Das Grabmal des Konrad Kurzbold | Limburger Dom

Gestern war ich nach längerer Zeit mal wieder im Limburger Dom. Dabei fiel mir das Grabmal von Konrad Kurzbold auf, das sich auf der linken Seite neben dem Altarraum befindet. Zuhause angekommen recherchierte ich ein wenig über diesen Mann, der zwischen 890 und 948 lebte. Er stammte aus dem Geschlecht der Konradiner und war Graf des unteren Niederlahngaus (Limburger Becken und Umgebung). Er war ein Vetter von König Konrad I., Gefolgsmann der Könige und Kaiser Ludwig des Kindes, Heinrichs I. und Ottos I. und gründete das Stift Sankt Georg in Limburg, um das sich die Stadt Limburg entwickelte. Das Grab ist überaus beeindruckend und sehr gut erhalten.

Die Frontseite des Limburger Doms
Das Grab des Konrad Kurzbold (Gesamtansicht)
Das Grab des Konrad Kurzbold (Gesamtansicht)
Das Grab des Konrad Kurzbold (Oberkörper)
Das Grab des Konrad Kurzbold (Draufsicht)
Das Grab des Konrad Kurzbold (Die Träger des Epitaphs)
Das Grab des Konrad Kurzbold (Die Träger des Epitaphs)
Das Grab des Konrad Kurzbold (Die Träger des Epitaphs)
Das Grab des Konrad Kurzbold (Die Träger des Epitaphs)
Der Altarraum des Limburger Doms

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 324: Joseph Gröbmeier

Der Unteroffizier Joseph Gröbmeier (beim Volksbund als „Josef“) wurde am 19.01.1894 in Hörmating bei Tuntenhausen geboren. Er war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments und wurde mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 24.08.1915 wurde er im Alter von 22 Jahren bei den Vogesenkämpfen getötet.

Die sterblichen Überreste von Joseph Gröbmeier ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Breitenbach, Block 3, Grab 96.

Sterbebild von Joseph Gröbmeier
Rückseite des Sterbebildes von Joseph Gröbmeier

 

Der theoretische Weg von Joseph Gröbmeier von seinem Geburtsort zu einem Grab: