Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Julius Scriba

Der Soldat Julius Scriba wurde am 21.02.1880 in der hessischen Stadt Babenhausen geboren und lebte in Maar, einem Ortsteil der hessischen Stadt Lauterbach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Oberleutnant und Kompanieführer in der 8. Kompanie des 168. Infanterie-Regiments. Am 15.09.1914 fiel er bei Servon in Frankreich während der Schlacht an der Marne.

Über den Todestag und die Todesumstände von Julius Scriba berichtet die Regimentsgeschichte des 168. Infanterie-Regiments:

„15. September: Regiment 168 erhält Befehl, Servon zu nehmen. Um 12.30 Uhr treten das III. und II. Bataillon an. Das I. Bataillon unterstützte den Angriff durch Feuer. In flottem Angriff wurde Servon genommen und dabei vier feindliche Geschütze erobert.

Das Regiment gräbt sich südlich des Ortes ein und verbleibt hier.

Am Abend setzte starkes Regenwetter ein.

Servon lag dauernd unter feindlichem Artilleriefeuer.“

Man begrub Julius Scriba auf dem Soldatenfriedhof Servon-Melzicourt in Block 2, Grab 712.

In seiner Heimatstadt Babenhausen gedenkt man Julius Scriba noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2010/babenhausen-langstadt_frdh_wk1u2_hess.htm

Die Todesanzeige für Julius Scriba im Gießener Anzeiger vom 26.09.1914

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Sonderbeitrag Frankfurter Volkszeitung 14: Philipp Friedrich Menges

Der Soldat Philipp Friedrich Menges stammte aus Harheim, damals ein Teil von Friedberg in Hessen, heute ein Stadtteil  der hessischen Stadt Frankfurt. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der 12. Kompanie des 168. Infanterie-Regiment. Am 23.03.1915 fiel er in Polen an der Ostfront.

Über den Zeitraum des Todes von Philipp Friedrich Menges berichtet die Regimentsgeschichte des 168. Infanterie-Regiments:

„16.03.1915: Abmarsch des Regiments von Lublijow über Gongolin – Lowitz – Zawady nach Slupia, woselbst Unterkunft.

27. März: Abtransport der Bataillone von Bahnhof Rocow über Petricau – Czenstochau – Kattowitz – Pleß – Oderberg – Esacsadol – Iglo – Mihalia nach Koskocz am Fuße der Karpathen.“

Man überführte Philipp Friedrich Menges von Polen in die Heimat und begrub ihn auf dem lokalen Friedhof in Frankfurt-Harheim.

Auf dem Friedhof Frankfurt-Harheim gedenkt man noch heute Philipp Friedrich Menges auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2013/frankfurt-am-main-harheim_frdhf_wk1_wk2_hs.html 

Todesanzeige für Philipp Friedrich Menges in der Frankfurter Volkszeitung Mitte März 1915
Todesanzeige für Philipp Friedrich Menges in der Frankfurter Volkszeitung Mitte März 1915
Todesanzeige für Philip Friedrich Menges in der Frankfurter Volkszeitung Mitte März 1915