Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 807: Ludwig Fischer

Der Unteroffizier Ludwig Fischer stammte aus dem bayerischen Bad Bayersojen und war von Beruf Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 22.10.1916 fiel er nach 27 Monaten im Feld während des Vormarschs und den Kämpfen im Törzburgerpass, genauer gesagt bei den Kämpfen nördlich von Campulung in Rumänien.

Die Regimentsgeschichte des 26. bayerischen Infanterie-Regiments berichtet über diesen Tag:

„Am 22.10.1916 hatte das Bataillon hier außerordentlich schweren Stand. Die 12. Kompanie, die in vorgeschobener Stellung auf Höhe 1314 lag, wurde durch einen vielfach überlegenen Angriff schwer bedrängt, erwehrte sich aber mit Hilfe der 10. Kompanie und des rechts anschließenden I./28 des Angriffs, wenn auch unter empfindlichen Verlusten; die Verluste des Feindes waren bedeutend größer.“

Ein Mensch der „empfindlichen Verluste“ war Ludwig Fischer.

Das Grab von Ludwig Fischer ist verschwunden bzw. nicht mehr auffindbar.

Sterbebild von Ludwig Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Ludwig Fischer

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 728: Rudolf Rupbold

Der Schreinermeister Rudolf Rupbold stammte aus Eggenfelden und lebte in München. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 2. Kompanie des 26. bayerischen Infanterie-Regiments als Gefreiter. Am 22.11.1916 fiel er im Alter von 29 Jahren auf den Höhen von Câmpulung (Rumänien) durch eine Kugel in den Kopf.

Sterbebild von Rudolf Rupbold
Rückseite des Sterbebildes von Rudolf Rupbold