SONDERBEITRAG: Hermann Leitz

Eigentlich gehört dieser Beitrag auf meine Plattform für die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges http://www.soldatenschicksale.de, jedoch veröffentliche ich ihn hier, auf meiner Geschichtsplattform, da es in ihm auch regionale und allgemeingeschichtliche Bezüge gibt.

Der Feldwebel Hermann Leitz wurde am 19.01.1892 in Heidelberg geboren.

Am 28.11.1939 (Volksbund: 01.12.1939 ) verunglückte er auf dem Weg von der Front in die Heimat zusammen mit zwei Kameraden, Walter Lappes und Wilhelm Haub, tödlich.

Man begrub Hermann Leitz auf dem Waldfriedhof Niederrad (Frankfurt) in Block 4, Reihe 50, Grab 9.

Sein Kamerad Walter Lappes, der mit ihm beim Verkehrsunfall ums Leben kam, wurde auf dem gleichen Friedhof in Block 4, Reihe 50, Grab 11 beigesetzt, Wilhelm Haub begrub man in Block 4, Reihe 50, Grab 10.

 

Danksagung der Familie von Hermann Leitz zu seiner Beerdigung
Bericht über den Tod und die Beerdigung von Hermann Leitz im Heidelberger Anzeiger vom 07.12.1939

Die Männer des Zweiten Weltkrieges – Teil 1.254: Johann Lukas

Johann Lukas wurde in Manholding geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Chieming. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Feldwebel in einem Panzerjäger-Regiment und wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse sowie mit der Ostmedaille ausgezeichnet. Am 12.12.1944 fiel er im Alter von 29 Jahren bei Mitschdorf im Elsass.

Man begrub Johann Lukas auf dem Soldatenfriedhof Niederbronn-les-Bains in Block 23, Reihe 14, Grab 418.

Sterbebild von Johann Lukas
Rückseite des Sterbebildes von Johann Lukas

Der theoretische Weg von Johann Lukas von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.226: Otto Martin

Der Kaufmann Otto Martin wurde am 26.07.1912 in Schaidt in der Pfalz geboren (heute Rheinland-Pfalz). Im Zweiten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 545 als Feldwebel und Zugführer. Am 26.11.1942 fiel er im Alter von 30 Jahren in Gumrak bei Stalingrad (heute Wolgograd) in Russland. Hier war bis Januar 1943 ein Behelfsflughafen der Wehrmacht. Heute ist dort der Flughafen Wolgograd. Er fiel somit in der grausamen Schlacht um Stalingrad. Ich vermute, dass er zu den unzähligen Schwerverwundeten gehörte, die man vergeblich versuchte aus dem Kessel von Stalingrad auszufliegen.

Man begrub Otto Martin in Gumrak (etwa 20 km westlich Wolgograd).

Sterbebild von Otto Martin
Rückseite des Sterbebildes von Otto Martin

Der theoretische Weg von Otto Martin von seinem Geburtsort zu seinem Sterbeort und Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 686: Michael Bergmüller

Der Feldwebel Michael Bergmüller wurde am 23.01.1915 im schwäbischen Kesselostheim geboren. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er in einem Infanterie-Regiment. Am 14.07.1941 fiel er im Alter von 26 Jahren im russischen Gurnawitschi während des deutschen Vormarschs.

Ein Grab ist für Michael Bergmüller nicht bekannt. Auch der Ort seines Sterbens ist heute nicht mehr lokalisierbar – Gurnawitschi scheint ein Schreibfehler zu sein.

 

Sterbebild von Michael Bergmüller
Rückseite des Sterbebildes von Michael Bergmüller

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 410: Friedrich Reich

Der Feldwebel Friedrich Reich wurde am 23.03.1913 geboren und kämpfte in einem Infanterie-Regiment, als er am 09.06.1940 im Alter von 27 Jahren bei dem Feldzug gegen Frankreich südlich von Sedan im Kampf getötet wurde.

Friedrich Reich wurde auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis, Block 3, Grab 2298 begraben.

Sterbebild von Friedrich Reich
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Reich – welch befremdliche Aufschrift!