7bmSYk&quot;;&quot;Vladslo&quot;)\" data-sheets-hyperlink=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/eDYQD7bmSYk\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/eDYQD7bmSYk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vladslo<\/a><\/span> in Block 9, Grab 791.<\/p>\n<figure id=\"attachment_56995\" aria-describedby=\"caption-attachment-56995\" style=\"width: 561px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-56995\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Hauptmann-Witte-gefallen-am-23.08.1914.jpg\" alt=\"\" width=\"561\" height=\"780\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Hauptmann-Witte-gefallen-am-23.08.1914.jpg 561w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Hauptmann-Witte-gefallen-am-23.08.1914-216x300.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 561px) 100vw, 561px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-56995\" class=\"wp-caption-text\">Hauptmann Hans Witte<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat Hans Witte stammte aus Blankenburg im heutigen Bundeland Sachsen-Anhalt. 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