Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 763: Leo Geissler

Der Landsturmmann Leo Geissler (Geißler) wurde am 17.04.1882 in Oberstdorf geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 12. Infanterie-Regiments. Am 26.06.1916 fiel er im Alter von 34 Jahren bei Thiaumont während der deutschen Offensive gegen Fleury, Thiaumont und Côte Froide Terre in der Schlacht um Verdun.

Eine Grablage ist für Leo Geissler heute nicht mehr bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass man ihn auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville namenlos in einem Massengrab beigesetzt hat, zusammen mit Kameraden seines Regiments und seiner Kompanie, die am selben Tag oder im gleichen Zeitraum fielen:

  1. Infanterist Matthias Zingerle, gefallen am 26.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
  2. Landsturmmann Josef Enderle, gefallen am 26.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab,
  3. Landsturmmann Philipp Wieländer, gefallen am 27.06.1916 beim Fort Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Noch heute gedenkt seine Heimatgemeinde Oberstdorf Leo Geissler auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/oberstdorf_st_johannes_baptist_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Leo Geissler
Rückseite des Sterbebildes von Leo Geissler

Der theoretische Weg von Leo Geissler von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 758: Michael Mayr

Der Landsturmmann Michael Mayr wurde am 13.05.1878 im bayerischen Martinszell geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 12. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.10.1917 fiel er im Alter von 39 Jahren.

Man begrub Michael Mayr auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab.

Sterbebild von Michael Mayr
Rückseite des Sterbebildes von Michael Mayr

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 722: Johann Eisenrichter

Der Landwirt Johann Eisenrichter stammte aus Bach bei Rettenbach. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 15. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 13.04.1917 fiel er im Alter von 39 Jahren nach Verschüttung durch Granaten nach 19 Monaten im Kriegseinsatz während der Stellungskämpfe im Oberelsass.

Sterbebild von Johann Eisenrichter
Rückseite des Sterbebildes von Johann Eisenrichter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 690: Bernhard Götz

Der Landsturmmann Bernhard Götz wurde am 05.06.1881 im baden-württembergischen Klepsau geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 169. Infanterie-Regiment. Zuletzt war er der Genesenden-Kompanie des Ersatz-Bataillons zugewiesen. Am 15.10.1918 verstarb er im Alter von 37 Jahren im Seminar-Lazarett Lahr.

Eine Grablage ist für Bernhard Götz nicht bekannt.

Sterbebild von Bernhard Götz
Rückseite des Sterbebildes von Bernhard Götz

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 685: Johann Hindelang

Der Bauerssohn Johann Hindelang wurde am 31.12.1890 im bayerischen Sulzschneid geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Sein Bruder fiel am 02.10.1916 bei Verdun.  Am 21.08.1916 fiel er im Alter von 25 Jahren durch Granatschuss an der Somme nach 16 Monaten Kriegsdienst.

Eine Grablage ist für Johann Hindelang nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er wie sein Kompanie-Kamerad Johann Beutlrock, Landsturmmann, der am selben Tag fiel, auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab beigesetzt wurde.

Sterbebild von Johann Hindelang
Rückseite des Sterbebildes von Johann Hindelang

Der theoretische Weg von Johann Hindelang von seinem Geburtsort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 683: Josef Baumgartner

Der Bauerssohn Josef Baumgartner stammte aus Fehling, heute ein Ortsteil der Gemeinde Chieming. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 12. Reserve-Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 19.08.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren in Frankreich bei Maurepas während der Schlacht an der Somme.

Man begrub Josef Baumgartner auf dem Soldatenfriedhof Rancourt in einem Massengrab.

Sterbebild von Josef Baumgartner
Rückseite des Sterbebildes von Josef Baumgartner

Der theoretische Weg von Josef Baumgartner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 694: Anton Hieble

Der Landwirt Anton Hieble wurde am 05.12.1875 in Hupprechts, einem Teil der Gemeinde Waltenhofen, geboren. Er war Mitglied der Kirchenverwaltung Niedersonthofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landsturmmann und verstarb am 04.12.1918 im Alter von 41 Jahren in Hupprechts in seiner Heimatgemeinde, vermutlich an den Folgen des Krieges.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Anton Hieble auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/waltenhofen-niedersonthofen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Anton Hieble
Rückseite des Sterbebildes von Anton Hieble

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 565: Johann Paul

Johann Paul stammte aus Schlacht, einem Ortsteil der Gemeinde Glonn, und war Kleinbauer. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 8. Kompanie des 26. Infanterie-Regiments als Landsturmmann. Am 24.12.1916 fiel er im Alter von 33 Jahren in Rumänien bei einem Sturmangriff nach 18 Monaten Dienst.

Eine Grablage ist für Johann Paul wie für die meisten Gefallenen der östlichen Kriegsschauplätze nicht bekannt.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute auf einem Denkmal Johann Paul: http://denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/glonn_wk1_bay.htm

Sterbebild von Johann Paul
Rückseite des Sterbebildes von Johann Paul

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 544: Isidor Brader

Der Landsturmmann Isidor Brader stammte aus Thalham, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rattenkirchen. Er war der Sohn eines Kleinbauers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 6. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 08.08.1915 (Volksbund: gestorben am 06.08.1915) verstarb er im Alter von 26 Jahren im Lazarett in Colmar, nachdem er zuvor bei den Kämpfen in den Vogesen schwer verwundet worden war.

Man begrub Isidor Brader auf dem Soldatenfriedhof Colmar in Grab 376.

Seine Heimatgemeinde gedenkt noch heute Isidor Brader auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/rattenkirchen_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Isidor Brader
Rückseite des Sterbebildes von Isidor Brader

 

Der theoretische Weg von Isidor Brader von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 517: Anton Scherrer

Der Landsturmmann Anton Scherrer (bei Volksbund „Scherer“) stammte aus Langwaid. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 17. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments (2. Bataillon). Am 24.11.1916 fiel er im Alter von 35 Jahren und 14 Monate im Feld in Nordfrankreich.

Man begrub Anton Scherrer auf dem Soldatenfriedhof Saint-Laurent-Blangy, Block 1, Grab 15.

Sterbebild von Anton Scherrer
Rückseite des Sterbebildes von Anton Scherrer

Der theoretische Weg von Anton Scherrer von seinem Geburtsort zu seinem Grab: