Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.034: Hans Mayerhofer

Der Soldat Hans Mayerhofer wurde am 10.01.1897 in der bayerischen Gemeinde Egmating geboren. Er war Schüler in einer 7. Gymnasialklasse (11. Klasse). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjähriger Kriegsfreiwilliger in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Am 18.12.1914 fiel er im Alter von nur 17 Jahren bei Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Hans Mayerhofer berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:

„Am 18.12.1914 lag von 9.30 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags wieder starkes Artilleriefeuer auf dem Westrand. Zur Wiedergewinnung der verlorenen Häuser wurden in der Nacht Minenwerfer in Stellung gebracht. Um 11 Uhr nachts lag Trommelfeuer auf dem Westrand von St. Laurent, das nach einer halben Stunde wieder aufhörte. Das Anbringen von Sprengladungen scheiterte an der Wachsamkeit des Gegners.“

Die Lage des Grabes von Hans Mayerhofer ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er, wie seine Regimentskameraden, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wie beispielsweise

  • Ersatz-Reservist Michael Binder, gefallen am 24.12.1914 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Anton Ebert, gefallen am 25.12.1914 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  • Leutnant der Reserve Kurt Pöhlitz, gefallen am 20.12.1914 bei Arras, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Hans Mayerhofer
Rückseite des Sterbebildes von Hans Mayerhofer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.033: Johann Hofmann

Der Soldat Johann Hofmann stammte aus Kaitersbach, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Kötzting, und war der Sohn eines Landwirts. Imk Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im 3. bayerischen Fußartillerie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 12.11.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Johann Hofmann auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in Block 9, Grab 50.

Sterbebild von Johann Hofmann
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hofmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.032: Martin Brenninger

Der Soldat Martin Brenninger stammte aus Großstockach, einem Teil der bayerischen Gemeinde Taufkirchen (Vils), und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.01.1918 verstarb er im Alter von 27 Jahren im Barackenlazarett München an einer schweren Erkrankung.

Die Lage des Grabes von Martin Brenninger ist unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er auf einem zivilen Friedhof in München im militärischen Teil begraben wurde. Sein Grab dürfte heute noch existieren.

Sterbebild von Martin Brenninger
Rückseite des Sterbebildes von Martin Brenninger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.031: Johann Nachreiner

Der Soldat Johann Nachreiner stammte aus Oberwalchen, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut, und war der Sohn eines Kleinbauern (Zenz-Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Seit dem 03.10.1914 gilt er als vermisst. Ich vermute jedoch aufgrund der Datenlage, dass er am 24.09.1914 fiel. Zuletzt war er nach meinen Recherchen bei Lihons eingesetzt, rund 4 Kilometer von seinem Grab entfernt. Er wurde 22 Jahre alt.

Man begrub Johann Nachreiner auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Oberwalchen gedenkt Johann Nachreiner noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2021/traunwalchen_gde-traunreut_lk-traunstein_wk1_wk2_by.html

Sterbebild von Johann Nachreiner
Rückseite des Sterbebildes von Johann Nachreiner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.030: Leonhard Hungerhuber

Der Soldat Leonhard Hungerhuber stammte aus Maierstetten, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war der Sohn eines Landwirts (Sammersohn). Er selbst war Dienstknecht. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 12. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 24.09.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren während eines Vorhutgefechts bei Lihons an der Somme.

Über den Todestag und die Todesumstände von Leonhard Hungerhuber berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

„24.09.1914 5.30 Uhr vormittags bei Brie über die Somme. Villers-Carbonnel wird vom III. Bataillon genommen; weiter über Estrées nach Soyecourt. Das Regiment geht um 4 Uhr nachmittags beiderseits der Straße Vermandovillers – Lihons zum Angriff vor. Bis 7 Uhr abends ist der Angriff noch nicht ganz bis Lihons herangetragen. Die Nacht wird in den erkämpften Stellungen verbracht.“

Die Lage des Grabes von Leonhard Hungerhuber ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers begraben wurde, der nur 9 Kilometer von seinem Sterbeort entfernt ist, und auf dem auch seine Kameraden der 12. Kompanie beigesetzt wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Unteroffizier Joseph Dankesreiter, gefallen am 25.09.1914 bei Vermandovillers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hermann Heinrich Mankel, gefallen am 27.09.1914 bei Vermandovillers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Hans Bullemer, gefallen am 27.09.1914, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine letzte Heimatgemeinde Altenmark an der Alz gedenkt Leonhard Hungerhuber noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/rabenden_gde-altenmarkt-a-d-alz_lk-traunstein_bay.html

 

Sterbebild von Leonhard Hungerhuber
Rückseite des Sterbebildes von Leonhard Hungerhuber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.029: Martin Bächler

Der Soldat Martin Bächler stammte aus der bayerischen Gemeinde Reischach und war Schreinermeister. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Unteroffizier in der 9. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regimenta. Am 25.08.1915 fiel er im Alter von 31 Jahren bei Mamez an der Somme.

Man begrub Martin Bächler auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Martin Bächler
Rückseite des Sterbebildes von Martin Bächler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.028: Alois Münch

Alois Münch stammte aus Schildorn, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Griesbach im Rottal, lebte in Unterstattenbach, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 27.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren während des Gefechts bei Ménil-sur-Belvitte in den Vogesen.

Über den Todestag und die Todesumstände von Alois Münich berichtet die Regimentsgeschichte des 2. bayerischen Infanterie-Regiments:

“ 27.08.1914 Der Gegner hat uns nun auf ein Gefechtsfeld gezogen, das in der Nähe seiner Sperrfestungslinie gelegen, von ihm wie ein Artillerieschießplatz vorbereitet ist. Die Folge dieses uns ungünstigen Umstandes sollte schon am Morgen zbsere Maschinengewehr-Kompanie zu fühlen bekommen. Sie wurde von einem feindlichen Feuerüberfall gepackt, verlor fast die Hälfte ihrer Mannschaften und Pferde und ihren braven Führer, Hauptmann Wegelin, der zu Tode verwundet war. Am Nachmittag dieses Tages erging erneuter Angriffsbefehl zum Vorgehen in südwestlicher Richtung, linker Flügel allgemeine Richtung gegen Angelemont. Das Regiment geht in prächtiger Haltung und in ausgezeichneter Ordnung vor. Die Verluste sind erträglich, leider fällt auch unser braver junger Leutnant Wetter. Am Abend sind die Gefechtsziele erreicht, I. Bataillon ist in Bois de la Conche eingedrungen, in dem sich noch Waldgefechte abspielen. Die Nacht lässt es rätlich erscheinen, die in den Wald gedrungenen Teile des Regiments an dessen Nordrand zurückzunehmen und geschlossen dort zu biwaktieren mit Anschluss rechts an das Infanterie-Leib-Regiment, links an das 16. Infanterie-Regiment.“

Die Lage des Grabes von Alois Münich ist offiziell unbekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass sein Leichnam, wenn er bis heute geborgen wurde, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier beigesetzt wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Hauptmann Cäsar Wegelin, gefallen am 27.08.1914 bei Menil, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
  • Hauptmann Felix Bedall, geboren am 21.04.1877 in München, gefallen am 28.08.1914 bei Château de Villers, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab;
  • Leutnant Friedrich Vetter, gefallen am 28.08.1914 bei Menil, begraben auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Alois Münch
Rückseite des Sterbebildes von Alois Münch

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.027: Robert Ascher

Der Soldat Robert Ascher stammte aus der bayerischen Stadt Hauzenberg und wohnte zuletzt im nahegelegenen Hirschenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier und Landsturmmann im 1. Ersatz-Bataillon. Am 08.02.1919 verstarb er im Alter von 28 Jahren im Reserve-Lazarett D München an einer schweren Krankheit, die er sich im Kriegseinsatz zugezogen hatte.

Man begrub Robert Ascher auf dem Münchener Waldfriedhof in Reihe 44, Grab 6.

Man gedenkt Robert Ascher in seiner Heimat Hauzenberg noch heute auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/2008/hauzenberg_1870-71_wk1u2_bay.htm und http://www.denkmalprojekt.org/2008/hauzenberg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Robert Ascher
Rückseite des Sterbebildes von Robert Ascher

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.02: Vinzenz Rauh

Der Soldat Vinzenz Rauh wurde am 16.09.1897 in Ellmeney geboren, einem Weiler des Ortsteils Hofs, der Stadt Leutkirchen im Allgäu im heutigen Bundesland Baden-Württemberg. Sein Vater war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 5. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Seit dem 04.10.1917 wird er als in der Dritten Flandernschlacht vermisst gemeldet. Er wurde 23 Jahre alt.

Ich konnte keinerlei Unterlagen und Hinweise finden, die auf die Grablage von Vinzenz Rauh hindeuten könnten. Ich vermute, er wurde anonym in einem Massengrab auf einem der zahllosen Friedhöfe in Flandern begraben.

Seine Heimatgemeinde Hofs gedenkt Vinzenz Rauh noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2019/hofs_stadt_leutkirch_lk-ravensburg_bw.html

Sterbebild von Vinzenz Rauh
Rückseite des Sterbebildes von Vinzenz Rauh

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.025: Alois Gmeindl

Der Soldat Alois Gmeindl stammte aus Ed, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schnaitsee, und war der Sohn eines Ziegeleibesitzers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 1. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 14.04.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren im Stellungskampf vor MametzMontauban-de-Picardie bei Mametz in Folge einer Verwundung durch einen Granatsplitter.

Man begrub Alois Gmeindl auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Alois Gmeindl
Rückseite des Sterbebildes von Alois Gmeindl