Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.475: Xaver Vierbach

Der Soldat Xaver Vierbach wurde am 24.04.1890 in Speiden (Mariahilf) geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Eisenberg im Allgäu. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 12. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 21.10.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Herbécourt an der Somme.

Über seine Todestag und die Todesumstände von Xaver Vierbach berichtet die Regimentsgeschichte des 12. bayerischen Infanterie-Regiments:

„Von der 1. Kompanie wurde am 21.10. das sogenannte vorgeschobene Wäldchen an der Straßengabel südlich Frise genommen, wobei Leutnant Meirhofer fiel, Oberleutnant der Landwehr Eckert und Offiziers-Stellvertreter Brets verwundet wurden, von der 2. Kompanie am 15.10. abends die Ferme Grenouillere erstürmt.“

Die Lage des Grabes von Xaver Vierbach ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass seine Gebeine, wenn sie geborgen werden konnten, anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers begraben wurde, wo man auch seine Regimentskameraden beisetzte, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Vize-Feldwebel Andreas Degenhardt, gefallen am 21.10.1914 bei Herbecourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Unteroffizier Karl Lang, gefallen am 21.10.1914 bei Herbecourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab;
  • Reservist Ludwig Wittmann, gefallen am 21.10.1914 bei Herbecourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Eisenberg-Zell gedenkt Xaver Vierbach noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/eisenberg-zell_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Xaver Vierbach
Rückseite des Sterbebildes von Xaver Vierbach