Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.294: Josef Kotz

Josef Kotz wurde am 24.09.1891 in Schober, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Halblech, als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie (laut Verlustliste in MG Kompanie) des 20. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 14.06.1916 fiel er durch einen Granatsplitter bei den Gefechten in Lothringen.

Man begrub Josef Kotz auf dem Soldatenfriedhof Longuyon in Block 3, Grab 62.

Seine Heimatgemeinde Helblech gedenkt Josef Kotz noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2008/halblech-trauchgau_1866_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Josef Kotz
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kotz

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.292: Johann Rechthaler

Johann Rechthaler stammte Schlegldorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Lenggries, und war der Sohn eines Kleinbauern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am 22.06.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Douaumont bei den Kämpfen auf Kalter Erde und bei Fleury während der Schlacht um Verdun.

Man begrub Johann Rechthaler auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Lenggries gendenkt Johann Rechthaler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/lenggries_lk-bad-toelz-wolfratshausen_1870_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Johann Rechthaler
Rückseite des Sterbebildes von Johann Rechthaler

Der theoretische Weg von Johann Rechthaler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.291: Anton Köck

Anton Köck wurde am 28.11.1891 in Vilsbiburg in Niederbayern geboren. Er war Alumnus eines theologischen Kurses in Regensburg und stand kurz davor, katholischer Priester zu werden. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im Leibregiment. Am 31.03.1915 verstarb er im Alter von 23 Jahren krankheitsbeding in München. Dort dürfte er auch begraben sein.

Seine Heimatgemeinde Vilsbiburg gedenkt Anton Köck noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/vilsbiburg_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Köck
Rückseite des Sterbebildes von Anton Köck

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.289: Josef Bauer

Josef Bauer wurde am 05.03.1884 in Auerbach in der Oberpfalz geboren und war Maurer und Inhaber einer Firma für Grabsteine. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 29.05.1917 verstarb er im Alter von 33 Jahren im Feldlazarett Nr. 11 an der Verwundung durch einen Minensplitter.

Man begrub Josef Bauer auf dem Soldatenfriedhof Lambersart in Block 1, Grab 1601.

Sterbebild von Josef Bauer
Rückseite des Sterbebildes von Josef Bauer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.283: Josef Kallmaier

Der Landwirt Josef Kallmaier stammte aus Georgenberg in Bayern. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 2. bayerischen Infanterie-Regiments (Kronprinz) als Soldat. Am 08.12.1915 fiel er im Alter von 29 Jahren durch einen Kopfschuss in Frankreich währen der Stellungskämpfe westlich von Vimy, im Raum Givenchy – La Folie.

Seine Heimatgemeinde Pleiskirchen gedenkt Josef Kallmaier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/pleiskirchen_wk1u2_bay.htm

Die Lage des Grabes von Josef Kallmaier konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Josef Kallmaier
Rückseite des Sterbebildes von Josef Kallmaier

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.281: Martin Böck

Der Reservist Martin Böck wurde am 03.05.1891 in Faistenoy geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oy-Mittelberg. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 2. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 29.08.1914 fiel er im Alter von 23 Jahren bei Lunéville.

Man begrub Martin Böck auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Oy-Mittelberg Martin Böck auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oy-mittelberg_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Martin Böck
Rückseite des Sterbebildes von Martin Böck

Der theoretische Weg von Martin Böck von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.280: Josef Detterbeck

Josef Detterbeck wurde am 05.03.1891 in Engelsberg geboren. Er war der Sohn eines Brunnenmachers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des württembergische Brigade-Ersatz-Bataillon 53 als Gefreiter. Am 26.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren im Argonnenwald in Nordfrankreich durch eine Mine.

Man begrub Josef Detterbeck auf dem Soldatenfriedhof Cheppy in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Detterbeck
Rückseite des Sterbebildes von Josef Detterbeck

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.279: Ignaz Deser

Ignaz Deser wurde am 29.07.1894 geboren und stammte aus Burgkirchen an der Alz in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg diente er als Kanonier in der 2. Batterie des 6. bayerischen Reserve-Artillerie-Regiments. Am 12.08.1917 fiel er im Alter von 23 Jahren nach 20 Monaten Kriegsdienst in den Vogesen bei Niederspechbach (französisch: Spechbach-le-Bas) durch Verschüttung und Verbrennung in einem Unterstand, nachdem dieser einen Volltreffer erhielt. Es muss ein furchtbarer Tod gewesen sein, für die Angehörigen kaum zu ertragen.

Vermutlich wurden von Ignaz Deser keine sterblichen Überreste mehr geborgen. Er dürfte fast vollständig verbrannt sein. So ist auch zu erklären, dass für ihn eine Grablage nicht bekannt ist.

Sterbebild von Ignaz Deser
Rückseite des Sterbebildes von Ignaz Deser

 

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.278: Franz Xaver Eder

Franz Xaver Eder wurde am 13.06.1897 in der bayerischen Gemeinde Unterneukirchen geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Soldat in der 2. Kompanie des 16. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.04.1918 fiel er nach 23 Monaten Kriegsdienst (bei der 10. bayerischen Sanitäts-Kompanie) im Alter von 21 Jahren bei Embermenil, Remabois und Elfringen (französisch: Avricourt).

Über den Todestag und die Todesumstände von Franz Xaver Eder berichtet die Regimentsgeschichte des 16. bayerischen Infanterie-Regiments:

„In der Nacht vom 8. zum 9.4. führte das I. Bataillon unter persönlicher Leitung des Divisionskommandeurs einen Erkundungsvorstoß gegen die sogenannte „Betonhöhe“ mit starken Kräften durch. Die dem Angriff gesteckten Ziele wurden erreicht, der Feind war aber wieder ausgewichen. Er hielt sein Vorfeld mit Streifkommandos besetzt, die zwar kampfkräftig genug waren, Patrouillen abzuwehren, aber doch von so geringer Stärke, dass sie größeren Unternehmungen sich leicht entziehen konnten. Durch Feuer aus Maschinengewehren, die Wechselstellungen bezogen, und durch Leuchtzeichen von den verschiedensten Punkten suchte er eine stärkere Besatzung vorzutäuschen. Der Versuch, dem Gegner Gefangene abzunehmen, kostete dem Bataillon 15 Tote und 53 Verwundete, drei Mann wurden vermisst. Mit selbstloser Hingabe waren die Tage nach dem Unternehmen am Werke, die Vermissten zu suchen. Ihrem Opfermut gelang es, wenigstens die Leichen zu bergen.“

Man begrub Franz Xaver Eder auf dem Soldatenfriedhof Lafrimbolle in Block 1, Grab 343.

Sterbebild von Franz Xaver Eder
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Eder

Der theoretische Weg von Franz Xaver Eder von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.277: Ludwig Göppinger

Ludwig Göppinger stammte aus Ferndörfl, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Kastl, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 4. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 18.07.1918 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Belval in Frankreich während der Abwehrschlacht zwischen Soissons und Reims.

Über den Tiodestag von Ludwig Göppinger schreibt die Regimentsgeschichte des 26. bayerischen Infanterie-Regiments:

Französische Angriffe am 18. und 20.07.

In der Nacht von 17./18.07.lag ziemlich lebhaftes Störungsfeuer auf dem gesamten Regiments-Abschnitt und dem Rückengelände. Das Feuer hielt auch den ganzen Vormittag des 18.07. an, besonders heftig lag es auf dem I. Bataillon (Anmerkung PS: Zu diesem gehörte Ludwig Göppinger). Zwischen 7:30  – 9.00 Uhr schwoll das feindliche Feuer zum Vernichtungsfeuer an. Der Feind ging vor dem I. und II. Bataillon in dichten Wellen zum Angriff vor. Unterstützt von den MG-Kompanien und einer MG-Scharfschützenabteilung wehrte das Regiment die wütenden Anfälle des Feindes mit überlegenem Erfolg ab. Besonders bedroht war hierbei der linke Flügel des I. Bataillons, gegen das der Feind in dichten Massen aus Grand Pre und den Waldstücken nördlich davon vorstürzte. Unter blutigsten Verlusten brach der Feind schließlich vor der ganzen Front des Regiments zusammen. Zahlreiche Tote bedeckten das Vorfeld, 12 Gefangene, 3 schwere MG und 3 Schnellladegewehre wurden als Beute eingebracht. Der Angriff wurde durch das Senegalbataillons 58 und weiße Franzosen vom Regiment 4 durchgeführt. 

Aber auch das Regiment hatte erhebliche Verluste, besonders durch das feindliche Artilleriefeuer erlitten, so dass I. Bataillon zu 2, III. Bataillon zu 3 Kompanien formiert werden mussten.“

Einer der Verluste war Ludwig Göppinger. Ein sinnloser Tod.

Die Lage des Grabes von Ludwig Göppinger ist unbekannt. Ich vermute jedoch aufgrund der Lage des Sterbeortes, dass er auf dem Soldatenfriedhof Marfaux in einem Massengrab beigesetzt wurde. Andere Soldaten, die bei Belöval fielen, wurden ebenfalls dort begraben.

Seine Heimatgemeinde Kastl gedenkt noch heute Ludwig Göppinger auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/kastl_1701-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Göppinger
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Göppinger