{"id":67613,"date":"2026-02-06T06:00:39","date_gmt":"2026-02-06T05:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=67613"},"modified":"2026-02-05T19:26:22","modified_gmt":"2026-02-05T18:26:22","slug":"gefallene-soldaten-aus-mittelhessen-hermann-moebus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/?p=67613","title":{"rendered":"Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Hermann M\u00f6bus"},"content":{"rendered":"<p>Der Soldat Hermann M\u00f6bus stammte aus der hessischen Universit\u00e4tsstadt Gie\u00dfen. Er war von Beruf Bankbeamter. Im Ersten Weltkrieg k\u00e4mpfte er als Einj\u00e4hriger Gefreiter in der 11. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 22.08.1914 fiel er bei Anloy in Belgien.<\/p>\n<p>\u00dcber den Todestag und die Todesumst\u00e4nde von Heinrich Steyh berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Infanterie-Regiments:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eGegen 6 Uhr vormittags (22. August) trat das Regiment als Vorhut den Marsch \u00fcber Ochamps nach Glaireuse an. Auf den H\u00f6hen n\u00f6rdlich von diesem Dorfe stellte es sich bereit. Die Bereitstellung war gegen 9 Uhr vormittags beendet, und die Truppen waren eben aus den Feldk\u00fcchen verpflegt worden, da traf folgender Befehl ein: \u201eInfanterie-Regiment 116 geht auf dem linken Fl\u00fcgel der 49. Infanterie-Brigade vor, mit dem linken Fl\u00fcgel an der S\u00fcdecke von Anloy vorbei, rechts Anschluss an Infanterie-Regiment 115. Die Linie Anloy-Bournonwald soll vorerst nicht \u00fcberschritten werden.\u201c \u00dcber die allgemeine Lage wurde bekannt, dass die 4. Armee mit dem VI. Armee-Korps und\u00a0 VIII. Reserve-Korps die Flanken der angreifenden 3. und 5. Armee decken und in ihrer Mitte am Leffe-Abschnitt (XVIII. Armee-Korps) und bei Neufch\u00e2teau (XVIII. Reserve-Korps) eine Bereitstellung einnehmen sollte. Die Nachrichten \u00fcber den Feind waren immer noch sehr unbestimmt. Nach Fliegermeldungen sollten in den W\u00e4ldern jenseits des Leffebaches\u00a0 nur Kavallerieabteilungen stehen. Die feindliche Infanterie wurde etwa 50 Kilometer dahinter vermutet.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Regiment nahm das II. und III. Bataillon ins erste Treffen; hinter dem III. Bataillon folgte die Maschinengewehr-Kompanie. Das I. Bataillon war hinter dem linken Fl\u00fcgel gestaffelt und stand zun\u00e4chst der Brigade zur Verf\u00fcgung. In guter Ordnung entfalteten sich die Kompanien und gingen, nachdem der S\u00fcdrand von Anloy \u00fcberschritten war, in Sch\u00fctzenwellen vor. Weiter rechts, wo die 50. Infanterie-Brigade \u00fcber Libin gegen Maissin vorging, wurde lebhaftes Gewehr- und Artilleriefeuer laut. Unsere Brigade (49. Infanterie-Brigade) dagegen hatte bereits die befohlene Linie erreicht, ohne auf einen Gegner zu sto\u00dfen. So wurde die befohlene Linie im Anschluss an die rechten Nachbartruppen \u00fcberschritten. Doch kaum hatten die ersten Wellen des II. und III. Bataillons gegen 2 Uhr nachmittags die H\u00f6hen s\u00fcdwestlich von Anloy erreicht, als ihnen aus einer Entfernung von kaum 400 Metern lebhaftes Infanterie- und Maschinengewehr-Feuer entgegenschlug. Und doch war vom Gegner nichts zu sehen. In Getreidefeldern und am Waldrande hielt er sich vorz\u00fcglich gedeckt, so dass kein sicherer Schuss auf ihn anzubringen war. Aber dem ungest\u00fcmen, unserem Infanteristen zur zweiten Natur gewordenen Drang nach vorw\u00e4rts zeigte sich der Gegner nicht gewachsen. Trotz des starken Feuers und trotz der hemmenden Drahtumz\u00e4unungen der Felder gelang es nach mehrmaligem Ansturm, die Getreidefelder allm\u00e4hlich vom Feinde zu s\u00e4ubern und die n\u00e4chsten Waldst\u00fccke zu erreichen. Namentlich am rechten Fl\u00fcgel wurde der Angriff mit rasender Schnelligkeit vorgetragen. Trotz schwerer Verluste und trotz der Mahnungen der Offiziere zur Besonnenheit ging alles nach vorn durch.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Walde war zun\u00e4chst das dichte Unterholz ein schwieriges Hindernis und verursachte viele Verluste. Ein weiteres Hindernis waren die vielen gut versteckten franz\u00f6sischen Baumsch\u00fctzen, die dem Angreifer aus unmittelbarer N\u00e4he ihre Sch\u00fcsse entgegensandten, eine Kampfesweise, auf die der Deutsche nicht gefasst war, gegen die er aber bald wirksame Abhilfe fand. Auch das eigene Artilleriefeuer bel\u00e4stigte hier stellenweise die vorgehenden Kompanien. In wildem Drauflosgehen und hartem Ringen dachte man wenig an die Verbindung nach r\u00fcckw\u00e4rts, so dass unsere Artillerie nicht wissen konnte, wie weit der Angriff an den einzelnen Punkten vorgetragen war. Aber alle diese Schwierigkeiten konnten den Siegeslauf der in blinder Wut vorst\u00fcrmenden Hessen nicht aufhalten. Waldst\u00fcck auf Waldst\u00fcck wurde dem Gegner entrissen, wobei sich an den einzelnen Waldr\u00e4ndern besonders erbitterte K\u00e4mpfe mit dem z\u00e4hen Gegner abspielten. Hier war es auch, wo die beiden unerschrockenen F\u00fchrer der\u00a0 9. und 12. Kompanie, die Hauptleute Weltzien und Mattel, einen fr\u00fchen Heldentod fanden. Auch die F\u00fchrer der 9. und 12. Kompanie, Hauptleute Wolf und Buhtz, mussten schwer verwundet vom Schlachtfeld getragen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>So wogte beim II. und III. Bataillon der Kampf in der hei\u00dfen Augustsonne schon die dritte Stunde. Da drohte gegen 4 Uhr nachmittags ein gef\u00e4hrlicher R\u00fcckschlag: Der vorher schon an Zahl \u00fcberlegene Gegner des Regiments schob in der Front ein neues Bataillon ein und suchte gleichzeitig unsere linke Flanke mit zwei frischen J\u00e4gerbataillonen zu umfassen. Der Angriff in der Front aus dem Walde Derriere-Horimont konnte zun\u00e4chst vom II. und III. Bataillon nicht aufgefangen werden: Die beiden Bataillone waren zu hart mitgenommen, die Verb\u00e4nde zu sehr durcheinandergew\u00fcrfelt. So mussten sie dem Sto\u00df ausweichen. Aber bald stellte ein Maschinengewehr-Zug unter Leutnant de Harde sowie eine Kompanie der 21. Pioniere die Lage wieder her. Leutnant Brendel, der Adjutant des II. Bataillons, warf sich mit etwa 100 Versprengten aus allen Kompanien gegen die rechte Flanke. Von neuem kam der Angriff in Fluss, auch das frische Bataillon des Gegners wurde geworfen. Teile der 5. und 8. Kompanie unterst\u00fctzten die 4. und 6. Kompanie des Infanterie-Regiments 115 beim Sturm auf eine feindliche Batterie, die nach hartem Ringen erobert und trotz mehrfacher wilder Gegenangriffe behauptet wurde. Vizefeldwebel Dutlin\u00e9 (8. Kompanie) und Braun (5. Kompanie) zeichneten sich dabei besonders aus.<\/em><\/p>\n<p><em>Nicht minder schwierig gestaltete sich der Kampf auf dem linken Fl\u00fcgel des Regiments. Hier klaffte eine bedenkliche L\u00fccke in der deutschen Kampffront, da das XVIII. Reserve-Korps nach S\u00fcden vorgesto\u00dfen war. Der Gegner hatte diesen schwachen Punkt bald erkannt und holte von Stunde zu Stunde weiter nach links zur Umfassung aus. Als hier gleich zu Beginn der Schlacht das links gestaffelte I. Bataillon in Marschkolonne aus einem Hohlweg s\u00fcdwestlich von Anloy heraustrat, wurde es mit einem Hagel von Geschossen \u00fcbersch\u00fcttet, so dass alles volle Dekcung nehmen musste. Die vorderen Kompanien entwickelten sich gruppenweise nach links und arbeitete sich in w\u00fctendem Infanteriefeuer durch hohe Getreidefelder, ohne indes vom Feinde etwas zu sehen. In einem toten Winkel konnten die 3. und 4. Kompanie kurz Atem sch\u00f6pfen. Ihre drei noch am Leben gebliebenen Zugf\u00fchrer, Leutnant Pieper, Locher und Offizierstellvertreter Petri, ordneten hier, was sich um sie gesammelt hatte, und griff dann ein von den Haubitzen der 61er sturmreif geschossenes, stark besetztes Waldst\u00fcck an. Mutig trug der Sergant Pistler, umzischt von zahlreichen Geschossen, die entfaltete Fahne des Bataillons mit den st\u00fcrmenden Kompanien nach vorn. Der Waldstreifen wurde genommen und schnell durchschritten. Aber frische feindliche Kr\u00e4fte setzten zum Gegenangriff an und trafen namentlich die Leibkompanie sehr schwer. Viermal hatte sie einen franz\u00f6sischen Vorsto\u00df auszuhalten und verlor drei t\u00fcchtige\u00a0 Offiziere, Leutnant von Erhardt, Meinberg und M\u00fchlberger. Auch in den Ginsterb\u00fcschen jenseits des Waldst\u00fccks waren die Kompanien starkem feindlichen Strichfeuer ausgesetzt, das hohe Verluste brachte und zum R\u00fcckzug in das Waldst\u00fcck zwang.<\/em><\/p>\n<p><em>Entscheidend f\u00fcr die Abwehr der feindlichen Umfassungsversuche wurde das Eingreifen der Maschinengewehre. Ihnen hatte der Regimentskommandeur in richtiger Erkenntnis der Gefahr von vornherein die Sicherung der linken Flanke \u00fcbertragen. Sie waren daher s\u00fcdlich von Anloy in Stellung gegangen. Dort hatten sie bald drei franz\u00f6sische Maschinengewehre, die zwischen den Stra\u00dfen Anloy-Sart und Anloy-Haie standen, au\u00dfer Gefecht gesetzt. Infolge der feindlichen Umfassung kam jedoch Hauptmann Poly mit den Gewehren in eine bedr\u00e4ngte Lage. Da ritt Oberst Schimmelpfennig in sch\u00e4rfstem Galopp zur Artillerie, erhielt dort zwei Gesch\u00fctze und brachte sie an der gef\u00e4hrdeten Stelle in Front. Ein f\u00fcrchterliches Blutbad begann. Die beiden Gesch\u00fctze rissen ungeheure L\u00f6cher in die \u00fcberfl\u00fcgelnden feindlichen Reihen, Schwadenweise m\u00e4hten die Maschinengewehre die vorgehenden Wellen nieder und schossen mit entsetzlicher Genauigkeit und Unerbitterlichkeit die Sch\u00fctzenlinien des Gegners zusammen, so dass jedes Leben in ihnen erstarrte. Gefangene schilderten sntsetzt die grauenhafte Wirkung dieses vereinigten Artillerie- und Maschinengewehr-Feuers, von dem man sich am anderen Tage beim \u00dcberschreiten des Schlachtfeldes mit Schaudern \u00fcberzeugen konnte.<\/em><\/p>\n<p><em>So tobte der hei\u00dfe Kampf den ganzen Nachmittag, hier in wildem Handgemenge mit w\u00fcstem Schreien, dort in schrecklichem Zischen udn Heulen der todbringenden Geschosse, in Angriff und Gegenangriff um den Besitz einzelner Waldst\u00fccke, in wildem Vorst\u00fcrmen und entsetztem Zur\u00fcckgehen. Die Wildheit hatte besonders beim II. und III. Bataillon jede Einheitlichkeit \u00fcber den Haufen geworfen. So wird erkl\u00e4rlich, dass Teile der 10. und 11. Kompanie weit rechts beim Infanterie-Regiment 117 gegen das Dorf Maissin k\u00e4mpften. Aber immer noch war die endg\u00fcltige Entscheidung nicht gefallen. Zwar begann von 5 Uhr nachmittags an unsere Artillerie k\u00e4ftiger zu wirken. Die Waldst\u00fccke, in denen sich der Gegner noch hielt, wurden planm\u00e4\u00dfig beschossen. Immer tiefer stie\u00dfen die Kompanien dem gegner nach Westen nach. Trefflich half dem I. Bataillon eine Kompanie der 21. Pioniere, deren F\u00fchrer, Hauptmann Peters, den Heldentod starb. Doch nur schrittweise gab der Feind eine Stellung nach der anderen auf. Da ert\u00f6nten gegen 7 Uhr nachmittags in unserem R\u00fccken Kommandorufe. Die lang ersehnte Unterst\u00fctzung war da! In vierst\u00fcndigem Marsche war die 16. Reserve-Division unter Generalleutnant Mootz von der Eisenbahn nach dem Schlachtfelde geeilt, um den Kameraden Hilfe zu bringen. Nun schw\u00e4rmten die Kompanien des Reserve-Infanterie-Regiments 28 ein. Da gab\u2019s kein Halten mehr. Mit Bajonett und Spaten wurde der bis zum \u00e4u\u00dfersten sich wehrende Gegner aus seinen letzten Stellungen geworfen. Blau und rot quoll es aus den Waldst\u00fccken heraus. Auf wenige hundert Meter lief der nach S\u00fcden abziehende Gegner in das Flankenfeuer des I. Bataillons hinein und erlitt schreckliche Verluste. Erst die Dunkelheit machte dem Kampfe ein Ende. V\u00f6llig ersch\u00f6pft sammelten sich die Bataillone auf der H\u00f6he bei Alnloy. Bei der Unsicherheit der Gesamtlage \u2013 der rechte Fl\u00fcgel der Division hatte wegen drohender Umfassung das um 5 Uhr nachmittags gest\u00fcrmte Maissin wieder r\u00e4umen m\u00fc\u00fcssen \u2013 wurde die H\u00f6he und der Dorfrand zur Verteidigung eingerichtet.<\/em><\/p>\n<p><em>Eine schwere Aufgabe harrte der \u00c4rzte und Krankentr\u00e4ger. Im Kampfe mit Freisch\u00e4rlern, die aus den H\u00e4usern auf die durchziehenden Verwundeten schossen und die Gefechtsstaffel zersprengten, hatte Stabsarzt Dr. Szubinski am Westausgang des Dorfes den Verbandplatz des Regiments eingerichtet. Den ganzen Nachmittag \u00fcber str\u00f6mten die Verwundeten zu, und bald war alles \u00fcberf\u00fcllt. Eine schier nicht zu bew\u00e4ltigende Arbeit f\u00fcr f\u00fcnf \u00c4rzte mit wenigen Helfern; dazu in stundenlangem Artilleriefeuer. Nach Mitternacht erschienen die Krankentr\u00e4ger der Sanit\u00e4tskompanie mit Fackeln. Sie wurden aber beim Absuchen des Schlachtfeldes noch vielfach vom Feinde beschossen. Trotzdem wurden die meisten der hilflos daliegenden und dem Verschmachten nahen Schwerverwundeten noch w\u00e4hrend der Nacht zur\u00fcckgeschafft. Viele aber mussten in ihrer Todespein den kommenden Morgen abwarten, bis sie aufgefunden und geborgen werden konnten.<\/em><\/p>\n<p><em>Die erste Schlacht war geschlagen. Der blutigste Tag des ganzen Krieges lag hinter dem Regiment. Der Sieg hatte sich an seine Fahnen geheftet. Ein starker und tapferer Gegner war aus Stellungen gejagt worden, die er sich drei Tage lang mit Sorgfalt ausgesucht und ausgebaut hatte. R\u00fchmliche Taten, die alle der Erw\u00e4hnung wert w\u00e4ren, waren allerorten vollbracht worden. Aber gro\u00df, sehr gro\u00df waren auch die Verluste. Kein Tag des Feldzugs hat vom Regiment so viele Opfer gefordert wie der Tag von Anloy. Innerhalb weniger Stunden hat es \u00fcber 1.000 Mann, mehr als ein Drittel seines Bestandes, verloren. 13 Offiziere, darunter au\u00dfer den schon erw\u00e4hnten der bew\u00e4hrte F\u00fchrer der 4. Kompanie, Hauptmann von Normann, und Oberleutnant Ebel von der 6., der am n\u00e4chsten Morgen seiner schweren Verwundung erlag, ferner Leutnant Becker, von Grolmann, Eichhoff, Klein, Walter und der Fahnenjunker Sch\u00e4fer waren auf dem Schlachtfelde geblieben; 340 brave Unteroffiziere und Mannschaften waren mit ihnen in den Tod gegangen. Fast doppelt so hoch war die Zahl der Verwundeten. Unter ihnen waren 20 Offiziere: Das I. Bataillon hatte den Hauptmann von Th\u00fcmen und die Leutnants Locher, Malzahn, Pieper, Scherer und den F\u00e4hnrich Marquardt verloren; das II. b\u00fc\u00dfte Leutnant Schroeder, Johlen, Hellwig und Buchholtz ein; am schwersten aber waren die Verluste beim III., wo au\u00dfer den vier Kompanief\u00fchrern die Leutnants Dingeldein, Flotho, Fischer, Loerbrocks, Schmidt, Meyer und Freytag fehlten. In der Maschinengewehr-Kompanie waren Oberleutnant Kienitz und Leutnant de Harde (D. E.) verwundet. An Unteroffiziere und Mannschaften waren 599 verwundet, 72 wurden vermisst. Der Name Anloy sollte einen schrecklichen Klang in der hessischen Heimat erhalten. Da war kein St\u00e4dtchen und D\u00f6rfchen, in das nicht die Nachricht gedrungen w\u00e4re: \u201eBei Anloy gefallen!\u201c Aber darum ist der Name auch zum Ehrennamen der K\u00e4mpfer des 22. August geworden. Von allen Kr\u00e4nzen, die sich das Regiment in diesem gro\u00dfen Krieg errungen, ist der Kranz von Anloy der sch\u00f6nste. Er wird nie verwelken.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Man begrub Hermann M\u00f6bus auf dem Soldatenfriedhof <span data-sheets-root=\"1\"><a class=\"in-cell-link\" href=\"https:\/\/kriegsgraeberstaetten.volksbund.de\/friedhof\/anloy-heide\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anloy-Heide<\/a><\/span> in <span data-sheets-root=\"1\">Block 3, Grab 145.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_67429\" aria-describedby=\"caption-attachment-67429\" style=\"width: 1161px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-67429\" src=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Hermann-Moebus-23.09.1914.jpg\" alt=\"\" width=\"1161\" height=\"970\" srcset=\"https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Hermann-Moebus-23.09.1914.jpg 1161w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Hermann-Moebus-23.09.1914-300x251.jpg 300w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Hermann-Moebus-23.09.1914-800x668.jpg 800w, https:\/\/geschichte-hautnah.de\/www\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Hermann-Moebus-23.09.1914-768x642.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1161px) 100vw, 1161px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-67429\" class=\"wp-caption-text\">Die Todesanzeige f\u00fcr Hermann M\u00f6bus im Gie\u00dfener Anzeiger vom 23.09.1914<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat Hermann M\u00f6bus stammte aus der hessischen Universit\u00e4tsstadt Gie\u00dfen. 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