Gesichter des Krieges : Teil 8

In dieser Serie möchte ich Teile meiner Sammlung an Fotos von Soldaten aus der Zeit vor und während des Ersten Weltkrieges zeigen. Diese Fotos zeigen Männer, wie sie sich selbst darstellen wollten. Es sind keine spontan gemachten Fotos, die diese Männer in einer zufälligen Position mit zufälliger Mimik zeigen. In der damaligen Zeit wurden Fotos nicht „mal so nebenbei“ gemacht, sondern wohlüberlegt und sparsam. Fotos kosteten verhältnismäßig viel Geld und meist ging man für das Foto zu einem Fotografen. Wer besaß schon eine Kamera?

Sie sind die selbst dargestellte Portraits von Menschen, wie sie von anderen gesehen werden wollten.

Sie sollten häufig auch Objekt der Erinnerung sein, wenn Mann in den Krieg zog. Häufig blieb für Frau, Kinder, Eltern, Geschwister, Geliebte oder Freunde nur dieses Foto, da der Dargestellte fiel.

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Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 14: Jakob Mittermeier

Jakob Mittermeier wurde 1886 als Schwaigersohn Höll geboren und lebte in Holzschwaig, einem Ortsteil der Gemeinde Plattling, geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserver-Infanterie-Regiments.

Am 15. Mai (Volksbund) oder 16.05.1916 fiel Jakob Mittermeier durch einen Schrapnellschuss bei Saint Laurent.

Jakob Mittermeier ruht heute auf dem Soldatenfriedhof in St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

Sterbebild von Jakob Mittermeier
Sterbebild von Jakob Mittermeier
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Mittermeier
Rückseite des Sterbebildes von Jakob Mittermeier

 

Der theoretische Weg von Jakob Mittermeier von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab: