Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.159: Ignaz Hofer

Ignaz Hofer stammte aus Aicha, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Griesbach im Rottal. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.03.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren durch Kopfschuss bei Verdun am Wald von Avocourt bzw. Bois de Malancourt.

Offiziell ist keine Grablage für Ignaz Hofer bekannt. Ich vermute jedoch, dass man seine Gebeine bei den Zusammenlegungen von Friedhöfen rund um Verdun nicht mehr identifizieren konnte und diese dann anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye beisetzte. Dort wurden seine Kameraden der 2. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments begraben, die in diesem Zeitraum im Bois de Malancourt fielen:

  • Leutnant der Reserve Adam Lindner, gefallen am 22.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Georg Mühlberger, gefallen am 22.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Josef Wimmer, gefallen am 21.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Gefreiter Josef Mayr, gefallen am 10.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab;
  • Michael Heimbuchner, gefallen am 17.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in Block 1, Grab 878;
  • Landsturmmann Ludwig Buchner, gefallen am 22.03.1916 im Bois de Malancourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Consenvoye in einem Massengrab.
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Hofer

Der theoretische Weg von Ignaz Hofer von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.155: Joseph Stelzer

Joseph Stelzer stammte aus Steinburg, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hunderdorf, und war der Sohn eines Müllers. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem Infanterie-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 02.08.1917 fiel er im Alter von 28 Jahren in Russland durch einen Kopfschuss. Die Lage seines Grabes ist unbekannt.

Sterbebild von Joseph Stelzer
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Stelzer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.125: Ludwig Kaml

Ludwig Kaml stammte aus Leimhof, ein Ortsteil der oberöstereichischen Gemeinde Handenberg, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. k. u. k. Landesschützen-Regiments. Am 24.03.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Zaleszczyki in der heutigen Ukraine durch einen Kopfschuss.

Eine Grablage konnte für Ludwig Kaml nicht ermittelt werden.

Sterbebild von Ludwig Kaml
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Kaml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.123: Jakob Schrädobler

Der Unteroffizier Jakob Schrädobler stammte aus Schachlöd, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kößlarn, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.05.1915 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Stellungskämpfe an der Somme bei einem Sturmangiff bei Roclincourt (Arras) durch einen Granatschuss am Kopf.

Man begrub Jakob Schrädobler auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in Block 3, Grab 1325.

Sterbebild von Jakob Schrädobler
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Schrädobler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.119: Simon Kanz

Der Bauerssohn Simon Kanz stammte aus der bayerischen Stadt Salzburghofen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.12.1916 fiel er im Alter von 35 Jahren bei einem Sturmangriff durch Kopfschuss bei den Verfolgungskämpfen nach der Weihnachtsschlacht von Rimnicul Sarat bei Jideni (rumänien).

Wie sehr häufig bei Gefallenen auf den östlichen Schlachtfeldern ist für Simon Kanz keine Grablage bekannt.

Seine Heimatgemeinde Freilassing gedenkt noch heute Simon Kanz auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/freilassing_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Simon Kanz
Rückseite des Sterbebildes von Simon Kanz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.080: Ignaz Wurm

Ignaz Wurm stammte aus Gaishausen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hunderdorf, und war der Sohn eines Viehhändlers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 3. bayerischen Pionier-Bataillons im 3. Armeekorps. Am 06.04.1915 wurde er durch einen Kopfschuss  bei einem Sturmangriff im Argonnenwald schwer verwundet. Am 11.04.1915 verstarb er im Alter von 22 Jahren an seiner schweren Verwundung.

Man begrub Ignaz Wurm auf dem Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 20, Grab 25.

Sterbebild von Ignaz Wurm
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Wurm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.061: Joseph Latzelsberger

Der Gefreite Joseph Latzelsberger war der Sohn eines Wagnermeisters und stammte aus Martinskirchen, heute ein Ortsteil der Gemeinde Wurmansquick. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Jäger-Bataillons. Am 12.07.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren durch Kopfschuss in Tirol (Italien).

Die Lage des Grabes von Joseph Latzelsberger ist heute unbekannt.

Sterbebild von Joseph Latzelsberger
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Latzelsberger

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.053: Alfons Deiml

Alfons Deiml stammte aus Wolfgrub, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Zeilarn, und war der Sohn eines Schreinermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 02.06.1915 verstarb er im Alter von 21 Jahren im Reserve-Lazarett Colmar, nachdem er am 06.05.1915 durch einen Kopfschuss schwer verwundet worden war.

Alfons Deimel wurde auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 643 beerdigt.

Sterbebild von Alfons Deiml
Rückseite des Sterbebildes von Alfons Deiml

Der theoretische Weg von Alfons Deimel von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.018: Josef Biermeier

Der Gefreite Josef Biermeier wurde am 20.10.1913 in Hörgolding als Sohn eines Landwirts geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Hengersberg. Er diente im Zweiten Weltkrieg in einem Infanterie-Regiment. Am 05.08.1941 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Tschepowitschi an der Ostfront durch einen Kopfschuss.

Man begrub Josef Biermeier auf dem Soldatenfriedhof Kiew in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Biermeier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Biermeier

Der theoretische Weg von Josef Biermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.009: Johann Kauschinger

Der Infanterist Johann Kauschinger wurde am 01.01.1894 in Pignet, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Viechtach, geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Anfang und Mitte 1916 wurde er im Kampf leicht verwundet. Am 26.10.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren in Rumänien durch einen Kopfschuss.

Die Lage des Grabes von Johann Kauschinger ist wie so oft bei Gefallenen in Osteuropa unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Viechtach gedenkt Johann Kauschinger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2011/Viechtach_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Johann Kauschinger
Rückseite des Sterbebildes von Johann Kauschinger