Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.018: Johann Völkl

Der Soldat Johann Völkl stammte aus Unterwiesbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Neumarkt-Sankt Veit, und war Landwirt (Gruber Bauer). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Pionier-Bataillons. Am 22.01.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren bei bei Arras.

Die Lage des Grabes von Johann Völkl ist offiziell unbekannt.

Sterbebild von Johann Völkl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Völkl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.017: Franz Xaver Asenbeck

Der Soldat Franz Xaver Asenbeck stammte aus Neufahrn, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 02.07.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren beim zweiten Sturm über Kolonie Nowi Emilin hinaus (Kämpfe am Styr und Stochod) in der heutigen Ukraine – damals Russland – durch einen Granatvolltreffer.

Die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments berichtet von dem Todestag und den Todesumständen von Franz Xaver Asenbeck:

„Sturm über Kolonie Nowi Emelin hinaus bis zum Waldsaum 2.7.1916

Der 02.07. ist wieder Angriffstag für die Division Rusche. Diesem Vorgehen hatte sich der rechte Flügel der 11. bayerischen Infanterie-Division (Gruppe Stengel) anzuschließen. Erst hatte sich das rechte Flügelbataillon I./22. Bayerisches Infanterie-Regiment anzutreten. Kurz darauf traten auch II./3. und 12./3. bayerisches Infanterie-Regiment zum Angriff an. Der Feind wurde aus seinen Stellungen, in mehreren Linien die Kolonie Nowi Emilin durchzogen, geworfen und bis an den Waldsaum gegenüber Miroslawka verfolgt.“

AM Ende des Tages war Franz Xaver Asenbeck tot – von den Verlusten des Tages kein Wort in der Regimentsgeschichte.

Die Lage des Grabes von Franz Xaver Asenbeck ist unbekannt. Es existiert wahrscheinlich nicht mehr.

Seine Heimatgemeinde Mettenheim gedenkt Franz Xaver Asenbeck noch heute auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim_wk1u2_bay.htm und http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim-neufarn_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Xaver Asenbeck
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Asenbeck

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.016: August Lautenbacher

Der Soldat August Lautenbacher stammte aus der bayerischen Stadt Amberg. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant in der 2. Feld-Pionier-Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons. Am 25.09.1914 fiel er bei Dompierre durch einen Granattreffer.

Man begrub August Lautenbacher auf dem Soldatenfriedhof Vermandovillers in einem Massengrab.

Todesanzeige für August Lautenbacher, aufgegeben von seinen Eltern

Sonderbeitrag: Carl Strube

Heute ist der 156. Todestag des Leipziger Studenten Dr. phil. Carl Strube. Er kämpfte als Einjährig Freiwilliger und Grenadier im2. Bataillon des Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiment zu Fuß Nr. 2. Am 18.08.1870 wurde er bei Saint-Privat-la-Montagne (deutsch: Sankt Privat) schwer verwundet. Am 21.08.1870 starb er an seiner Verwundung.

Man begrub Carl Strube auf dem Soldatenfriedhof Gravelotte.

Das Grab von Karl Strube auf dem Soldatenfriedhof Gravelotte

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.015: Fritz Schwab

Der Soldat Fritz (Friedrich) Schwab stammte aus der bayerischen Gemeinde Langweid am Lech und diente als Ersatz-Reservist und Pionier in der 1. Reserve-Kompanie des 1. bayerischen Pionier-Bataillons. Am 15.12.1914 fiel er im Alter von 24 Jahren bei Écurie in der Nähe von Arras.

Man begrub Fritz Schwab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab. Zunächst war er in Thélus beigesetzt worden. Bei der Zusammenlegung von Friedhöfen nach dem Krieg wurde er auf den Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy umgebettet.

Todesanzeige für Fritz Schwab, aufgegeben von seiner Mutter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.014: Dr. Karl Ludwig Kiefer

Der Soldat Dr. Karl Ludwig Kiefer stammte aus Speyer im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz. Er arbeitete als Reallehrer für Mathematik und Physik an der Königlichen Rupprecht-Kreisrealschule in München. Heute heißt diese Schule Rupprecht-Gymnasium. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberleutnant der Reserve im 2. bayerischen Pionier-Bataillon. Am 22.08.1914 wurde er bei einem Gefecht bei Maixe schwer verwundet und verstarb bei Serres am 26.08.1914 an seinen Wunden.

Man begrub Dr. Karl Ludwig Kiefer auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Todesanzeige für Dr. Karl Ludwig Kiefer, aufgegeben von seinen Kollegen

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.013: Johann Janker

Der Soldat Johann Janker stammte aus dem bayerischen Dorf Reisbach. Er diente im Ersten Weltkrieg als Pionier im 2. bayerischen Korps-Brückentrain. Am 31.07.1916 verstarb er im Alter von 38 Jahrne bei Arras, nachdem er zuvor schwer verwundet worden war.

Man begrub Johann Janker auf dem Soldatenfriedhof Carvin in Block 2, Grab 117.

Sterbebild von Johann Janker
Rückseite des Sterbebildes von Johann Janker

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.012: Georg Schäffler

Der Soldat Georg Schäffler stammte aus Weng, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Amerang. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann bzw. Landsturmmann in der 5. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Ende August 1915 wurde er leicht verwundet. Am 28.12.1915 verstarb er er im Alter von 40 Jahren bei einer Sanitätskompanie bei Drei Ähren (französisch: Trois-Épis), nachdem er bei den Stellungskämpfen im Abschnitt Urbeis – Eichenrain in den  Vogesen schwer verwundet worden war.

Über den Zeitraum des Todes und die Todesumstände berichtet die Regimentsgeschichte des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments:

„Die vierzehntägige Ruhezeit wurde zur Wiederinstandsetzung der Bekleidung und Ausrüstung und zur Ausbildung verwendet. Letztere erfolgte zunächst in kleinen Verbänden, später auch im Bataillon auf der Sigolsheimer Höhe, dem Letzenberg und in den Fecht-Auen bei Ingersheim. Fleißig benützt wurde die schöne Badeanstalt in Colmar. Auch für die Hebung der Stimmung und für Zerstreuung war Sorge getragen durch die vorzüglichen Aufführungen des Wandertheaters der Kraftfahrertruppe der A. A. Gaede und durch Besuch eines Kinos in Ingersheim. Vor der Ablösung fanden noch stimmungsvolle Weihnachtsfeiern statt.

Nach Beendigung der Ruhezeit löste das Regiment die 187er ab und übernahm damit den früheren Abschnitt vom Landwehr-Infanterie-Regiment 2: Schratzmännele – Barrenkopf – Kleinkopf – Eichwald – Katzenstein – Stoßweier ausschließlich. Zunächst war die 3. Kompanie Regiments-Reserve, am 31. Dezember rückte auch sie in Stellung, sodass nunmehr das ganze Regiment vorne eingesetzt war.

Die Stellung lag am Barrenkopf dicht an den französischen Gräben, während in der südlichen Fortsetzung der Unterschied ein bis zwei Kilometer betrug. Die neu übernommenen Stellungen ließen sehr viel zu wünschen übrig, namentlich bezüglich der Unterstände, während die in der alten Stellung zum großen Teil wohnlich, mit kleinen Öfen versehen waren. Man musste also auch hier wieder von vorne anfangen, und es gelang auch, in verhältnismäßig kurzer Zeit auch hier menschenwürdige Verhältnisse zu schaffen. Der Gesundheitszustand, der natürlich während der Zeit des Bewegungskrieges günstiger war als in den nervenfressenden Zeiten der Champagne und der Juni-, Juli und August-Kämpfe, besserte sich mit dem Ausbau der Unterkünfte und insbesondere durch die geregeltere Verpflegung ganz wesentlich. Jeder Mann hatte seinen Strohsack mit Kopfkissen in der Stellung und zwei wollene Decken bei sich. Kochkessel waren an geschützten Stellen eingebaut, Tragtiere brachten in Kochkisten die warme Verpflegung nach vorne, ja sogar Seilbahnen waren wie z. B. am hohen Eichenrain, zu diesem Zwecke eingerichtet.

Mit den geschilderten Kämpfen in der zweiten Schlacht bei Münster war die Großkampftätigkeit des Landwehr-Infanterie-Regiment 1 beendigt. Die folgenden Jahre füllen aufreibender Arbeitsdienst im Ausbau der Stellung, durch den eine Musteranlage geschaffen wurde, ständiges Feilen an der kriegsmäßigen Ausbildung in den sogenannten Ruhetagen und eine äußerst rege Patrouillentätigkeit aus, die an die Leistungsfähigkeit der Truppe die höchsten Anforderungen stellte, viele Opfer kostete, aber auch Beispiele von Tapferkeit und Umsicht lieferte, die in der Erinnerung festgehalten werden müssen.“

Man begrub Georg Schäffler auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab 12.

Sterbebild von Georg Schäffler
Rückseite des Sterbebildes von Georg Schäffler

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.011: Rudolf Hauber

Der Soldat Rudolf Hauber wurde am 06.01.1882 in der bayerischen Gemeinde Pfronten geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 12. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments. Ende Oktober / Anfang November wurde er bei bei den Stellungskämpfen in Wirballen im heutigen Litauen oder bei der Schlacht bei Göritten (russisch: Puschkino) in der Nähe von Königsberg, heute russisches Staatsgebiet, schwer verwundet. Am 05.11.1914 verstarb er in einem Lazarett in Halle an der Saale im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt.

Die Lage des Grabes von Rudolf Hauber ist unbekannt. Er wurde vermutlich auf einem Friedhof in Halle an der Saale im militärischen Bereich begraben und sein Grab könnte heute noch existieren.

Seine Heimatgemeinde Pfronten gedenkz Rudolf Habuer noch heute auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/pfronten-berg_wk1u2_bay.htm http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/pfronten-kappel_wk1u2_bay.htm 

Sterbebild von Rudolf Hauber
Rückseite des Sterbebildes von Rudolf Hauber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.010: Ludwig Ruchti

Der Soldat Ludwig Ruchti wurde am 16.05.1886 in Hiemenhofen geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruderatshofen, und war Kaufmann von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Schütze in einer Maschinengewehr-Kompanie. Zu welchem Regiment er gehörte, konnte ich nicht ermitteln. Am 19.09.1917 verstarb er im Alter von 31 Jahren im Garnisons-Lazarett Kempten an einer Krankheit.

Die Lage des Grabes von Ludwig Ruchti ist nicht registriert. Vermutlich wurde er auf einem örtlichen Friedhof in Kempten im militärischen Bereich beigesetzt. Sein Grab könnte heute noch existieren.

Auf der Gedenkstätte der Stadt Allgäu gedenkt man Ludwig Ruchtig noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/kempten_kath_frdh_wk1_bay.htm

Sterbebild von Ludwig Ruchti
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Ruchti