Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.556: Alois Berchtenbreiter

Der Soldat Alois Berchtenbreiter stammte aus Hechendorf, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Murnau am Staffelsee, und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Jäger-Bataillons (Freising). Am 20.08.1914 fiel er bei einem Gefecht bei Rohrbach im Elsass.

Man begrub Alois Berchtenbreiter auf dem Soldatenfriedhof Bisping in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Hechendorf gedenkt Alois Berchtenbreiter auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2018/hechendorf_stadt-murnau_lk-garmisch-partenkirchen_wk1_wk2_bay.html

Sterbebild von Alois Berchtenbreiter
Rückseite des Sterbebildes von Alois Berchtenbreiter

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 249: Anton Gerl

Der Bauerssohn Anton Gerl wurde am 03.10.1891 geboren und lebte in Allersdorf, einem ehemaligen Weiler der Gemeinde Bogenberg, der in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts aufgegeben wurde und einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zugeschlagen wurde. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 8. Kompanie des 13. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 20.08.1914 fiel er in Lauterfingen (französisch: Loudrefing)  (Volksbund gibt Rohrbach (französisch: Rohrbach-lès-Bitche) / Lothringen als Sterbeort an) im Alter von 23 Jahren. Ich tendiere dazu, den Angaben des Volksbundes zu glauben, da es bei der Übermittlung der amtlichen Daten an die Angehörigen und dann an die Druckerei der Sterbebilder gelegentlich zu Fehlern kam.

Zunächst war Anton Gerl von den Dienststellen des Heeres als verwundet gemeldet worden. Monate später korrigierte man dann den Fehler und meldete ihn als gefallen.

Die Gebeine von Anton Gerl ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Bisping in einem Massengrab.

 

Der theoretische Weg von Anton Gerl von seinem Heimatort über seinen Sterbeort zu seinem Grab: