Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 106: Martin Uschold

Martin Uschold stammte aus Fischbach, laut Verlustliste der Heeresführung lebte er in Edling. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 1. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 19.07.1917 fiel er durch Granatbeschuss nach 33 monatiger Pflichterfüllung im Alter von 29 Jahren. Er wurde in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Langemark begraben.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 104: Josef Heinrich

Josef Heinrich wurde am 03.09.1888 geboren und stammte aus Bellenberg in Schwaben. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Obergefreiter in der 1. Batterie des 1. bayerischen Fuß-Artillerie-Regiments eingesetzt. Hier fiel er bei den Kämpfen um Wytschaete während der ersten Flandern Schlacht am 10.11.1914.

Die Gebeine Josef Heinrichs wurden auf dem Soldatenfriedhof Langemark in einem Massengrab begraben.

Die Gemeinde Bellenberg gedenkt Josef Heinrich noch heute mit einem Eintrag auf dem Denkmal der Gemeinde für die Opfer der Kriege.

Das Schicksal des Leutnants Hermann Schmandt

Leutnant Hermann Schmandt diente in der 8. Kompanie des Ersatz-Infanterie-Regiments Nr. 28. Er fiel am 20.09.1917 während der Flandern-Schlacht. Hierzu berichtete der Sanitäts-Unteroffizier Hermann Schaffhauser:

„Der englische Angriff hat in der Frühe begonnen. Ich bin als Sanitätsunteroffizier bei dem Kompanieführer Leutnant der Reserve Schmandt. Unser Häuflein wird immer kleiner, wir haben fast keine Munition mehr und ziehen die Patronen mit den Fingern aus dem Gurt des zerschossenen MG. Doch das hilft nicht viel. In dichten Wellen kommen die Engländer mit gefälltem Bajonetten auf uns zu. Sie treiben uns paar Leute wie gefährliche Bestien in ein Grabenstück und setzen uns die Bajonette auf die Brust. Ich deute auf mein rotes Kreuz. Ein englisches Kommando – die Gewehre werden weggerissen, wir sind Gefangene. Unser treuer und mutiger Kompanieführer Leutnant Schmandt aber wird von zwei Engländern an den Grabenrand gestellt und als Gefangener, waffen- und wehrlos durch Bajonettstiche in die Brust ermordet. Diese feige Tat werde ich den Engländern nicht vergessen.“

Hermann Schmandt liegt heute in einem Massengrab auf dem Kriegsgräberfriedhof Langemark.