Der Soldat Pius Kern wurde am 15.08.1888 in der bayerischen Gemeinde Kettershausen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 12. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 23.07.1916 (Regimentsgeschichte: 14.07.1916) fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Combles in der Nähe von Maurepas in Frankreich.
Die Lage des Grabes von Pius Kern ist unbekannt, jedoch vermute ich, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Rancourt begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Unteroffizier Johann Helmbrecht, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Andreas Erhardinger, gefallen am 24.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Gefreiter Albert Winterer, gefallen am 24.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Klemens Neukam, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab;
Infanterist Joseph Altenweger, gefallen am 23.07.1916 bei Combles, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Der Soldat Josef Wittmann wurde am 28.08.1890 in Donaualtheim geboren, einem Stadtteil der bayerischen Stadt Dillingen an der Donau, und war von Beruf Schmied. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 17.08.1916 (Regimentsgeschichte: 16.08.1916) fiel er im Alter von 25 Jahren während der Schlacht an der Somme in Frankreich. Er wurde bei der Ortschaft Maurepas getötet.
Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Wittmann berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments:
„Am 16.08. lag starkes Feuer auch zwischen der I. und II. Stellung: der Le Forest-Grund war nicht mehr zu sehen, alles Grau in Grau.
Um 5 Uhr nachmittags schossen schwere und schwerste Kaliber den ganzen Abschnitt. Eine Steigerung dieses höllischen Lärms hielt man nicht mehr möglich und doch war es so, als von 6 Uhr ab Trommelfeuer auf die I. und Le Forest-Stellung losgelassen wurde; dazu brausten Flugzeuggeschwader in 300 – 400 Metern Höhe heran. Man fühlte sich erlöst, als ½ Stunde nach der langen ungewöhnlich schweren Beschießung der Feind in mehreren Wellen auf das I. Bataillon losging, unterstützt durch tief herunter stoßende Flieger, die mit Maschinengewehr und Handgranaten die Verteidiger bearbeiteten; der Führer der 2. Kompanie, Oberleutnant der Reserve Richter, wurde hierdurch verwundet. Während vor dem rechten Flügel und der Mitte des I. Bataillons der Franzose – 27. Infanterie-Division – vor Erreichen der Stellung abgewiesen wurde, hatte die 2. Kompanie den Hauptstoß auszuhalten und sich der feindlichen Übermacht in erbittertem Nahkampf, Mann gegen Mann, zu erwehren. Nach zweistündigem harten Ringen war der Franzose mit blutigem Kopf nach Hause geschickt. Der Erfolg gegen die Überzahl – trotz Unterstützung aus der Luft – war neben der kaltblütigen Haltung der Leute dem mustergültigen Zusammenarbeit der Handgranatentrupps zu verdanken, wiewohl der Feind mit seinen weiter tragenden Eierhandgranaten anfänglich im Vorteil war. Zu den einzelnen Kampfabschnitten hatte unser Sperrfeuer immer verlässig und wirkungsvoll eingesetzt, ebenso die flankierende Tätigkeit der Maschinengewehre.
Man hatte kaum Zeit gehabt, das Ergebnis des Tages zu werten, als 9.15 Uhr abends nochmals Trommelfeuer einsetzte, diesmal besonders auf Maurepas. In die Befehlsstelle des III. Bataillons, in der sich auch Unterstützungen aufhielten, schlugen Volltreffer ein; ihnen fielen zum Opfer: der Bataillons-Kommandeur Major Schulze, Leutnant der Reserve und Adjutant Brendel, die Kompanieführer Oberleutnant der Reserve Gerdeisen 10., Leutnant der Reserve Schreyer 11 und Leutnant Goßmann 12., O. St. Alt 11., Vizefeldwebel Forster der Maschinengewehr-Kompanie, der Artilleriebeobachter, fünf Unteroffiziere und 25 Mann.
10.30 Uhr abends brach der Franzose nochmals gegen das I. Bataillon vor. Durch das gutsitzende Sperr- und Maschinengewehrfeuer, sodann im Handgranatenkampf, an dem sich auch der zur Verstärkung der 2. Kompanie schneidig und geschickt im Sperrfeuer vorgeeilte Zug des Leutnants der Reserve Fritz der 5. Kompanie wacker beteiligte, war auch diesmal am Abschluss des schweren Kampftages der Erfolg auf unserer Seite. Es hatte auch nichts geholfen, dass die französische Artillerie hinter ihre eigene Infanterie Sperrfeuer legte, um sie dadurch vorzutreiben.
In dieser Nacht noch sollte durch eine Kompanie des 2. Garde-Regiments zu Fuß die stark gelichtete 2. Kompanie abgelöst werden; sie traf aber nicht ein, sodass hierfür unsere 8. Kompanie einspringen musste. Die 2. Kompanie, die die Hauptlast des Tages getragen hatte, rückte gegen 2 Uhr vormittags nach Viller-Faucon in Unterkunft.
5.30 Uhr vormittags des 17.08.1916 traf die 4. Kompanie 2. Garde-Regiment z. F. zur Ablösung ein. Die 8. Kompanie wurde herausgezogen und zur Verstärkung mit einem Zug der 4. mit ½ der 3. Kompanie zugeteilt, während der Rest Bataillons-Reserve wurde. Nebel begünstigte diese Verschiebung.
Der Vormittag war ruhig; der Franzose erholte sich offenbar von seinem Misserfolg tags zuvor. Von Mittag ab Streufeuer auf dem ganzen Abschnitt und die gewohnte Fliegertätigkeit. Erst gegen Abend Einzelfeuer schwerer Kaliber auf Maurepas und die Hohlweg-Stellung.“
Offiziell ist für Josef Wittmann keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er unter falschen Vornamen auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab begraben wurde, wo man auch seine Kollegen der 11. Kompanie begrub, die am gleichen Tag fielen, u. a.
Landwehrmann Johann Schwarzkugler, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 45-60;
Unteroffizier Hans Deffner, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 2, Grab 62-74;
Gefreiter Johann (vermutlich richtig „Josef“) Wittmann, geboren am 29.08.1890 in Donaualtheim, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 45-60;
Unteroffizier Johann Spengler, gefallen am 16.08.1916 bei Maurepas, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in Block 3, Grab 45-60.
Sterbebild von Josef WittmannRückseite des Sterbebildes von Josef Wittmann
Der Soldat Marinus Kirchberger stammte aus Lehen, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Fischbachau, und war Holzarbeiter von Beruf. Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 5. Reserve-Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Pionier-Bataillons. Am 16.07.1916 fiel er im Alter von 38 Jahren während der Schlacht an der Somme bei Biaches.
Offiziell ist für Marinus Kirchberger keine Grablage bekannt, ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Rancourt begraben wurde, wo man auch seine Kameraden aus der 5. Reserve-Kompanie beisetzte, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Gefreiter Josef Braumandl, gefallen am 15.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab,
Gefreiter Ferdinand Grösch, gefallen am 14.07.1916 bei Barleux, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab,
Gefreiter Peter Fieß, gefallen am 15.07.1916 bei Biaches, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab,
Pionier Lorenz Angermeier, gefallen am 14.07.1916 bei La Maisonette, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab,
Gefreiter Johann Bauwerker, gefallen am 15.07.1916 bei Biaches, begraben auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Marinus KirchbergerRückseite des Sterbebildes von Marinus Kirchberger
Der Soldat Willi Fink stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Granadier in der 9. Kompanie des 2. Garde-Reserve-Regiments. Am 17.08.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Willi Fink auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 1.319.
Der Soldat Karl Kirchmann wurde am 17.10.1896 im Pohlheimer Stadtteil Hausen in Hessen geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 4. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments (Kaiser Wilhelm). Am 15.09.1916 fiel er im Alter von 19 Jahren in Frankreich bei Moislains.
Die Lage des Grabes von Karl Kirchmann ist unbekannt. Er wurde jedoch vermutlich im rund 6 Kilometer von seinem Sterbeort entfernten Soldatenfriedhof Rancourt anonym in einem Massengrab beigesetzt.
Hintergrund: Da Moislains über weite Strecken des Krieges hinter der deutschen Frontlinie lag, befand sich am nordöstlichen Dorfrand ein deutsches Feldlazarett mit angeschlossenem Friedhof (Moislains German Hospital Cemetery), auf dem 281 deutsche Soldaten lagen.
Frankreich gestattete nach dem Krieg keine verstreuten deutschen Gräber auf Gemeindegrundstücken. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge überführte die Toten aus dem Raum Moislains deshalb fast vollständig auf den nahegelegenen Deutschen Soldatenfriedhof Rancourt (etwa 6 Kilometer entfernt). Dort ruhen heute mehr als 11.400 deutsche Gefallene der Somme-Schlachten. Einzelne Soldaten wurden zudem auf den Soldatenfriedhof in Cambrai verlegt.
Die Todesanzeige von Karl Kirchmann im Gießener Anzeiger
Der Soldat Karl Rühl stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen und war Finanzaspirant. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel der Reserve und Offiziersaspirant in der Maschinengewehr-Kompanie des 88. Infanterie-Regiments. Früher kämpfte er als Kriegsfreiwilliger im 222. Infanterie-Regiment. Am 31.08.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme bei Longueval Alter von 23 Jahren.
Die Lage des Grabes von Karl Rühl ist unbekannt.
Die Todesanzeige für Karl Rühl im Gießener Anzeiger
Der Soldat Ernst von Pentz wurde am 07.12.1877 in der hessischen Stadt Fulda geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann und Bataillonsführer in der Leib-Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Am 16.09.1916 (Volksbund: 17.09.1916) fiel er während der Abwehr feindlicher Angriffe nahe der Ortschaft Moislains.
Über den Todestag und die Todesumstände von Ernst von Pentz berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Infanterie-Regiments:
“
Der zweite Tag an der Somme war ein ziemlich getreues Abbild seines Vorgängers. Über 20 englische und französische Divisionen griffen an diesem Tage auf 45 km breiter Front die deutschen Linien an. Während der Vormittag verhältnismäßig ruhig verlief, steigerte sich das feindliche Feuer, wiederum geleitet von zahlreichen Fliegern, am Nachmittag bald zum Trommelfeuer. Auch Gasgranaten fielen auf das rückwärtige Gelände. Um 4 Uhr nachm. entwickelte sich der erste feindliche Angriff aus Bouvancées heraus nach Norden gegen die Stellungen südlich von Rancourt. Er brach wie am Vortage unter dem flankierenden Feuer unserer Bataillone bald zusammen. Zwei weitere Angriffe um 5 Uhr und 6 Uhr nachm. erstickten zum Teil schon in dem Sperrfeuer unserer Artillerie. Ununterbrochenes Trommelfeuer auf die Stellung des Regiments dauerte aber dann bis 8 Uhr nachm. Der Gegner mit aller Kraft noch einmal in mehreren Wellen gegen unsere Kompagnien vor. Doch auch diesmal blieb ihm der Erfolg versagt: Unter dem rasenden Sperrfeuer der Artillerie, dem unermüdlichen Knattern der Gewehre und dem durchschlagenden Schießen der Maschinengewehre konnte keine anlaufende Welle bleiben liegen, die Trümmer fluteten in wildem Durcheinander in die Ausgangstellung und ins Dorf zurück. Auch die Angriffe gegen unsere Schwesterregimenter weiter links, wo man farbige Franzosen anlaufen sah, hatten dasselbe Schicksal. Ein Tagesbefehl der Gruppe Schenk, die durch eine Brieftaubenmeldung des III. Batls. unverzüglich über den Verlauf des Tages unterrichtet worden war, sprach den westfälischen, württembergischen, hessischen und nassauischen Truppen der vier unterstellten Divisionen, insbesondere aber dem Regiment 116 das höchste Lob für die bei der Abwehr bewiesene Heldenhaftigkeit aus. Leider war auch diesmal der Erfolg mit einem Verlust von 135 Mann erkauft.
Die vorn liegenden Kompagnien bedurften dringend der Ablösung. Deshalb wurde das I. Batl., das wenige Stunden zuvor seine Kompagnien gewechselt hatte, das I./80 erlebte und rückte in den Kanal, die Straße Moislains–Bouvancées bildete also von jetzt ab die Grenze zwischen der 21. und 25. I.D. Das III. Batl. wurde durch das II. abgelöst und bezog mit zwei Kompagnien die Alainestellung; die beiden anderen wurden in der Kanalstellung eingesetzt. Die nächsten vier Tage brachten keine Wiederholung der Infanterieangriffe, so dass man an die allenötigeste Ausarbeitung der Stellung denken konnte. Zwar gingen in den Abendstunden mehrmals rote Leuchtkugeln hoch, und die Kompagnien wurden bereitgestellt, aber es handelte sich dabei nur um schwächere Vorstöße gegen die Nachbarabschnitte, während im Regimentsabschnitt selbst nur wenige Leuchtkugeln hochgeschossen wurden. Auch die Fliegertätigkeit ließ bei dem trüben Wetter beträchtlich nach. Nur die feindliche Artillerie zeigte die alte Lebhaftigkeit und überschüttete in äußerst heftigen Feuerüberfällen die vordere Linie und die Allainzstellung, aber auch den Kanal und die südlich von ihm gelegene Artilleriemulde mit einem Hagel von Geschossen aller Kaliber. Hier fand der tapfere Führer der I. Batls., Hptm. v. Pentz, den Heldentod. Der letzte Hauptmann des Regiments, der seit Beginn des Krieges trotz mehrfacher Verwundung an allen Gefechten teilgenommen, wie ein Vater geliebt von seinem Bataillon, das er seit zwei Jahren führte, fiel er zusammen mit seinem tüchtigen Ordonnanzoffizier, Lt. d. R. Bazlen, bei der Sorge um die Unterbringung seiner Kompagnien im Kanal. Eine größere Schreckenskunde ist selten durch das Regiment gegangen. Hptm. Müller übernahm die Führung des verwaisten Bataillons. Auch Oberlt. d. R. Keicher, der Führer der 5. Komp., zählte zu den Opfern dieser Tage. Lt. d. R. Rabenau wurde verwundet. Für den durch Granatsplitter verwundeten Regimentskommandeur, Oberstlt. Hasße, übernahm Major v. Westernhagen vom I.R. 115 die Führung des Regiments.
Man begrub Ernst von Pentz auf dem Soldatenfriedhof Cambrai in Block 5, Grab 336.
Die Todesanzeige für Ernst von Pentz im Gießener Anzeiger
Der Soldat Wilhelm Speier stammte aus Wißmar, einem Stadtteil der hessischen Stadt Wettenberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Gefreiter in der 12. Kompanie des 88. Infanterie-Regiments. Am 03.09.1916 wurde er während der Schlacht an der Somme bei Guillemont und Ginchy schwer verwundet. Fünf Tage später, am 08.09.1916 starb er in Longueval an seinen Wunden.
Man begrub Wilhelm Speier auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 4, Grab 480.
Die Todesanzeige für Wilhelm Speier im Gießener Anzeiger
Der Soldat Willy Schermuly stammte aus Niederhausen, Oberlahnkreis. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 120. Kompanie des 116. Infanterie-Regiments. Am 30.09.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Willy Schermuly auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 3, Grab 877.
Die Todesanzeige für Willy Schermuly im Gießener Anzeiger
Der Soldat Alois Neumeier wurde am 28.09.1882 in Lam geboren und stammte aus der bayerischen Stadt Landshut und war Schneidermeister. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 11. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er fiel am 24.07.1916 im Alter von 23 Jahren während der Schlacht an der Somme bei der französischen Gemeinde Moislains bzw. Hardecourt-aux-Bois.
Man begrub Alois Neumeier auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Alois NeumeierRückseite des Sterbebildes von Alois Neumeier