Aufklärung eines Soldatenschicksals: Adolf Richarz

[avatar user=“petersteil“ size=“medium“ align=“left“ /]

Im Rahmen von familiengeschichtlichen Recherchen konnte ich jetzt das Schicksal eines weiteren Teilnehmers am Ersten Weltkrieg klären. Es handelt sich dabei um den Unteroffizier Adolf Richarz.

Er wurde am 27.10.1988 in Müllekoven als Sohn  von Adolf Richarz und Anna Maria Richarz geboren. Nach einer Ausbildung zum Volksschullehrer in Boppard war er vom 01.04.1911 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges Lehrer in Auderath. Er wurde mit Kriegsbeginn als Unteroffizier zum 10. Rheinischen-Infanterie-Regiment Nr. 161 eingezogen. Nach der Teilnahme u. a. am Marne-Feldzug fiel er am 14.01.1915 im Zuge der Vogesenkämpfe in Uffholz bei Cernay. Er wurde namenlos in einem Massengrab beigesetzt und galt als verschollen. Eine Registrierung beim Volksbund war nicht vorhanden. Durch meine Recherchen konnte ich nachweisen, dass Richarz auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Cernay begraben liegt. Der Volksbund hat ihn nun in seine Datenbank aufgenommen und ihm wird auf einer Gedenktafel am Massengrab gedacht.

Die Gemeinde Troisdorf hat ein Kriegerdenkmal errichtet, auf dem auch Adolf Richarz verzeichnet wurde.

Ebenso hat die katholische Kirchengemeinde von Troisdorf-Bergheim in ihrer Kirche eine Gedenktafel errichtet, auf der Adolf Richarz verzeichnet ist.

Adolf Richarz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 90: Georg Fuchs

Am 28.04.1915 fiel bei den Sillackerwasen in der Nähe von Metzeral der Infanterist Georg Fuchs im Alter von 21 Jahren durch einen Herzschuss. Er stammte aus Inzing und war Soldat in der 8. Kompanie des 18. Reserve-Infanterie-Regiments.

Die sterblichen Überreste von Georg Fuchs ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Georg Fuchs
Sterbebild von Georg Fuchs

 

Sterbebild von Georg Fuchs
Sterbebild von Georg Fuchs