Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.011: Rudolf Hauber

Der Soldat Rudolf Hauber wurde am 06.01.1882 in der bayerischen Gemeinde Pfronten geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er als Wehrmann in der 12. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments. Ende Oktober / Anfang November wurde er bei bei den Stellungskämpfen in Wirballen im heutigen Litauen oder bei der Schlacht bei Göritten (russisch: Puschkino) in der Nähe von Königsberg, heute russisches Staatsgebiet, schwer verwundet. Am 05.11.1914 verstarb er in einem Lazarett in Halle an der Saale im heutigen Bundesland Sachsen-Anhalt.

Die Lage des Grabes von Rudolf Hauber ist unbekannt. Er wurde vermutlich auf einem Friedhof in Halle an der Saale im militärischen Bereich begraben und sein Grab könnte heute noch existieren.

Seine Heimatgemeinde Pfronten gedenkz Rudolf Habuer noch heute auf zwei Denkmälern: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/pfronten-berg_wk1u2_bay.htm http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/pfronten-kappel_wk1u2_bay.htm 

Sterbebild von Rudolf Hauber
Rückseite des Sterbebildes von Rudolf Hauber

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 903: Alois Schiessl

Der Lehrersohn Alois Schiessl wurde am 16.04.1899 in Saaldorf-Surheim in Bayern geboren und war Forstaspirant, also angehender Forstarbeiter. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 19. bayerischen Infanterie-Regiments als Infanterist. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 11.12.1918 verstarb er im Alter von 19 Jahren in einem Hospital in Frankreich an einer schweren Erkrankung. Er war in englische Gefangenschaft geraten.

Man begrub Alois Schiessl auf dem Soldatenfriedhof Proyart in Block 1, Grab 487.

Sterbebild von Alois Schiessl
Rückseite des Sterbebildes von Alois Schiessl