Jakob Betz wurde am 03.11.1877 geboren. Er war Landwirt in Riedlham, Weng im Innkreis, und diente im Ersten Weltkrieg als Landsturmmann im 4. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiment. Er fiel bei den Vogesenkämpfen am 17.10.1918 durch einen Granatsplitter und wurde auf dem Soldatenfriedhof Cernay im Block 4 Grab 232 begraben. Er wurde 39 Jahre alt.
Schlagwort: Cernay
Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 93: Benno Wagner
Benno Wagner war Lackner aus Leonhardspfunzen, heute ein Ortsteil von Stephanskirchen. Er diente im Ersten Weltkrieg als Gefreiter im 15. bayerischen Landwehr-Regiment in der 3. Kompagnie. Er starb am 11.07.1918 an einer schweren Lungenentzündung und wurde auf dem Soldatenfriedhof in Cernay begraben. Dort ruhen seine Gebeine im Block 5 Grab 218. Er war Inhaber des Eisernes Kreuzes 2. Klasse und wurde 35 Jahre alt.
Aufklärung eines Soldatenschicksals: Adolf Richarz
[avatar user=“petersteil“ size=“medium“ align=“left“ /]
Im Rahmen von familiengeschichtlichen Recherchen konnte ich jetzt das Schicksal eines weiteren Teilnehmers am Ersten Weltkrieg klären. Es handelt sich dabei um den Unteroffizier Adolf Richarz.
Er wurde am 27.10.1988 in Müllekoven als Sohn von Adolf Richarz und Anna Maria Richarz geboren. Nach einer Ausbildung zum Volksschullehrer in Boppard war er vom 01.04.1911 bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges Lehrer in Auderath. Er wurde mit Kriegsbeginn als Unteroffizier zum 10. Rheinischen-Infanterie-Regiment Nr. 161 eingezogen. Nach der Teilnahme u. a. am Marne-Feldzug fiel er am 14.01.1915 im Zuge der Vogesenkämpfe in Uffholz bei Cernay. Er wurde namenlos in einem Massengrab beigesetzt und galt als verschollen. Eine Registrierung beim Volksbund war nicht vorhanden. Durch meine Recherchen konnte ich nachweisen, dass Richarz auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Cernay begraben liegt. Der Volksbund hat ihn nun in seine Datenbank aufgenommen und ihm wird auf einer Gedenktafel am Massengrab gedacht.
Die Gemeinde Troisdorf hat ein Kriegerdenkmal errichtet, auf dem auch Adolf Richarz verzeichnet wurde.
Ebenso hat die katholische Kirchengemeinde von Troisdorf-Bergheim in ihrer Kirche eine Gedenktafel errichtet, auf der Adolf Richarz verzeichnet ist.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 87: Adam Schmitt
Adam Schmitt stammte aus Oberaudorf in Bayern, lebte in Mühlbach und war von Beruf Hufschmied. Im Ersten Weltkrieg diente er als Fahrer in der Reserve-Munitions-Kolonnen-Abteilung 1, Kolonne 2. Aufgrund seiner Leistungen erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Am 30. März starb er im Lazarett in Mülhausen (französisch: Mulhouse) in Folge einer Krankheit.
Seine Gebeine ruhen heute auf dem Soldatenfriedhof in Sennheim (Cernay), Block 5, Grab 918.
Seine Heimatgemeinde Oberaudorf gedenkt Adam Schmitt noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2017/oberaudorf_lk-rosenheim_wk1_wk2_bay.html
Der theoretische Weg von Adam Schmitt von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:
Ansichtskarte: Kriegsgräberfriedhof Sennheim / Cernay
Bei Ebay konnte ich eine interessante Ansichtskarte des von mir häufiger besuchten Soldatenfriedhofs Sennheim / Cernay ersteigern. Es zeigt den Friedhof in den 20er Jahren. Alles ist noch recht frisch angelegt, die Bäume noch klein. Die Vogesen im Hintergrund geben einen sinnhaften Hintergrund.






