{"id":67336,"date":"2026-01-30T12:00:13","date_gmt":"2026-01-30T11:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=67336"},"modified":"2026-01-29T17:14:17","modified_gmt":"2026-01-29T16:14:17","slug":"gefallene-soldaten-aus-mittelhessen-karl-walther","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=67336","title":{"rendered":"Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Karl Walther"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Karl Walther wurde am 27.02.1884 in der hessischen Ortschaft Garbenteich geboren, einem Ortsteil der Stadt Pohlheim, und war Metzger von Beruf. Im Ersten Weltkrieg k\u00e4mpfte er als Reservist und Wehrmann in der 7. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.08.1914 fiel er im Alter von 30 Jahren bei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Beaumont-en-Argonne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beaumont-en-Argonne<\/a>.<\/p>\n<p>\u00dcber den Todestag und die Todesumst\u00e4nde von Karl Walther berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Reserve-Infanterie-Regiments:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201e28.08.1914 Von allen Schilderungen der Ereignisse beim Regiment am 28.08. scheint mir der Bericht des damaligen Regimentsadjutanten, Oberleutnant von Ilsemann, am zuverl\u00e4ssigsten. Ich lege daher seinen Bericht haupts\u00e4chlich zu Grunde, um einen der schwersten Tage des Regiments zu schildern.<\/em><\/p>\n<p><em>Die w\u00e4hrend der Nacht eingehenden Befehle und Orientierungen lie\u00dfen erkennen, dass unsere F\u00fchrung annahm, die Franzosen seien s\u00fcdwestlich der Maas weiter im vollen R\u00fcckzug und deckten diesen auf dem westlichen Ufer nur noch mit schwachen Kr\u00e4ften.<\/em><\/p>\n<p><em>4 Uhr morgens, an einem herrlichen Sp\u00e4tsommertag, der sehr hei\u00df wurde, \u00fcberschritt das Regiment auf einer in der Nacht geschlagenen Pontonbr\u00fccke die Maas und trat als Vorhut der 25. Reserve-Division den Marsch auf Beaumont an. Reihenfolge der Bataillone III., I., II. Die Marschstra\u00dfe, die R\u00fcckzugsstra\u00dfe der Franzosen am 30.08.1870 nach der Schlacht bei Beaumont, f\u00fchrt aus dem Maastal in m\u00e4\u00dfiger Steigung durch eine Waldschlucht auf eine 6 Kilometer s\u00fcdwestlich gelegene Hochfl\u00e4che.<\/em><\/p>\n<p><em>Beim Austritt aus dem Bois de Limon schlug dem Regiment heftiges Infanteriefeuer entgegen. Der bei dem Vortrupp reitende Regimentskommandeur Oberstleutnant von Pfeil befahl: \u201eDas III. Bataillon greift beiderseits der Stra\u00dfe an und setzt sich in den Besitz der vorliegenden H\u00f6he.\u201c Wie auf dem Exerzierplatz entwickelt Major von Busse seine Kompanien, die mit ihren Offizieren weit vor der Front sprungweise gegen den Feind vorgingen. Am weitesten links war die 11., die Spitzenkompanie, dann folgten nach rechts 12., 10., 9. Kompanie. Vom II. Bataillon wurde die 5. Kompanie, Hauptmann Le\u00dfner, als linke Seitendeckung in das Bois de l\u2019Hospice geschickt, die 8. als Artilleriebedeckung zur\u00fcckgehalten. Die 6. und 7. Kompanie werden rechts vom III. eingesetzt. Mit der Pfeife im Munde f\u00fchrte Major Schr\u00f6der seine Kompanien vor. Ohne eine Artillerievorbereitung abzuwarten, st\u00fcrmen das III. und die beiden Kompanien des II. die vorliegende H\u00f6he und warfen die Franzosen zur\u00fcck. Vor seiner Kompanie erhielt Hauptmann Bader einen schweren Bauchschuss.<\/em><\/p>\n<p><em>Beim weiteren Vorgehen wurde festgestellt, dass der Feind beiderseits des Arbre de la Belle Epine sich in einer starken Stellung befand, aus der unseren Sch\u00fctzenlinien lebhaftes Feuer entgegenschlug. Auch das anfangs schwache Artilleriefeuer wuchs zu immer gr\u00f6\u00dferer St\u00e4rke an, von allen Seiten \u00fcbersch\u00fctteten feindliche ABatterien das tapfer aushaltende Regiment. Als dann auch die Franzosen zum Angriff vorgingen, wurde dem dicht hinter dem Regiment haltenden Brigadekommandeur Oberst von Heldorff klar, dass der Feind hier nicht daran dachte abzumarschieren. Im Gegenteil, er stellte sich auf den Maash\u00f6hen und beabsichtigte scheinbar die schwachen, bis her \u00fcber die Maas \u00fcbergegangenen Teile auf den Fluss zu werfen und dadurch den \u00dcbergang des Gros unm\u00f6glich zu machen. Dementsprechend war die Aufgabe des Regiments pl\u00f6tzlich eine andere geworden. Der Angriff wurde eingestellt, statt dessen befohlen: \u201eDas Regiment hat die genommene H\u00f6he unter allen Umst\u00e4nden zu halten und dadurch das \u00dcberschreiten der Maas durch das Korps sicherzustellen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Schon in den fr\u00fchen Morgenstunden erlitt das Regiment betr\u00e4chtliche Verluste. Zum F\u00fcllen der L\u00fccken sowie vor allem zur Sicherung der linken (\u00f6stlichen) Flanke musste sehr bald das I. Bataillon eingesetzt werden. 1 1\/2 Kompanien blieben Reserve, F\u00fchrer Hauptmann von Goetze, da zun\u00e4chst auf weitere Unterst\u00fctzung nicht zu rechnen war. Auch unsere Artillerie konnte keine Erleichterung bringen, da geeignete Feuerstellungen in dem Hochwald mit dichtem Unterholz nicht vorhanden waren.<\/em><\/p>\n<p><em>In dieser ernsten Lage hatte das Regiment einen au\u00dferordentlich schweren Stand. Die Franzosen versuchten, die ihnen abgenommenen H\u00f6hen zur\u00fcckzunehmen, aber weder ihr konzentrisches Artilleriefeuer, noch ihre immer von neuem unternommenen Angriffe vermochten die tapferen Bataillone ins Wanken zu bringen. Wo einzelne Teile schwach wurden, stellte die Energie der Offiziere schnell die Ordnung wieder her.<\/em><\/p>\n<p><em>Regiments- und Bataillonskommandeure k\u00e4mpften in vorderster Linie. Bei La Sartelle-Ferme verhinderte Hauptmann Freiherr von Stein eine Umgehung der linken Flanke des Regiments. Aufrechtstehend kommandierte er das Feuer seiner 3. Kompanie, welche den angreifenden Franzosen starke Verluste beibrachte. Nachdem Hauptmann Freiherr von Stein durch zwei Sch\u00fcsse verwundet war, musste er die F\u00fchrung seiner Kompanie abgeben. Als auch Leutnant Sch\u00e4rfe und Offizierstellvertreter Zeh verwundet, Offizierstellvertreter Miller gefallen war, behielt Leutnant Eckardt das Kommando und gab durch seine Tapferkeit seinen Leuten ein hervorragendes Beispiel. Mitten unter seinen Maschinengewehren fiel der besonders heldenm\u00fctig k\u00e4mpfende Hauptmann Freiherr von Buddenbrock durch Kopfschuss. In k\u00fcrzester Zeit hatte er es verstanden, sich das Vertrauen seiner Leute zu erwerben. Der Heldentod dieses hervorragend t\u00fcchtigen Maschinengewehr-Offiziers bedeutete einen schweren Verlust f\u00fcr das Regiment. Kurz darauf wurde auch Leutnant Rensch verwundet und fast alle Maschinengewehre au\u00dfer Gefecht gesetzt.<\/em><\/p>\n<p><em>Von allen Kompanien kamen gegen Mittag Meldungen \u00fcber schwere Verluste und Mangel an Munition. Die Patronen wurden trotz des heftigen Feuers im Galopp vorgezogen und trotz mancher Verluste kam die Munition nach vorne. Besonders zeichnete sich hierbei der Vizewachtmeister Schuldt, der sp\u00e4tere Leutnant und Verpflegungsoffizier des I. Bataillons aus. Er fuhr mit einem Patronenwagen bis dicht an die Sch\u00fctzenlinie und kam ohne Verluste zur\u00fcck. Er erhielt f\u00fcr diese tapfere Leistung das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Es kam eine Meldung des Bagagef\u00fchrers, mindestens ein feindliches Bataillon st\u00e4nde im R\u00fccken des Regiments. Aber auch jetzt wurde die letzte Reserve des Regiments, 1 1\/2 Kompanien unter Hauptmann von Goetze, nicht aus der Hand gegeben. Sp\u00e4ter stellten Streifen fest, dass die Meldung falsch sei, nun erst wurde die Reserve in die der Unterst\u00fctzung so bed\u00fcrftige vorderste Linie eingesetzt.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Regimentskommandeur, Oberstleutnant von Pfeil, war etwa 7:45 Uhr vormittags bei dem Versuche, einen Gefechtsstand zu finden, der bessere \u00dcbersicht bot, verwundet worden. Die F\u00fchrung des Regiments hatte Major von Westernhagen \u00fcbernommen. Auch Major von Busse war so schwer verwundet, dass er noch in der Nacht starb.<\/em><\/p>\n<p><em>W\u00e4hrend das Regiment seit dem fr\u00fchen Morgen in ununterbrochenem schwersten Kampf die entscheidenden H\u00f6hen \u00f6stlich Yoncq behauptete, vollzog sich in unserem R\u00fccken bei Mouzon der ungest\u00f6rte \u00dcbergang des XVIII. Reserve-Armeekorps, dessen Regimenter nach und nach rechts von Reserve-Infanterie-Regiment 116 in die Schlacht eingriffen. Eine gewisse Erleichterung wurde vor allem durch das Nachlassen des feindlichen Artilleriefeuers vor\u00fcbergehend gesp\u00fcrt, aber die Aufgabe des Regiments war noch nicht erf\u00fcllt. Immer von neuem versuchte der Feind das Regiment zur\u00fcckzuwerfen, gelang es ihm, stand der Feind in der Flanke der bisher \u00fcber die Maas \u00fcbergegangenen deutschen Teile, verhinderte den weiteren \u00dcbergang und stellte den Ausgang der Schlacht in Frage. Allen noch k\u00e4mpfenden Offizieren des Regiments war dies klar geworden. Viele waren es allerdings nicht mehr, von den elf eingesetzten Kompanien hatten nur noch drei ihre F\u00fchrer, die anderen waren gefallen oder verwundet. Mehrere Kompanien waren schon ohne jeden Offizier, dementsprechend waren die Verluste an Unteroffizieren und Mannschaften. Die Kr\u00e4fte des seit Stunden im schwersten Feuer k\u00e4mpfenden Regiments spannte sich bis zum \u00e4u\u00dfersten. Als aber schlie\u00dflich wieder die Munition ausging, die Verluste immer gr\u00f6\u00dfer wurden, Reserven nicht mehr zur Verf\u00fcgung standen, wurde der Widerstand schw\u00e4cher. Erneute Angriffe abzuwehren hatte das Regiment kaum noch Kraft. In Erkenntnis dieser Lage ritt der Regimentsadjutant, Oberleutnant von Ilsemann, so schnell als es die Kr\u00e4fte seines verwundeten Pferdes erlaubten zum Kommandierenden General, der am S\u00fcdwestausgang von Mouzon die Schlacht leitete. General von Steuben, der wusste, dass durch den Verlust der H\u00f6hen, auf denen Reserve-Infanterie-Regiment 116 k\u00e4mpfte, der Schlachterfolg der Armee in Frage gestellt war, tat sofort alles, was dem schwerblutenden Regiment Erleichterung bringen konnte. Er schickte Munition, lie\u00df das Feuer der schweren Feldhaubitzen auf den dem Regiment gegen\u00fcberstehenden Feind lenken und befahl schlie\u00dflich seiner Reserve, dem Reserve-Infanterie-Regiment 88, dem Reserve-Infanterie-Regiment 116 zur Hilfe zu eilen. Im entscheidenden Augenblick, als das heldenmutig ringende Reserve-Infanterie-Regiment 116 am Ende seiner Kraft war, traf die Hilfe ein. Unter F\u00fchrung des Oberst von Helldorff wurde ein letzter Versuch der Franzosen, die Schlacht zu ihren Gunsten zu entscheiden, vereitelt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die linke Seitendeckung, 5. Kompanie, hatte am S\u00fcdrand des Bois de l\u2019Hospice von einer Kavallerie-Offizierstreife die Meldung erhalten, der Waldrand bei Arbre de la Belle Epine sei vom Feinde stark besetzt. Hauptmann Le\u00dfner entwickelte einen Zug und lie\u00df ihn gegen den Feind vorgehen, mit den beiden anderen Z\u00fcgen wollte er den rechten Fl\u00fcgel des Feindes vom Steilhang an der Maas aus umfassen. Der zur Erkundung vorgeschickte Leutnant der Reserve Rindfu\u00df stellte aber starke feindliche Abteilungen zwischen Beaumont und Letanne, also in der linken Flanke der Kompanie fest, die Absicht des Hauptmann Le\u00dfner war also unausf\u00fchrbar. Die Kompanie nistete sich am Steilhang an der Maas ein und trat in das Gefecht, das trotz starker Verluste und Munitionsmangel bis zum Nachmittag durchgef\u00fchrt wurde. Als dann der Feind mit vier Kompanien und Maschinengewehren gegen die 5. Kompanie vorging, ging die Kompanie im Gefecht zum Nordrand des Bois de l\u2019Hospice zur\u00fcck. Hier blieb Leutnant Rindfu\u00df als Nachhut, der mit den letzten Patronen den Gegner fernhielt und den Abzug seiner Kompanie deckte, die gegen Abend das Regiment wieder erreichte. 20 Mann des zuerst entwickelten Zuges, die zu tapfer nach vorn durchgegangen waren, wurden vom Feinde umzingelt und sp\u00e4ter gefangen. Au\u00dferdem hatte die Kompanie 61 Mann an Toten und Verwundeten verloren. Leutnant Daubers war durch Schrapnellkugel schwer verwundet. Leutnant Le\u00dfner, der durch Granatsplitter am rechten Schienbein verwundet war, behielt die F\u00fchrung der Kompanie. Beim Gehen st\u00fctzte ihn sein treuer Entfernungssch\u00e4tzer, Unteroffizier Heinrich Rasch aus Freiensteiner.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Regiment hatte seine Aufgabe erf\u00fcllt, das XVIII. Reserve-Armeekorps und das ihm folgende VI. Armee-Korps hatten ungest\u00f6rt vom Feinde den Maas\u00fcbergang durchgef\u00fchrt. Aber die Erf\u00fcllung des Auftrages hatte schwere Opfer gekostet! Von dem Offizierskorps und den etwa 3.000 Mann des Regiments sammelten sich am Abend beiderseits der Stra\u00dfe Mouzon \u2013 Beaumont 6 Offiziere 600 Mann! Durch die Artilleriebedeckung, Seitendeckung, Versprengte usw. erh\u00f6hte sich zwar dann die Gefechtskraft auf 1.000 Mann, aber fast 2\/3 hatte das Regiment verloren!<\/em><\/p>\n<p><em>Andere Teile der Division hatten das westlich des Schlachtfeldes des Regiments liegenden Dorfes Yoncq genommen, hatten aber \u00fcber das Dorf und den nord\u00f6stlich des Ortes liegenden Wald hinaus nicht vordringen k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Gefallen waren die Hauptleute Freiherr von Buddenbrock-Hettersdorf und Diehm, die Leutnants Lung, Todt, Castringius, Boge, die Offizierstellvertreter Barth, Nerger, M\u00fcller, Jung, Preu\u00df, Rauff. Der schwer verwundete Major von Busse starb in der Nacht 28.\/29. im Feldlazarett Mouzon. Verwundet waren Oberstleutnant von Pfeil, die Hauptleute Freiherr von Stein zu Nord- und Ostheim, Bader, Freiherr Raitz von Frentz, Goepel, Ulrichs; die Oberleutnants Weimer, Waldeck, Freiherr von Lyncker, Quade, von Mentz; die Leutnants Huhn, Rausch, Daubes, Tr\u00fcmper, Hosch, Warnke, Eckhardt; die Offizierstellvertreter Zeh, Thielert (gestorben 01.09.), Saxer, Berger, Malzan. Die Verluste an Unteroffizieren und Mannschaften lassen sich nur noch nach den Stammrollen feststellen. Beim III. Bataillon waren sie so stark, dass die noch kampff\u00e4higen auf die Kompanien des I. und II. Bataillosn verteilt wurden..\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Man begrub Karl Walther auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-root=\"1\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/goo.gl\/maps\/aF1SnhVSEDQ2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Noyers-Pont-Maugis<\/a><\/span> in einem Massengrab.<\/p>\n<figure id=\"attachment_67337\" aria-describedby=\"caption-attachment-67337\" style=\"width: 914px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-67337\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Karl-Walther.jpg\" alt=\"\" width=\"914\" height=\"765\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Karl-Walther.jpg 914w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Karl-Walther-300x251.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Karl-Walther-800x670.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Karl-Walther-768x643.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 914px) 100vw, 914px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-67337\" class=\"wp-caption-text\">Die Todesanzeige f\u00fcr Karl Walther im Gie\u00dfener Anzeiger vom 19.09.1914<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat Karl Walther wurde am 27.02.1884 in der hessischen Ortschaft Garbenteich geboren, einem Ortsteil der Stadt Pohlheim, und war Metzger von Beruf. 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