Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 987: Peter Hölzl

Der Bahnmaurer Peter Hölzl stammte aus Simbach am Inn in Bayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 2. Reserve-Infanterie-Regiment als Unteroffizier. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 28 Jahren bei Maixe während der grausamen Stellungskämpfe bei Xaffévillers in den Vogesen und dem Elsass. Er fiel bereits beim Vormarsch des Regiments über Badmenil, Bazien zu den östlich Xaffévillers gelegenen Höhen.

Peter Hölzl wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben, vermutlich bei der Zusammenlegung der vielen kleinen im Elsass.

Seine Heimatgemeinde Simbach am Inn gedenkt Peter Hölzl noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/2009/simbach_am_inn_wk1u2_bay.htm

 

Sterbebild von Peter Hölzl
Rückseite des Sterbebildes von Peter Hölzl

Der theoretische Weg von Peter Hölzl von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 886: Friedrich Schugg

Der Infanterist Friedrich Schugg wurde am 11.01.1886 in Oberhofen in Schwaben, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Altusried, geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 20. bayerischen Infanterie-Regiments. Gleich zu Beginn des Krieges fiel er am 25.08.1914 im Alter von 28 Jahren bei Bazien in der Nähe von Luneville in Frankreich.

Man begrub Friedrich Schugg auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Sterbebild von Friedrich Schugg
Rückseite des Sterbebildes von Friedrich Schugg

Der theoretische Weg von Friedrich Schugg von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 639: Sebastian Wölfle

Der Infanterist Sebastian Wölfle wurde am 27.08.1893 in Remmelsberg geboren, heute ein Ortsteil der Gemeinde Untrasried. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 3. Kompanie des 17. Infanterie-Regiments. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Gerberviller.

Eine Grablage ist für Sebastian Wölfle nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass er als unbekannter Toter in einem Massengrab des Soldatenfriedhofs Gerbéviller beigesetzt wurde. Ich begründe meine Annahme mit dem Schicksal seines Kameraden Unteroffizier Wilhelm Göbel, gefallen am 05.09.1914 bei Gerbeviller, begraben auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Seine Heimatgemeinde Untrasried gedenkt noch heute Sebastian Wölfle auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/untrasried_1805-15_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Sebastian Wölfle
Rückseite des Sterbebildes von Sebastian Wölfle

 

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 601: Gregor Griesmann

Der Bauerssohn Gregor Griesmann wurde am 13.03.1887 in Steinbach (Schwaben) geboren. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 1. Kompanie des 3. Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 12 als Reservist. Am 29.08.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Luneville.

Man begrub Gregor Griesmann auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab.

Sterbebild von Gregor Griesmann
Rückseite des Sterbebildes von Gregor Griesmann

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 577: Jakob Barnsteiner

Der Infanterist Jakob Barnsteiner wurde am 31.03.1883 in Ruderatshofen, einer Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu,  geboren und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 17. Infanterie-Regiments als Soldat. Am 25.08.1914 fiel er im Alter von 21 Jahren bei Rosieres in der Nähe von Gerbéviller.

Man setzte die Gebeine von Jakob Barnsteiner auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller  in einem Massengrab bei.

Die Gemeinde Ruderatshofen gedenkt noch heute Jakob Barnsteiner auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/ruderatshofen_1805-15_1870-71_wk1u2_bay.htm

 

Der theoretische Weg von Jakob Barnsteiner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 532: Ferdinand Straßberger

Der Reservist Ferdinand Straßberger stammte aus Grünreit, heute ein Ortsteil der Gemeinde Siegsdorf. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 12. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Wehrmann. Am 01.09.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren bei Luneville

Man begrub Ferdinand Straßberger auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 2, Grab 43.

Sterbebild von Ferdinand Straßberger
Rückseite des Sterbebildes von Ferdinand Straßberger

 

Der theroretische Weg von Ferdinand Straßberger von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 468: Georg Brunner

Der Kanonier Georg Brunner stammte aus Oberhornbach und war der Sohn eines Gastwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 8. Reserve-Feld-Artillerie-Regiment. Am 02.05.1915 verstarb er im Alter von 19 Jahren im Lazarett Gebweiler (französisch Guebwiller).

Georg Brunner wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in Block 7, Grab 75 begraben.

 

Der theoretische Weg von Georg Brunner von seinem Geburtsort über seinen Sterbeort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 401: Anton Lehner

Der Reservist Anton Lehner stammte aus Mitterfels in Niederbayern und war der Sohn eines Söldners. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 4. bayerischen Infanterie-Regiments und fiel am 25.08.1914 im Alter von 24 Jahren bei Vitrimont (den auf dem Sterbebild „Maissee“ kann ich lokalisieren. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Hörfehler). Zunächst war er nur als vermisst gemeldet worden. Dann korrigierten sich jedoch die offiziellen Stellen des Militärs jedoch und meldeten seinen Tod.

Anton Lehner wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab beigesetzt.

Sterbebild von Anton Lehner
Rückseite des Sterbebildes von Anton Lehner

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 400: Johann Eberl

Der Krankenpfleger Johann Eberl stammte aus Freimehring und arbeitete in der psychiatrischen Klinik Gabersee, einem Ortsteil der Gemeinde Rechtmehring in Oberbayern. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 4. Kompanie des 2. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments als Infanterist. Am 05.09.1914 fiel er im Alter von 27 Jahren.

Johann Eberl liegt auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben.

Sterbebild von Johann Eberl
Rückseite des Sterbebildes von Johann Eberl

 

Der theoretische Weg von Johann Eberl von seinem Heimatort zu seinem Grab:

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 239: Jakob Hauser

Jakob Hauser war der Sohn eines Landwirtes in Hinterstadl (Pfarrei Mauerberg), heute Teil der Gemeinde Garching an der Alz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Infanterist in der 10. Kompanie des 17. Infanterie-Regiments. Am 30.08.1914 fiel er bei den Vogesenkämpfen bei Saulcy, Gerbéviller im Alter von nur 21 Jahren. Zunächst war er von offizieller Seite nur als schwer verwundet gemeldet worden. Er wurde auf dem Soldatenfriedhof Gerbéviller in einem Massengrab begraben.

In Wikipedia kann man lesen, dass Ende August 1914 die deutschen Soldaten in Gerbéviller Kriegsverbrechen begangen haben:

Ende August 1914 stieß der Vormarsch der 6. deutschen Armee im Ort Gerbéviller auf starken Widerstand. Wutentbrannt exekutierten die Deutschen daraufhin zivile Einwohner und brannten das Dorf nieder. Die Gemeinde trug danach zeitweise den Namen „Gerbéviller-la-Martyre“.

Ich möchte nicht darüber spekulieren, in wieweit Jakob Hauser an diesen Verbrechen an der französischen Zivilbevölkerung beteiligt war. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass während des Ersten Weltkrieges furchtbare Verbrechen durch deutsches Militär begangen wurden. Es wurde gültiges internationales Völkerrecht gebrochen und kein Verantwortlicher wurde später zur Rechenschaft gezogen. Die Taten blieben ungesühnt.

Um so höher rechne ich es der französischen Nation und den französischen Bürgern an, wie sie nach dem Grauen des Ersten Weltkrieges – aber auch nach dem Zweiten Weltkrieg – die Verständigung und Versöhnung mit Deutschland suchten.

Verweise auf Verbrechen anderer Nationen – auch französischer Soldaten – spielen für mich keine Rolle. Deutschland ist meine Nation. Ich bin Deutscher. Ich kümmere mich um die Vergangenheit meiner Nation.