Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.958: Ludwig Maier

Der Soldat Ludwig Maier stammte aus Rattenbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Rimbach, und war der Sohn eines Krämers. Er selbst war Chauffeur in der Schweiz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Ersatz-Reservist in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Landsturm-Infanterie-Regiments (Verlustlisten: Landsturm-Infanterie-Bataillon Augsburg III). Am 22.05.1915 ertrank er im Alter von 29 Jahren bei der Rettung eines Kameraden in der Orne in Frankreich.

Die Lage des Grabes von Ludwig Maier ist unbekannt.

Seine Heimatgemeinde Rattenbach gedenkt Ludwig Maier noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/rimbach-rattenbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Maier
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Maier

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 394: Vinzent Zehentbauer

Der Landsturmmann Vinzent Zehentbauer war Chauffeur in Landau an der Isar und lebte in Harburg, einem Ortsteil von Pilsting. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 7. Kompanie des 2. Garde-Reserve-Regiments. Am 02.09.1916 fiel er bei den Kämpfen an der Somme im Alter von 35 Jahren.

Das Grab von Vinzent Zehentbauer ist beim Volksbund nicht verzeichnet. Aufgrund meiner Recherchen gehe ich davon aus, dass die Gebeine von Vinzent Zehentbauer heute auf dem Soldatenfriedhof Montdidier in einem Massengrab begraben liegen. Andere Kameraden seiner Einheit, die in dem Zeitraum des Todes von Vinzent Zehentbauer fielen, wurden auch dort begraben. Im Einzelnen beziehe ich dabei auf das Schicksal von

  • Ernst Mahneke, Grenadier, gefallen am 03.09.1916, Soldatenfriedhof Montdidier, Block 1 Grab 1615
  • Wilhelm Schröder, Landsturmmann, gefallen am 08.09.1916, Soldatenfriedhof Montdidier, Block 3 Grab 9
Sterbebild von Vinzent Zehentbauer
Rückseite des Sterbebildes von Vinzent Zehentbauer