Der Soldat Johann Peisl stammte aus Gretlmühle, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Landshut, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Reservist in der Maschinengewehr-Kompanie des 3. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 16.06.1915 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Rolincourt in der Nähe von ArrasArras durch einen Granattreffer.
Die Lage des Grabes von Johann Peisl ist offiziell unbekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy begraben wurde, wo man auch seine Kompaniekameraden begrub, die am gleichen Zeitraum fielen, u. a.
- Vizefeldwebel Otto Beneke, gefallen am 16.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
- Ersatz-Reservist Joseph Hollrieder, gefallen am 14.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab;
- Infanterist Benno Böck, gefallen am 16.06.1915 bei Rolincourt, begraben auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.

