Der Soldat Ludwig Küspert (Verlustliste: Küßpert) stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist und Musketier (Volksbund: Landwehrmann) in der 8. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 06.10.1914 starb er nach schwerer Verwundung am 24.09.1914 bei Servon in einem Lazarett in der rheinland-pfälzischen Stadt Trier im Alter von 28 Jahren.
Über den Tag der schweren Verwundung von Ludwig Küspert berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Reserve-Infanterie-Regiments:
„24.09.1914 Morgens Befehl zum Erneuern des Angriffs. R.I.R. 116 auch in vorderster Linie. 12:00 Uhr soll ohne Rücksicht auf die Nachbarn angetreten werden. Sofort setzt heftiges feindliches Artilleriefeuer ein, I. gewinnt Gelände, II. nicht. Abends Befehl, nach Absuchen des Gefechtsfeldes in die alte Stellung zurückzugehen. Verluste: 8 Offiziere und Offizierstellvertreter. Gefallen Offz.Stellv. Ringen; verwundet Oblt. d. R. Ockel, Oblt. d. L. Sprengel, Lt. d. R. Stimmel, Schemenski, Offz.Stellv. Handwerk, Schürmann, Anton. Verluste an Unteroffizieren und Mannschaften: 30 tot, 104 verwundet. Die Gefechtsstärke des Regiments beträgt noch 15 Offiziere, 1094 Unteroffiziere und Mannschaften. Ausgerückt war das Regiment mit 71 Offizieren, 2852 Unteroffizierenund Mannschaften.“
Die Region, in der Ludwig Küspert schwer verwundet wurde:
Man begrub Ludwig Küspert auf dem Hauptfriedhof Trier Ruwerer Straße in Block G I, Grab 57.
