Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.082: Peter Ecker

Der Soldat Peter Ecker wurde am 31.01.1896 in Lochheim geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, und lebte in Töging. Er war Arbeiter in der Landwirtschaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 6. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments (1. Ersatz-Bataillon). Am 09.07.1916 fiel er während der Schlacht um Verdun im Alter von 20 Jahren bei Douaumont durch einen Granatsplitter. Am gleichen Tag fiel der Infanterist Friedrich Baumgartner, der ebenfalls der 6. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Sein Schicksal habe ich bereits am 18.09.2024 vorgestellt.

Für Peter Ecker ist offiziell keine Grablage bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass seine Gebeine zunächst auf einem Feldfriedhof beigesetzt wurden. Bei einer späteren Umbettung auf den zentralen Friedhof waren sie jedoch nicht mehr zuordenbar, weshalb sie anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof  Hautecourt-lès-Broville begraben wurden, wo man auch seine Regimentskameraden begrub, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.

  • Leutnant Rudolf Vestner, gefallen am 24.06.1916 bei Thiaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Vizefeldwebel Anton Miller, gefallen am 24.06.1916 bei Verdun, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Isidor Höss, gefallen am 24.06.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in Block 11, Grab 156;
  • Infanterist Friedrich Baumgartner, gefallen am 09.07.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Joseph Huber, gefallen am 13.07.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Mettenheim gedenkt noch heute Peter Ecker auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/mettenheim_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Peter Ecker
Rückseite des Sterbebildes von Peter Ecker

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.352: Anton Müller

Der Gefreite Anton Müller stammte aus Lochheim, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Mettenheim, und war Landwirt von Beruf. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 9. Kompanie des 15. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 29.05.1916 fiel er im Alter von 27 Jahren während der Schlacht um Verdun durch Granatschuss bei den Kämpfen am Fort Douaumont.

Für Anton Müller ist offiziell keine Grablage bekannt. Sollte es möglich gewesen sein, nach dem Granattreffer noch Überreste von Anton Müller zu bergen, könnte er anonym auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab beigesetzt worden sein. Dort ruhen die Gebeine seiner Kameraden des 15. bayerischen Infanterie-Regiments, die im gleichen Zeitraum fielen, beispielsweise

  • Gefreiter Xaver Asam, gefallen am 26.05.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Anton Schneider, gefallen am 27.05.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Karl Kurt Stern, gefallen am 24.05.1916, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab;
  • Infanterist Joseph Ertl, gefallen am 24.05.1916 bei Douaumont, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hautecourt-lès-Broville in einem Massengrab.

 

Sterbebild von Anton Müller
Rückseite des Sterbebildes von Anton Müller

Der theoretische Weg von Anton Müller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: