Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 614: Alois Feilmeier

Der Reservist Alois Feilmeier wurde in Zaundorf als Sohn eines Landwirts geboren. Im Ersten Weltkrieg wurde er zum 23. Reserve-Infanterie-Regiment, 2. Bataillon, 5. Kompanie, eingezogen. Am 19.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren am Kleinkopf bei Münster im Elsass in den Vogesen (Frankreich) durch einen Halsschuss.

Ein Grab Alois Feilmeiers ist offiziell nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Hohrod beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal und dem Verbleib der Leichen folgender Kameraden von Feilmeier aus der selben Kompanie:

  1. Gefreiter Hans Dumler, geboren am 16.01.1890 in Augsburg, gefallen am 19.02.1915 am Kleinkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  2. Infanterist Ruppert Achatz, gefallen am 19.02.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  3. Infanterist Johann Aigner, gefallen am 19.02.1915, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab;
  4. Pionier Martin Sauter, gefallen am 19.02.1915 am Kleinkopf, beigesetzt auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 399: Lorenz Achatz

Der Bahnarbeitersohn Lorenz  Achatz stammte aus Wallersdorf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 20.02.1915 wurde er im Alter von 21 Jahren am Kleinkopf bei Münster (Elsass) in den Vogesen bei einem Sturmangriff durch einen Gewehrschuss getötet.

Lorenz Achatz wurde auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Lorenz Achatz
Rückseite des Sterbebildes von Lorenz Achatz

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 319: Johann Eigner (eigentlich „Aigner“)

Der Bauerssohn Johann Aigner (auf dem Sterbebild fälschlich als „Eigner“ abgedruckt) stammte aus Esterndorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 5. Kompanie des 23. Reserve-Infanterie-Regiments als Soldat. Am 19.02.1915 wurde er im Alter von 22 Jahren am Kleinkopf bei Münster im Elsass während der Kämpfe in den Vogesen bei einem Sturmangriff getötet.

Seine letzte Ruhestätte fand Johann Eigner auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Esterndorf – Rossbach gedenkt noch heute Johann Aigner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/rossbach_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Johann Eigner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 247: Franz Kalchschmid

Franz Kalchschmid wurde am 05.07.1878 geboren, war Landwirt von Beruf und lebte in Reinhardsried, einem Ortsteil von Unterthingau. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Landwehrmann in die 9. Kompanie des 3. Landwehr-Infanterie-Regiments einberufen. Am 19.02.1915 wird er bei den Vogesenkämpfen am Kleinkopf getötet.

Franz Kalchschmid sterblichen Überreste ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof Hohrod in einem Massengrab.

 

 

Der theoretische Weg von Franz Kalchschmid von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: