Der Soldat Franz Lengdobler wurde am 11.11.1896 in Kühweid, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Ruhstorf an der Rott, geboren und war der Sohn eines Landwirts. Er arbeitete als Gärtner bei Graf Dürkheim. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 23.10.1916 fiel er im Alter von 20 Jahren während des Feldzugs gegen Rumänien bei den Grenzlämpfen am Vulkangebirge.
Über den Todestag von Franz Lengdobler berichtet die Regimentsgeschichte des 3. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Erstürmung der die rumänische Grenze bildende Bergkette
Dichter Nebel verbot am 23.10. morgens eine Feuervorbereitung, begünstigte aber die Überrumpelung. Planmäßig gelang, dank des schneidigen Zufassens der 7./3. bayerisches Infanterie-Regiment unter Leutnant der Reserve Dreher, die durch den Verlauf des Grates notwendige sofortige Wegnahme des Candetul. Als diese Flankierung beseitigt war, konnte I./3. bayerisches Infanterie-Regiment gegen den Hauptgipfel des Dragoiul vorgeführt werden, bei dessen Wegnahme ihm – wie es geplant war – schon II./3. bayerisches Infanterie-Regiment über den Murgile hinweg zu Hilfe eilte. Unterdessen war der Nebel zerrissen und ein schöner Herbsttag ermöglichte die Mitwirkung der Gebirgbatterie bei der Wegnahme des Dumitru, auf dem der Gegner hartnäckigen Widerstand leistete. Mit Einbruch der Dunkelheit ist auch dieser Bergkegel in der Hand vom I./3. bayerisches Infanterie-Regiment.“.
Die Lage des Grabes von Franz Lengdobler ist unbekannt.

