Sonderbeitrag: „ir gedenken den Opfern des Faschismus

Wir gedenken den folgenden Opfern des deutschen Faschismus:

18.02.1933 Hans Kestler, am 28.05.1900 in Sossenheim geboren, einem Ortsteil von Frankfurt am Main, von der SA erschossen;

19.02.1937 Klaus Vassilliere bei der Verteidigung des demokratischen Spanien gefallen;

19.02.1942 Wilhelm Göntgens, Dortmund, hingerichtet;

19.02.1945 Karl Wiese und Max Borck hingerichtet;

20.02.1945 Werner Etter, Hamburg, hingerichtet;

21.02.1944 Willy Tietze, Berlin, hingerichtet;

21.02.1945 Wilhelm Ebert, Bielefeld, im KZ Mauthausen umgekommen;

22.02.1940 Albert Willimsky, katholischer Geistlicher, in Sachsenhausen umgekommen;

22.02.1940 Max Eckert, München, im KZ Mauthausen ermordet;

22.02.1943 Hans und Sophie Scholl und Christop Probst hingerichtet;

22.02.1943 Dagobert Lubinski, Düsseldorf, im KZ Auschwitz umgebracht;

22.02.1944 Pfarrer Dr. Alfons Maria Wachsmann hingerichtet.

Wir gedenken…den Opfern des deutschen Faschismus

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.569: Sebastian Mayr

Der Soldat Sebastian Mayr wurde am 19.12.1891 in Altenham geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Tacherting, und war Landwirt (Huber-Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 5. Kompanie des 3. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 09.04.1917 fiel er im Alter von 35 Jahren während der Stellungskämpfe im Oberelsass. Sein Bataillon wurde vom 03.04.1918 an der 26. württembergischen Landwehr-Division zugeteilt und marschierte nach Ungersheim, Feldkirch und Bunzenheim beordert. Seit dieser Zeit gilt Sebastian Mayr als vermisst. Sein Sterbeort und seine Grablage war nicht zu recherchieren.

Es könnte gut sein, dass Sebastian Mayr auf dem rund 13 Kilometer entfernt von seinem letzten Aufenthaltsort gelegenen Soldatenfriedhof Cernay als unbekannter Soldat begraben wurde.

Sterbebild von Sebastian Mayr
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Mayr