Der Soldat Franz Perstorfer stammte aus Göttersdorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 9. Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und mit dem Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern ausgezeichnet. Am 27.07.1918 wurde er durch einen Granatsplitter bei einer Mühle bei Lagery schwer verwundet und verstarb am 28.07.1918 im Alter von 22 Jahren.
Man begrub Franz Perstorfer auf dem Soldatenfriedhof Bligny in Block 2, Grab 135.
Sterbebild von Franz PerstorferRückseite des Sterbebildes von Franz Perstorfer
Der Soldat Johann Haselsberger wurde am 24.11.1897 in Willing als Sohn eines Kleinbauern (Gütler) geboren. Willing ist ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Schütze in der 2. Maschinengewehr-Kompanie des 13. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Am 27.06.1918 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Stellungskämpfe zwischen Oise und Marne durch Gasvergiftung. Dies war ein besonders grausamer Tod, denn er war, wie es bei Gasvergiftungen häufig vorkam, nicht sofort tot, sondern litt erst noch einige Tage unter den Folgen des Gases, dass er bei Saconin-et-Breuil in der Nähe von Soissons eingeatmet hatte.
Die Lage des Grabes von Johann Haselsberger ist unbekannt.
Sterbebild von Johann HaselsbergerRückseite des Sterbebildes von Johann Haselsberger
Der Soldat Xaver Ellinger stammte aus Holzhäuser, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen, und war der Sohn eines Kleinbauern (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 3. Kompanie des 23. bayerischen Infanterie-Regiment. Am 26.03.1916 fiel er im Alter von 22 Jahren bei La Bassée durch eine englische Mine.
Man begrub Franz Ellinger auf dem Soldatenfriedhof Meurchin in Block 2, Grab 83.
Sterbebild von Xaver EllingerRückseite des Sterbebildes von Xaver Ellinger
Der Soldat Ignatz Stadler stammte aus Gergweis, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen, und war der Sohn eines Zimmermanns. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Er wurde mit dem bayerischen Verdienstkreuz und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 05.08.1917 fiel er im Alter von 24 Jahren in Galizien bei einem Sturmangriff.
Die Lage des Grabes von Ignatz Stadler ist unbekannt. Es existiert wahrscheinlich nicht mehr.
Sterbebild von Ignatz StadlerRückseite des Sterbebildes von Ignatz Stadler
Der Soldat Markus Brem wurde am 15.10.1893 in Bergweis geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen, und war der Sohn eines Landwirts- und Bürgermeisters. Im Ersten Weltkrieg diente er als Gefreiter in der 1. Kompanie des 11. bayerischen Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Am 06.06.1917 veratarb er während eines Heimaturlaubs Im Alter von 24 Jahren nach vier Jahren Kriegsdienst an den Folgen der Kriegsstrapazen.
Die Lage des Grabes von Markus Brem ist unbekannt. Er wurde wahrscheinlich an seinem Heimatort begraben. Sein Grab könnte noch existieren.
Sterbebild von Markus BremRückseite des Sterbebildes von Markus Brem
Der Soldat Josef Spieleder stammte aus Gergweis, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und wohnte als Hausbesitzer in Sandbach. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 2. Kompanie des 11. bayerischen Brigade-Ersatz-Bataillons. Am 22.06.1915 fiel er im Alter von 35 Jahren nach 11 Monaten Kriegsdienst im bei Ban-de-Sapt im Elsass.
Offiziell ist für Josef Spieleder keine Grablage bekannt. Ich vermute jedoch, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Senones begraben hat, wo man auch seine Regimentskameraden beisetzte, die im gleichen Zeitraum fielen, u. a.
Gefreiter Johann Schlenk, gefallen am 23.06.1915 bei Ban-de-Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Landwehrmann August Lutz, gefallen am 23.06.1915 bei Ban-de-Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Unteroffizier Richard Rabl, gefallen am 22.06.1915 bei Ban-de-Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab;
Reservist Tobias Flammensbeck, gefallen am 22.06.1915 bei Ban-de-Sapt, begraben auf dem Soldatenfriedhof Senones in einem Massengrab.
Sterbebild von Josef SpielederRückseite des Sterbebildes von Josef Spieleder
Der Soldat Joseph Mittermeier stammte aus Göttersdorfer – Holzhäuser, heute ein Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Pionier in der 6. Kompanie des 14. bayerischen Armierungs-Bataillons. Am 06.10.1915 verstarb er nach kurzer Krankheit im Alter von 32 Jahren in Baar bei Ingolstadt.
Joseph Mittermeier dürfte in seiner Heimat begraben worden sein und sein Grab existiert wahrscheinlich nicht mehr.
Sterbebild von Joseph MittermeierRückseite des Sterbebildes von Joseph Mittermeier
Der Soldat Johann Ratzenböck wurde am 15.02.1894 in Gergweis geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 16.08.1917 verstarb er nach schwerer Verwundung im Alter von 23 Jahren in einem Lazarett in der rumänischen Stadt Focsani.
Offiziell ist für Johann Ratzenböck keine Grablage bekannt. Ich bin mir jedoch sicher, dass er anonym in einem Massengrab auf dem Soldatenfriedhof Focsani begraben wurde.
Sterbebild von Johann RatzenböckRückseite des Sterbebildes von Johann Ratzenböck
Der Soldat Josef Trost stammte aus Altenmarkt, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war der Sohn eines Brauerei- und Realitätenbesitzers. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Batterie des 20. bayerischen Fußartillerie-Bataillons als Kanonier und Fernsprecher. Am 17.07.1917 fiel er im Alter von 18 Jahren während eines Patrouillengangs östlich Cuisy bei Verdun durch einen Granatschuss.
Man begrub Josef Trost auf dem Soldatenfriedhof Brieulles-sur-Meuse in Block 3, Grab 607.
Sterbebild von Josef TrostRückseite des Sterbebildes von Josef Trost
Der Soldat Otto Apfelbeck stammte aus Gergweis, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Osterhofen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in einem bayerischen Infanterie-Regiment. Am 11.08.1917 (Volksbund: 12.08.1917) fiel er im Alter von 37 Jahren im Susitatal (Rumänien) durch einen Bauchschuss.
Man begrub Otto Apfelbeck auf dem Soldatenfriedhof Tifesti-Frunzoaia in Parzelle A, Grab 64.
Sterbebild von Otto ApfelbeckRückseite des Sterbebildes von Otto Apfelbeck