Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.115: Oskar Pfab

Der Infanterist Oskar Pfab stammte aus Matzing, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Traunreut, und war der Sohn eines Schreinermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 12.06.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei einem Sturmangriff auf das Fort Douaumont.

Man begrub Oskar Pfab auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Sterbebild von Oskar Pfab
Rückseite des Sterbebildes von Oskar Pfab

Der theoretische Weg von Oskar Pfab von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.105: Johann Schwankner

Der Gefreite Johann Schwankner stammte aus Brünning (Ortsteil der bayerischen Gemeinde Palling) und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Ende 1914 wurde er am rechten Arm leicht verwundet. Am 02.02.1916 wurde er im Alter von 30 Jahren bei einer Sprengung in der Nähe von Arras bei GivenchyVimy getötet.

Man begrub Johann Schwankner auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Johann Schwankner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.087: Hans Sigl

Der Unteroffizier Hans (Johann) Sigl stammte aus der bayerischen Stadt Passau. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.08.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Montauban-de-Picardie durch einen Brustschuss.

Man begrub Hans Sigl auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Hans Sigl
Rückseite des Sterbebildes von hans Sigl

Der theoretische Weg von Hans Sigl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.066: Josef Fischer

Der Bauerssohn Josef Fischer stammte aus Niesberg, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Frasdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 11.10.1915 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Givenchy-en-Gohelle.

Über seinen Todestag berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Am 11.10. ab 01.00 Uhr nachts nahm das feindliche Artilleriefeuer an Stärke zu und steigerte sich am Nachmittag zum Trommelfeuer, da 5:30 Uhr nachmittags seinen Höhepunkt erreichte; dann wurde es schlagartig nach rückwärts verlegt; aus den feindlichen Gräben brach in zwei dichten Wellen der Gegner vor, empfangen von der Infanterie und den von schneidigen Führern und Schützen rasch vorgebrachten MG, die in ungebrochener Kraft die völlig zusammengeschossene Stellung verteidigten; aus den Deckungsgräben stürzten die Unterstützungszüge von 10. und 12. Kompanie nach vorne zum Gegenstoß.

Überall brach der Angriff vor unseren Linie zusammen, nur in ein kleines Grabenstück der 3. Kompanie gelang es dem Gegner einzudringen, auch daraus wurde er rasch mit Handgranaten verjagt.

Gegen Abend flaute das Feuer ab; der feindliche Angriff war endgültig an der Tapferkeit der Verteidiger gescheitert. Das I. Bataillon, das die Hauptlast des Kampfes zu tragen gehabt hatte, erlitt 20 % Verluste und wurde abends von dem im Artilleriefeuer von Avion aus vormarschierenden II. Bataillon abgelöst; das III. Bataillon blieb in den Deckungsgräben.“

Unter den „20 % Verlust“ war auch Josef Fischer.

Offiziell ist keine Grablage für Josef Fischer bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er, wie seine am gleichen Tag gefallenen Kameraden aus der 10. Kompanie, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab namenlos beigesetzt wurde, da seine Gebeine nach dem Krieg nicht mehr zu identifizieren waren und die ursprüngliche Begräbnisstätte verwüstet war.

Hier eine Liste seiner Kameraden mit dem gleichen Schicksal:

  1. Unteroffizier Gustav Wunderlich, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  2. Infanterist Johann Holzer, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy en Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  3. Infanterist Wilhelm Flohr, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy en Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  4. Infanterist Johann Holzer, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy en Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
  5. Infanterist Johann Medick, gefallen am 11.10.1915 bei Givenchy en Gohelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrag. 

 

Sterbebild von Josef Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Fischer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.045: Ludwig Winklmair (richtig: Winklmaier)

Der Reservist Ludwig Winklmair (Schreibfehler auf Sterbebild – richtig: Winklmaier) stammte aus Halfing und war zuletzt wohnhaft in Neubau. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Saarburg in Lothringen (Frankreich).

Man begrub Ludwig Winklmair auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in einem Massengrab.

Sterbebild von Ludwig Winklmair
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Winklmair

Der theoretische Weg von Ludwig Winklmair von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.001: Sebastian Röllnreuter

Sebastian Röllnreiter stammte aus Niklasreuth, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Irschenberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 18.02.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren bei einer Minensprengung bei der Abwehrschlacht und den Stellungskämpfen bei Vimy in Frankreich in der Nähe von Givenchy-en-Gohelle.

Man begrub Sebastian Röllnreuter auf dem Soldatenfriedhof Billy-Montigny in Block 6, Grab 91.

Sterbebild von Sebastian Köllnreiter
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Köllnreiter

Der theoretische Weg von Sebastian Röllnreuter von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 999: Franz Xaver Sedlbauer

Der Reservist Franz Xaver Sedlbauer stammte aus Niklasreuth in Bayern, heute ein Ortsteil der Gemeinde Irschenberg. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 11. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem  Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 30.05.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Douaumont.

Franz Xaver Sedlbauer wurde auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beerdigt.

Sterbebild von Franz Xaver Sedlbauer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Sedlbauer

Der theoretische Weg von Franz Xaver Sedlbauer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 998: Korbinian Straffer

Korbinian Staffler stammte aus Finsing in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 26.08.1916 fiel er im Alter von 21 durch schwere Verwundung bei den Kämpfen um Saint-Mihiel in Frankreich (Lothringen).

Die Lage des Grabes von Korbinian Straßer ist heute unbekannt. Ich konnte keinerlei Informationen erlangen, wo es auch nur zu vermuten sei.

Sterbebild von Korbinian Straffer
Rückseite des Sterbebildes von Korbinian Straffer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 962: Michael Mayr

Der Landsturmmann Michael Mayr wurde am 13.05.1890 in Kutzenhausen, einer Gemeinde in Bayern, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 07.06.1915 fiel er im Alter von 25 Jahren in Nordfrankreich.

Leider konnte ich für Michael Mayr keine Grablage recherchieren. Weder in den Verlustlisten noch beim Volksbund ist er zu finden. Ich vermute auch, dass die Angabe über die Regimentszugehörigkeit falsch ist.

Seine Heimatgemeinde Kutzenhausen gedenkt Michael Mayr noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kutzenhausen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Michael Mayr
Rückseite des Sterbebildes von Michael Mayr

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 937: Joseph Noppenberger

Der Dreschmaschinist Joseph Noppenberger stammte aus Buchbach, Pfarrei Wald. Im Ersten Weltkrieg diente er im 1. bayerischen Infanterie-Regiment als Kriegsfreiwilliger. Am 10.05.1915 verstarb er im Militärlazarett Metz an einer schweren Verwundung, die er sich bei den Stellungskämpfen bei Peronne und an der Somme zugezogen hatte.

Man begrub Joseph Noppenberger auf dem Soldatenfriedhof Metz in Block 5, Grab 572.

Sterbebild von Joseph Noppenberger
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Noppenberger