Der Reservist Georg Haas wurde am 26.09.1882 in Birkensee, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Offenhausen, als Fabrikarbeiterssohn geboren. Er fiel im Alter von 34 Jahren am 01.05.1917 in Frankreich während der Kämpfe bei Arras.
Man begrub Georg Haas auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Sterbebild von Georg HaasRückseite des Sterbebildes von Georg Haas
Der theoretische Weg von Georg Haas von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Bauerssohn Max Hofer stammte aus Thanham. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des Brigade-Ersatzbataillons Nr. 2 als Reservist. Am 31.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei La Planchette (Schreibfehler auf Sterbebild).
Man begrub Max Hofer auf dem Soldatenfriedhof Saulcy-sur-Meurthe in Grab 40.
Sterbebild von Max HoferRückseite des Sterbebildes von Max Hofer
Der theoretische Weg von Max Hofer von seinem geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Wilhelm Diek wurde am 06.03.1888 in Groß Hesepe geboren, heute ein Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Geeste. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des Infanterie-Regiment 368. Am 27.03.1916 fiel er im Alter von 28 Jahren in Frankreich.
Man begrub Wilhelm Diek auf dem Soldatenfriedhof Bouillonville in Block 3, Grab 53.
Der Aushilfs-Postschaffner Joseph Hafner stammte aus Wasserburg am Inn und war Reservist in der 5. Kompanie des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments. Am 12.08.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren während der Grenzschutzgefechte in Lothringen (Frankreich).
Die Regimentsgeschichte des bayerischen Infanterie-Leib-Regiments schreibt über diesen Tag:
12.08.1914 Am frühen Morgen gehen französische Patrouillen aus Badonviller gegen II./L. vor. II/L. greift sie an, I. und III./L. schließen sich dem links umfassenden Angriff an. Am Vormittage dringt II./L. in Badonviller ein, stößt nach erbittertem Häuserkampf bis Fenneviller durch. I. und III./L. stürmen kurz darnach, Badonviller links umgehend, nach schwerem Kampfe die französischen Linien vor Peronne. Ein erster herrlicher Sieg war erfochten, eine französische Brigade vom Regiment allein geworfen. Die Verluste waren beträchtlich. Abends Biwak bei Neuviller.“
Ein der beträchtlichen Verluste war Joseph Hafner.
Man begrub Joseph Hafner auf dem Soldatenfriedhof Reillon in einem Massengrab.
Der Reservist Joseph Stitzl stammte aus Frühling, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Kompanie des 1. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 17.12.1914 fiel er im Alter von 25 Jahren bei Hardecourt in Nordfrankreich.
Man begrub Joseph Stitzl auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab.
Sterbebild von Joseph StitzlRückseite des Sterbebildes von Joseph Stitzl
Der theoretische Weg von Joseph Stitzl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Franz Paul Fritsch stammte aus Hammer, Pfarrei Mühldorf und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 3. Infanterie-Regiments, Armeeabteilung Mackensen. Am 19.07.1915 verstarb er im Alter von 25 Jahren, einen Tag vor seinem 26. Geburtstag, in Russland an Cholera. Über seine Todesumstände und sein Grab ist heute nichts mehr in Erfahrung zu bringen. Das Grab dürfte, wie meist in Russland, eingeebnet sein.
Ich spekulier einmal ein wenig. Das Regiment von Franz Paul Fritsch hielt sich im Zeitraum seines Todes in der Region von Maslomencze / Maslomencze („Schlacht von Maslomencze“) auf. Ich könnte mir vorstellen, dass er in dieser Region, nicht weit von der Truppe entfernt, verstarb und begraben wurde.
Sterbebild von Franz Paul FritschRückseite des Sterbebildes von Franz Paul Fritsch
Der Reservist Johann Hafner stammte aus dem bayerischen Bärndorf (Schreibfehler), heute ein Ortsteil der Stadt Bogen, war der Sohn eines Landwirts und Soldat beim 13. Infanterie-Regiment (5. Kompanie) und fiel am 27.06.1916 im Alter von 29 Jahren während der Kämpfe zwischen Maas und Mosel bei Verdun im lothringischen Frankreich. Er verlor sein Leben vermutlich bei den Kämpfen um das Dorf Fleury.
Über diesen Tag schreibt die Regimentsgeschichte des 13. bayerischen Infanterie-Regiments:
„Am 27.06.1916 verdiente sich die goldene Tapferkeitsmedaille der Gefreite d. R. Michael Gogeißl, der MG Kompanie , Landwirt von Wölkersdorf, Bezirksamt Kötzting, weil er sich besonders hervortat durch Beobachtung, Instandhaltung seines Gewehres, durch unerschrockenes Instellungbringen desselben, Abwehr eines feindlichen Angriffes durch Selbstbedienung seiner Waffe und infolge Rettung eines benachbarten MG.„
Vom Verlust Johann Hafners kein Wort – das Töten und Sterben war Alltag und nicht der Rede wert.
Eine Grablage ist für Johann Hafner heute nicht bekannt. Es könnte sein, dass er als unbekannter Toter in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Azannes II. oder Hautecourt-lès-Broville beigesetzt wurde. Dies schließe ich aus dem Verbleib von Leichnamen einiger Kameraden von Johann Hafner.
Sterbebild von Johann HafnerRückseite des Sterbebildes von Johann Hafner
Der theoretische Weg von Johann Hafner von seinem Geburtsort zu seinem Grab:
Der Reservist Karl Obermeier stammte aus Wackersdorf und war der Sohn eines Landwirts und Bürgermeisters. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 12. Kompanie des 6. Infanterie-Regiments. Am 10.12.1914 verstarb er im Alter von 24 Jahren im Lazarett in Strasbourg-Cronenbourg an der Schussverletzung der er am 17.11.1914 bei Saint-Mihiel erhielt.
Man begrub Karl Obermeier auf dem Soldatenfriedhof Strasbourg-Cronenbourg in Block 2, Grab 42.
Der theoretische Weg von Karl Obermeier von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Der Reservist Josef Diewald stammte aus Unteruttlau, Gemeinde Haarbach, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 11. Kompanie des 16. Infanterie-Regiments. Im November 1914 wurde er schwer verwundet, im Juni 1915 leicht. Am 06.07.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Mametz (Frankreich). Er wurde durch eine Granate am Kopf getroffen.
Eine Grablage ist für Josef Diewald heute offiziell nicht bekannt. ich gehe jedoch davon aus, dass er mit anderen Kameraden, die im gleichen Zeitraum fielen, auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab beigesetzt worden ist. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal folgender seiner Kameraden:
Oberleutnant Johannes Reinhold, gefallen am 10.07.1916 bei Bazenzin, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Leutnant Georg Buchleitner, gefallen am 03.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in einem Massengrab;
Offizierstellvertreter Ferdinand Pledl, gefallen am 05.07.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Fricourt in Block 5 Grab 231.
Sterbebild von Josef DiewaldRückseite des Sterbebildes von Josef Diewald
Der Reservist Otto Lindinger stammte aus Forsthart, heute ein Ortsteil der Gemeinde Künzing, und war der Sohn eines Kleinlandwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 7. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Am 09.03.1915 fiel er im Alter von 24 Jahren bei St. Mihiel durch einen Unglücksfall.
Otto Lindinger wurde auf dem Soldatenfriedhof Troyon in Block 1, Grab 221, begraben.
Sterbebild von Otto LindingerRückseite des Sterbebildes von Otto Lindinger
Der theoretische Weg von Otto Lindinger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: