Der Soldat Johann Hofmann stammte aus Kaitersbach, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Bad Kötzting, und war der Sohn eines Landwirts. Imk Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter im 3. bayerischen Fußartillerie-Regiment. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Militärverdienstkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Am 12.11.1916 fiel er im Alter von 23 Jahren während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Johann Hofmann auf dem Soldatenfriedhof Manicourt in Block 9, Grab 50.
Sterbebild von Johann HofmannRückseite des Sterbebildes von Johann Hofmann
Der Soldat Arnold Federl wurde am 18.05.1896 in der bayerischen Gemeinde Thierhaupten geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Leutnant und Batterieführer in der 6. Batterie des 3. bayerisches Feldartillerie-Regiments. Am 04.10.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Schaapbalie bei Staden in Westflandern (Belgien).
Offiziell ist die Lage des Grabes von Arnold Federl unbekannt. Ich vermute jedoch, dass, wenn sein Leichnam geborgen wurde, dieser auf dem Soldatenfriedhof Hooglede anonym in einem Massengrab beigesetzt wurde, wo auch seine Regimentskameraden begraben wurden, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Vizewachtmeister Wolfgang Berner, gefallen am 09.10.1917 bei Poelkapelle, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hooglede im Grab 8025;
Unteroffizier Georg Möhring, gefallen am 11.10.1917 bei Schaapbalie, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hooglede im Grab 8013;
August Gärtner, gefallen am 04.10.1917, begraben auf dem Soldatenfriedhof Hooglede im Grab 8240.
Sterbebild von Arnold und August FederlRückseite des Sterbebildes von Arnold Federl
Der Soldat Johann Neugschwendner wurde am 25.05.1896 in der bayerischen Stadt Schrobenhausen als Sohn eines Seilermeisters geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 1. Batterie des 3. bayerischen Feld-Artillerie-Regiments. Er wurde bei Lamorville am 08.06.1916 während der Schlacht um Verdun durch einen Granatsplitter verwundet. Am 12.06.1916 verstarb er bei Verdun.
Johann Neugschwendner wurde zuerste begraben auf dem Friedhof Vigneulles begraben. Später wurde er auf den Soldatenfriedhof Thiaucourt-Regniéville in Block 20, Grab 128 umgebettet.