Der Soldat Franz Gugetzer stammte aus Oberdorfen, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Dorfen, und war der Sohn eines Maurerpaliers. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Am 10.01.1917 fiel er im Alter von 40 Jahren in den Vogesen durch Kopfschuss.
Man begrub Franz Gugetzer auf dem Soldatenfriedhof Bertrimoutier in Block 2, Grab 111.
Sterbebild von Franz GugetzerRückseite des Sterbebildes von Franz Gugetzer
Der Soldat Bartholomäus Angermaier wurde am 09.01.1893 in Diemating geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hohenpolding, und war der Sohn eines Landwirts (Schwaigersohn). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 7. bayerischen Pionier-Kompanie. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 24.04.1917 fiel er nach zwei Jahren Kriegsdienst im Alter von 24 Jahren bei Boiry in Frankreich durch einen Artillerieschuss.
Man begrub Bartholomäus Angermaier zunächst auf einem Feldfriedhof bei Douai, bettete ihn dann aber später auf den Soldatenfriedhof Neuville-St.Vaast in Block 14, Grab 416 um.
Sterbebild von Bartholomäus AngermaierRückseite des Sterbebildes von Bartholomäus Angermaier
Der Soldat Martin Höcker stammte aus Berg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Dorfen, und war der Sohn eines Landwirts (Edelthalhamer). Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem bayerischen Militär-Verdienst-Kreuz 3. Klasse ausgezeichnet. Am 15.04.1918 fiel er nach 40 Monate Kriegsdienst im Alter von 23 Jahren bei Zelobes und Robecq in Nordfrankreich. Den auf dem Sterbeort angegebenen Ort „Cormel Malo“ konnte ich nicht identifizieren. Ich gehe davon aus, dass es sich um einen Hörfehler handelt. Mangels Fremdsprachenkenntnissen wurde ausländische Orte so aufgeschrieben, wie man sie hörte. Meist finde ich bei französischen Orten heraus, um welchen Ort es sich dann handelt. In diesem Fall ist es mir nicht gelungen.
Die Lage des Grabes von Martin Höcker ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einm Massengrab auf dem rund 8 Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Laventie begraben wurde, wo man die deutschen Gefallenen der Region begrub.
Sterbebild von Martin HöckerRückseite des Sterbebildes von Martin Höcker
Der Soldat Johann Irrgang stammte aus Wulting, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schorndorf, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 5. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.08.1914 fiel er während eines Gefechts zwischen Mortagne und Xermaménil im Alter von 22 Jahren bei Mont (Mont-sur-Meurthe?) in Frankreich.
Man begrub Johann Irrgang auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.
Der Soldat Martin Bonleitner stammte aus Lehen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fischbachau, und war der Sohn eines Wagners. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 08.11.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei den Kämpfen in den Karpathen in Rumänien.
Die Lage des Grabes von Martin Bonleitner ist, wie meist bei Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Rumänien, unbekannt.
Sterbebild von Martin BonleitnerRückseite des Sterbebildes von Martin Bonleitner
Der Soldat Georg Niedermeier stammte aus Großköllnbach bei Landau an der Isar. Im Ersten Weltkrieg diente er als Reservist in der 3. Kompanie des 2. bayerischen Brigade-Ersatz-Bataillons. Seit dem 16.08.1914 gilt er als im Alter von 23 Jahren vermisst in Frankreich. Er wurde an diesem Tag vermutlich in den Vogesen getötet.
Sterbebild von Georg Niedermeier (schief gedruckt)Rückseitd es Sterbebildes von Georg Niedermeier
Der Soldat Franz Seraphin Tremmel stammte aus der bayerischen Gemeinde Buchbach und war der Sohn eines Korbmachers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.10.1916 fiel er nach 24 Monaten Kriegsdienst bei Les Mesnil während der Schlacht an der Somme durch ein Artilleriegeschoss.
Über den Todestag und die Todesumstände von Franz Seraphin Tremmel berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Am 26.10. erhielten 6., 8. und 5. Kompanie vormittags wenig Artilleriefeuer. Der Gegner geschoss hauptsächlich die hinteren Linien. Von 12 – 2 Uhr nachmittags und 4 – 6 Uhr nachmittags legte der Feind schweres Artilleriefeuer auf 6./12. und den Holhlweg. Auch auf 7./12. steigerte sich am Nachmittage das feindliche Trommelfeuer. Offenbar hatte der Gegner die bei P128 bestehende Lücke erkannt. Die Fliegertätigkeit war an diesem Tage besonders groß.“
Dabei wurde Franz Seraphin getötet.
Die Lage des Grabes von Franz Seraphin Tremmel ist offiziell unbekannt. Vermutlich wurde er auf dem wenige Kilometer entfernten Soldatenfriedhof Rancourt anonym in einem Massengrab beigesetzt.
Sterbebild von Franz Seraphin TremmelRückseite des Sterbebildes von Franz Seraphin Tremmel
Der Soldat Ludwig Sailer stammte aus Eichendorf und war Besitzer einer Dampfziegelei. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 12. Kompanie des 3. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Am 26.09.1916 fiel er nach 26 Monaten Kriegsdienst im Alter von 38 Jahren während der Schlacht um Verdun in der Brûle Schlucht durch Granatschuss.
Man begrub Ludwig Sailer auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.
Sterbebild von Ludwig SailerRückseite des Sterbebildes von Ludwig Sailer
Der Soldat Anton Wimmer wurde am 28.02.1896 in Landshut geboren. Am 19.04.1917 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 20 Jahren in einem Feldlazarett bei Sissonne nach schwerer Verwundung.
Man begrub Anton Wimmer auf dem Soldatenfriedhof Sissonne in Block 7, Grab 93.
Sterbebild von Anton WimmerRückseite des Sterbebildes von Anton Wimmer
Der Soldat Johann Loibl stammte aus Tragenreuth, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hutthurm, und war der Sohn eines Landwirts. Er lebte in Prag. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 08.03.1917 verstarb er im Alter von 24 Jahren in einem Lazarett bei Ojtotz in Rumänien an einer schweren Erkrankung.
Sterbebild von Johann LoiblRückseite des Sterbebildes von Johann Loibl