Gefallene Soldaten aus Mittelhessen: Eugen Fischbach

Der Soldat Eugen Fischbach stammte aus der hessischen Stadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Vizefeldwebel (Volksbund: Feldwebel) in der 5. Kompanie des 116. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 28.08.1914 fiel er in den Ardennen bei Mouzon in Frankreich.

Über den Todestag und die Todesumstände von Eugen Fischbach berichtet die Regimentsgeschichte des 116. Reserve-Infanterie-Regiments:

„28.08.1914 Von allen Schilderungen der Ereignisse beim Regiment am 28.08. scheint mir der Bericht des damaligen Regimentsadjutanten, Oberleutnant von Ilsemann, am zuverlässigsten. Ich lege daher seinen Bericht hauptsächlich zu Grunde, um einen der schwersten Tage des Regiments zu schildern.

Die während der Nacht eingehenden Befehle und Orientierungen ließen erkennen, dass unsere Führung annahm, die Franzosen seien südwestlich der Maas weiter im vollen Rückzug und deckten diesen auf dem westlichen Ufer nur noch mit schwachen Kräften.

4 Uhr morgens, an einem herrlichen Spätsommertag, der sehr heiß wurde, überschritt das Regiment auf einer in der Nacht geschlagenen Pontonbrücke die Maas und trat als Vorhut der 25. Reserve-Division den Marsch auf Beaumont an. Reihenfolge der Bataillone III., I., II. Die Marschstraße, die Rückzugsstraße der Franzosen am 30.08.1870 nach der Schlacht bei Beaumont, führt aus dem Maastal in mäßiger Steigung durch eine Waldschlucht auf eine 6 Kilometer südwestlich gelegene Hochfläche.

Beim Austritt aus dem Bois de Limon schlug dem Regiment heftiges Infanteriefeuer entgegen. Der bei dem Vortrupp reitende Regimentskommandeur Oberstleutnant von Pfeil befahl: „Das III. Bataillon greift beiderseits der Straße an und setzt sich in den Besitz der vorliegenden Höhe.“ Wie auf dem Exerzierplatz entwickelt Major von Busse seine Kompanien, die mit ihren Offizieren weit vor der Front sprungweise gegen den Feind vorgingen. Am weitesten links war die 11., die Spitzenkompanie, dann folgten nach rechts 12., 10., 9. Kompanie. Vom II. Bataillon wurde die 5. Kompanie, Hauptmann Leßner, als linke Seitendeckung in das Bois de l’Hospice geschickt, die 8. als Artilleriebedeckung zurückgehalten. Die 6. und 7. Kompanie werden rechts vom III. eingesetzt. Mit der Pfeife im Munde führte Major Schröder seine Kompanien vor. Ohne eine Artillerievorbereitung abzuwarten, stürmen das III. und die beiden Kompanien des II. die vorliegende Höhe und warfen die Franzosen zurück. Vor seiner Kompanie erhielt Hauptmann Bader einen schweren Bauchschuss.

Beim weiteren Vorgehen wurde festgestellt, dass der Feind beiderseits des Arbre de la Belle Epine sich in einer starken Stellung befand, aus der unseren Schützenlinien lebhaftes Feuer entgegenschlug. Auch das anfangs schwache Artilleriefeuer wuchs zu immer größerer Stärke an, von allen Seiten überschütteten feindliche ABatterien das tapfer aushaltende Regiment. Als dann auch die Franzosen zum Angriff vorgingen, wurde dem dicht hinter dem Regiment haltenden Brigadekommandeur Oberst von Heldorff klar, dass der Feind hier nicht daran dachte abzumarschieren. Im Gegenteil, er stellte sich auf den Maashöhen und beabsichtigte scheinbar die schwachen, bis her über die Maas übergegangenen Teile auf den Fluss zu werfen und dadurch den Übergang des Gros unmöglich zu machen. Dementsprechend war die Aufgabe des Regiments plötzlich eine andere geworden. Der Angriff wurde eingestellt, statt dessen befohlen: „Das Regiment hat die genommene Höhe unter allen Umständen zu halten und dadurch das Überschreiten der Maas durch das Korps sicherzustellen.“

Schon in den frühen Morgenstunden erlitt das Regiment beträchtliche Verluste. Zum Füllen der Lücken sowie vor allem zur Sicherung der linken (östlichen) Flanke musste sehr bald das I. Bataillon eingesetzt werden. 1 1/2 Kompanien blieben Reserve, Führer Hauptmann von Goetze, da zunächst auf weitere Unterstützung nicht zu rechnen war. Auch unsere Artillerie konnte keine Erleichterung bringen, da geeignete Feuerstellungen in dem Hochwald mit dichtem Unterholz nicht vorhanden waren.

In dieser ernsten Lage hatte das Regiment einen außerordentlich schweren Stand. Die Franzosen versuchten, die ihnen abgenommenen Höhen zurückzunehmen, aber weder ihr konzentrisches Artilleriefeuer, noch ihre immer von neuem unternommenen Angriffe vermochten die tapferen Bataillone ins Wanken zu bringen. Wo einzelne Teile schwach wurden, stellte die Energie der Offiziere schnell die Ordnung wieder her.

Regiments- und Bataillonskommandeure kämpften in vorderster Linie. Bei La Sartelle-Ferme verhinderte Hauptmann Freiherr von Stein eine Umgehung der linken Flanke des Regiments. Aufrechtstehend kommandierte er das Feuer seiner 3. Kompanie, welche den angreifenden Franzosen starke Verluste beibrachte. Nachdem Hauptmann Freiherr von Stein durch zwei Schüsse verwundet war, musste er die Führung seiner Kompanie abgeben. Als auch Leutnant Schärfe und Offizierstellvertreter Zeh verwundet, Offizierstellvertreter Miller gefallen war, behielt Leutnant Eckardt das Kommando und gab durch seine Tapferkeit seinen Leuten ein hervorragendes Beispiel. Mitten unter seinen Maschinengewehren fiel der besonders heldenmütig kämpfende Hauptmann Freiherr von Buddenbrock durch Kopfschuss. In kürzester Zeit hatte er es verstanden, sich das Vertrauen seiner Leute zu erwerben. Der Heldentod dieses hervorragend tüchtigen Maschinengewehr-Offiziers bedeutete einen schweren Verlust für das Regiment. Kurz darauf wurde auch Leutnant Rensch verwundet und fast alle Maschinengewehre außer Gefecht gesetzt.

Von allen Kompanien kamen gegen Mittag Meldungen über schwere Verluste und Mangel an Munition. Die Patronen wurden trotz des heftigen Feuers im Galopp vorgezogen und trotz mancher Verluste kam die Munition nach vorne. Besonders zeichnete sich hierbei der Vizewachtmeister Schuldt, der spätere Leutnant und Verpflegungsoffizier des I. Bataillons aus. Er fuhr mit einem Patronenwagen bis dicht an die Schützenlinie und kam ohne Verluste zurück. Er erhielt für diese tapfere Leistung das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Es kam eine Meldung des Bagageführers, mindestens ein feindliches Bataillon stände im Rücken des Regiments. Aber auch jetzt wurde die letzte Reserve des Regiments, 1 1/2 Kompanien unter Hauptmann von Goetze, nicht aus der Hand gegeben. Später stellten Streifen fest, dass die Meldung falsch sei, nun erst wurde die Reserve in die der Unterstützung so bedürftige vorderste Linie eingesetzt.

Der Regimentskommandeur, Oberstleutnant von Pfeil, war etwa 7:45 Uhr vormittags bei dem Versuche, einen Gefechtsstand zu finden, der bessere Übersicht bot, verwundet worden. Die Führung des Regiments hatte Major von Westernhagen übernommen. Auch Major von Busse war so schwer verwundet, dass er noch in der Nacht starb.

Während das Regiment seit dem frühen Morgen in ununterbrochenem schwersten Kampf die entscheidenden Höhen östlich Yoncq behauptete, vollzog sich in unserem Rücken bei Mouzon der ungestörte Übergang des XVIII. Reserve-Armeekorps, dessen Regimenter nach und nach rechts von Reserve-Infanterie-Regiment 116 in die Schlacht eingriffen. Eine gewisse Erleichterung wurde vor allem durch das Nachlassen des feindlichen Artilleriefeuers vorübergehend gespürt, aber die Aufgabe des Regiments war noch nicht erfüllt. Immer von neuem versuchte der Feind das Regiment zurückzuwerfen, gelang es ihm, stand der Feind in der Flanke der bisher über die Maas übergegangenen deutschen Teile, verhinderte den weiteren Übergang und stellte den Ausgang der Schlacht in Frage. Allen noch kämpfenden Offizieren des Regiments war dies klar geworden. Viele waren es allerdings nicht mehr, von den elf eingesetzten Kompanien hatten nur noch drei ihre Führer, die anderen waren gefallen oder verwundet. Mehrere Kompanien waren schon ohne jeden Offizier, dementsprechend waren die Verluste an Unteroffizieren und Mannschaften. Die Kräfte des seit Stunden im schwersten Feuer kämpfenden Regiments spannte sich bis zum äußersten. Als aber schließlich wieder die Munition ausging, die Verluste immer größer wurden, Reserven nicht mehr zur Verfügung standen, wurde der Widerstand schwächer. Erneute Angriffe abzuwehren hatte das Regiment kaum noch Kraft. In Erkenntnis dieser Lage ritt der Regimentsadjutant, Oberleutnant von Ilsemann, so schnell als es die Kräfte seines verwundeten Pferdes erlaubten zum Kommandierenden General, der am Südwestausgang von Mouzon die Schlacht leitete. General von Steuben, der wusste, dass durch den Verlust der Höhen, auf denen Reserve-Infanterie-Regiment 116 kämpfte, der Schlachterfolg der Armee in Frage gestellt war, tat sofort alles, was dem schwerblutenden Regiment Erleichterung bringen konnte. Er schickte Munition, ließ das Feuer der schweren Feldhaubitzen auf den dem Regiment gegenüberstehenden Feind lenken und befahl schließlich seiner Reserve, dem Reserve-Infanterie-Regiment 88, dem Reserve-Infanterie-Regiment 116 zur Hilfe zu eilen. Im entscheidenden Augenblick, als das heldenmutig ringende Reserve-Infanterie-Regiment 116 am Ende seiner Kraft war, traf die Hilfe ein. Unter Führung des Oberst von Helldorff wurde ein letzter Versuch der Franzosen, die Schlacht zu ihren Gunsten zu entscheiden, vereitelt.

Die linke Seitendeckung, 5. Kompanie, hatte am Südrand des Bois de l’Hospice von einer Kavallerie-Offizierstreife die Meldung erhalten, der Waldrand bei Arbre de la Belle Epine sei vom Feinde stark besetzt. Hauptmann Leßner entwickelte einen Zug und ließ ihn gegen den Feind vorgehen, mit den beiden anderen Zügen wollte er den rechten Flügel des Feindes vom Steilhang an der Maas aus umfassen. Der zur Erkundung vorgeschickte Leutnant der Reserve Rindfuß stellte aber starke feindliche Abteilungen zwischen Beaumont und Letanne, also in der linken Flanke der Kompanie fest, die Absicht des Hauptmann Leßner war also unausführbar. Die Kompanie nistete sich am Steilhang an der Maas ein und trat in das Gefecht, das trotz starker Verluste und Munitionsmangel bis zum Nachmittag durchgeführt wurde. Als dann der Feind mit vier Kompanien und Maschinengewehren gegen die 5. Kompanie vorging, ging die Kompanie im Gefecht zum Nordrand des Bois de l’Hospice zurück. Hier blieb Leutnant Rindfuß als Nachhut, der mit den letzten Patronen den Gegner fernhielt und den Abzug seiner Kompanie deckte, die gegen Abend das Regiment wieder erreichte. 20 Mann des zuerst entwickelten Zuges, die zu tapfer nach vorn durchgegangen waren, wurden vom Feinde umzingelt und später gefangen. Außerdem hatte die Kompanie 61 Mann an Toten und Verwundeten verloren. Leutnant Daubers war durch Schrapnellkugel schwer verwundet. Leutnant Leßner, der durch Granatsplitter am rechten Schienbein verwundet war, behielt die Führung der Kompanie. Beim Gehen stützte ihn sein treuer Entfernungsschätzer, Unteroffizier Heinrich Rasch aus Freiensteiner.

Das Regiment hatte seine Aufgabe erfüllt, das XVIII. Reserve-Armeekorps und das ihm folgende VI. Armee-Korps hatten ungestört vom Feinde den Maasübergang durchgeführt. Aber die Erfüllung des Auftrages hatte schwere Opfer gekostet! Von dem Offizierskorps und den etwa 3.000 Mann des Regiments sammelten sich am Abend beiderseits der Straße Mouzon – Beaumont 6 Offiziere 600 Mann! Durch die Artilleriebedeckung, Seitendeckung, Versprengte usw. erhöhte sich zwar dann die Gefechtskraft auf 1.000 Mann, aber fast 2/3 hatte das Regiment verloren!

Andere Teile der Division hatten das westlich des Schlachtfeldes des Regiments liegenden Dorfes Yoncq genommen, hatten aber über das Dorf und den nordöstlich des Ortes liegenden Wald hinaus nicht vordringen können.

Gefallen waren die Hauptleute Freiherr von Buddenbrock-Hettersdorf und Diehm, die Leutnants Lung, Todt, Castringius, Boge, die Offizierstellvertreter Barth, Nerger, Müller, Jung, Preuß, Rauff. Der schwer verwundete Major von Busse starb in der Nacht 28./29. im Feldlazarett Mouzon. Verwundet waren Oberstleutnant von Pfeil, die Hauptleute Freiherr von Stein zu Nord- und Ostheim, Bader, Freiherr Raitz von Frentz, Goepel, Ulrichs; die Oberleutnants Weimer, Waldeck, Freiherr von Lyncker, Quade, von Mentz; die Leutnants Huhn, Rausch, Daubes, Trümper, Hosch, Warnke, Eckhardt; die Offizierstellvertreter Zeh, Thielert (gestorben 01.09.), Saxer, Berger, Malzan. Die Verluste an Unteroffizieren und Mannschaften lassen sich nur noch nach den Stammrollen feststellen. Beim III. Bataillon waren sie so stark, dass die noch kampffähigen auf die Kompanien des I. und II. Bataillosn verteilt wurden..“

Man begrub Eugen Fischbach auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block A, Grab 98.

Die Todesanzeige für Eugen Fischbach im Gießener Anzeiger vom 19.09.1914

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.131: Franz Xaver Fischer

Der Soldat Franz Xaver Fischer stammte aus Kleinpinning, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Oberschneiding, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 10. Kompanie des 21. bayerischen Infanterie-Regiments. Am 01.11.1915 verstarb er im Alter von 28 Jahren im Feldlazarett bei Attigny in den Ardennen an einer Granatverletzung.

Man begrub Franz Xaver Fischer auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in einem Massengrab.

Sterbebebild von Franz Xaver Fischer
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Fischer

Die Männer des Ersten Weltkrieges – Teil 1.609: Eugen Metzler

Heute stelle ich den zweiten Bruder Metzler vor.

Eugen Metzler wurde am 09.01.1896 in Niedersweiler geboren, heute ein Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Wolpertswende. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Musketier in der 4. Kompanie des 126. Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 12.05.1917 fiel er im Alter von 21 Jahren bei den Stellungskämpfen bei Berméricourt, nordöstlich Reims.

Man begrub Eugen Metzler auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block B, Grab 4635.

Seine Heimatgemeinde Wolpertswende gedenkt Eugen Metzler noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2015/wolpertswende_lk-ravensburg_wk1_wk2_bawue.html

Sterbebild von Benedikt und Eugen Metzler
Rückseite des Sterbebildes von Benedikt und Eugen Metzler

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 1.221: Nikolaus Folz

Der Hüttenarbeiter Nikolaus Folz wurde am 11.10.1912 in Saarwellingen geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er in der 9. Kompanie des Infanterie-Regiments 528 als Schütze. Am 09.06.1940 fiel er im Alter von 27 Jahren in einem Gefecht bei Oches, südl. Sedan in Frankreich.

Man begrub Nikolaus Folz auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis inBlock 1, Reihe 13, Grab 708.

Sterbebild von Nikolaus Folz
Rückseite des Sterbebildes von Nikolaus Folz

Der theoretische Weg von Nikolaus Folz von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 1.107: Otto Yblagger

Der Leutnant d. R. Otto Yblagger wurde am 14.05.1885 in Palzing geboren, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Zolling. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 8. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments als Kompanie-Führer. Am 08.09.1917 fiel er im Alter von 33 Jahren nach drei Jahre Kriegsdienst während der Stellungskämpfe in der Champagne bei Sainte-Marie-à-Py.

Man begrub Otto Yblagger auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block B, Grab 362.

Seine Heimatgemeinde Palzing gedenkt Otto Yblagger noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/palzing_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Otto Yblagger
Rückseite des Sterbebildes von Otto Yblagger

Der theoretische Weg von Otto Yblagger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 527: Josef Rogg

Der Kriegsfreiwillige Josef Rogg wurde am 12.04.1896 in Schwabegg, einem Ortsteil der Gemeinde Schwabmünchen, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er bei der Infanterie Geschützbatterie 23. Er wurde mit dem  Eisernes Kreuz 2. Klasse und dem Verdienstkreuz mit Kreuz und Schwertern ausgezeichnet. Am 07.11.1918 verstarb er im Alter von 22 Jahren auf dem Hauptverbandplatz Duigny bei Sedan, nachdem er einen Granatvolltreffer erhalten hatte.

Die Leiche von Josef Rogg wurde auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Josef Rogg
Rückseite des Sterbebildes von Josef Rogg

 

Der theoretische Weg von Josef Rogg von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 524: Max Eder

Der Sanitäts-Unteroffizier Max Eder wurde am 06.09.1914 in Vierhäuser geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Mauth. Während des Blitz-Krieges gegen Frankreich fiel er am 10.06.1940 im Alter von 26 Jahren bei der Bergung von Verwundeten. Zuvor hatte er am Feldzug gegen Polen teilgenommen.

Begraben wurde Max Eder auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis in Block 2, Grab 2246.

Die Männer des Zweiten Weltkriegs – Teil 410: Friedrich Reich

Der Feldwebel Friedrich Reich wurde am 23.03.1913 geboren und kämpfte in einem Infanterie-Regiment, als er am 09.06.1940 im Alter von 27 Jahren bei dem Feldzug gegen Frankreich südlich von Sedan im Kampf getötet wurde.

Friedrich Reich wurde auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis, Block 3, Grab 2298 begraben.

Sterbebild von Friedrich Reich
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Reich – welch befremdliche Aufschrift!

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 364: Georg Edtmüller

Der Bauerssohn Georg Edtmüller stammte aus Aschau am Inn. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 24. bayerischen Infanterie-Regiments als Soldat. Er wurde mit dem bayerischen Verdienstkreuz und dem Eisernes Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 07.08.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren bei  Maria Py (dieser Ort konnte nicht von mir lokalisiert werden. Ich vermute, es ist Sainte-Marie-à-Py gemeint). Er wurde nach 30 monatigem Kriegsdienst durch eine schwere Verletzung durch eine Granate getötet.

Das Grab von Georg Edtmüller befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Noyers-Pont-Maugis, Block B, Grab 384. Zunächst war er in Machault begraben worden.

Sterbebild von Georg Edtmüller
Rückseite des Sterbebildes von Georg Edtmüller

 

Der theoretische Weg von Georg Edtmüller von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort über seinen esrten Begräbnisort zu seinem letztlichen Grab: