Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.071:Ludwig Bäuml

Der Soldat Ludwig Bäuml wurde am 28.02.1893 in Matzersreuth (Ortsteil der bayerischen Stadt Tirschenreuth) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren während eines Gefechts bei Oppy in der Nähe von Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Ludwig Bäuml berichtet die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28.06.1917 Das Artilleriefeuer steigert sich Abends zum Trommelfeuer aller Kaliber auf Oppy und die anschließenden Abschnitte. Ein heftiger Wolkenbruch setzt ein, der den Angriff der englischen Massen verschleiert. I. Bataillon (Hauptmann Dietz) ist Kampfbataillon, III. Bataillon in Bereitschaft, II. Bataillon nach siebentägiger Abwesenheit von Quiery la Motte zurückgekommen. Der Angriff richtet sich besonders gegen den vorspringenden Teil der Stellung bei der 1. Kompanie, deren Offiziere Leutnant der Reserve Vogel und Schöller als erste fallen. Von der zweiten Linie wird dem Engländer Halt geboten. Auch bei der 2. Kompanie kommt der Feind nicht üpber die erste Linie hinaus, die 3. und 4. Kompanie werfen ihn in wiederholten Gegenstößen erfolgreich zurück. Hervorragenden Anteil an der Abwehr der anstürmenden Massen haben die Maschinengewehre.“

Man begrub Ludwig Bäuml auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tischenreuth gedenkt Ludwig Bäuml noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/maehring_lk-tirschenreuth_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Josef und Ludwig Bäuml
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Ludwig Bäuml

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.070: Josef Bäuml

Der Soldat Josef Bäuml wurde am 08.11.1891 in Matzersreuth (Ortsteil der bayerischen Stadt Tirschenreuth) als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 7. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 28.06.1917 fiel er im Alter von 25 Jahren während eines Gefechts bei Oppy in der Nähe von Arras.

Über den Todestag und die Todesumstände von Josef Bäuml berichtet die Regimentsgeschichte des 7. bayerischen Infanterie-Regiments:

„28.06.1917 Das Artilleriefeuer steigert sich Abends zum Trommelfeuer aller Kaliber auf Oppy und die anschließenden Abschnitte. Ein heftiger Wolkenbruch setzt ein, der den Angriff der englischen Massen verschleiert. I. Bataillon (Hauptmann Dietz) ist Kampfbataillon, III. Bataillon in Bereitschaft, II. Bataillon nach siebentägiger Abwesenheit von Quiery la Motte zurückgekommen. Der Angriff richtet sich besonders gegen den vorspringenden Teil der Stellung bei der 1. Kompanie, deren Offiziere Leutnant der Reserve Vogel und Schöller als erste fallen. Von der zweiten Linie wird dem Engländer Halt geboten. Auch bei der 2. Kompanie kommt der Feind nicht üpber die erste Linie hinaus, die 3. und 4. Kompanie werfen ihn in wiederholten Gegenstößen erfolgreich zurück. Hervorragenden Anteil an der Abwehr der anstürmenden Massen haben die Maschinengewehre.“

Man begrub Josef Bäuml auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Tischenreuth gedenkt Josef Bäuml noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2014/maehring_lk-tirschenreuth_wk1_wk2_bay.html

Morgen stelle ich seinen Bruder, Ludwig Bäuml vor.

Sterbebild von Josef und Ludwig Bäuml
Rückseite des Sterbebildes von Josef und Ludwig Bäuml