Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 3.023: Franz Xaver Roß

Der Soldat Franz Xaver Roß wurde am 18.12.1889 in Thann, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Aschau am Inn, geboren und lebte in Litzelkirchen. Sein Vater war Fuhrmann (Karrer). Im Ersten Weltkrieg diente er als Infanterist in der 5. Kompanie des 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Ende Juli 1918 geriet er während der Abwehrschlacht zwischen Soissons und Reims und zwischen Marne und Vesle in französische Kriegsgefangenschaft. Am 27.01.1919 verstarb er im Alter von 29 Jahren in Montcornet, Amb. 12/16, nach sechs Monaten Kriegsgefangenschaft.

Man begrub Franz Xaver Roß auf dem Soldatenfriedhof Mennevret in Block 2, Grab 189.

Seine Heimatgemeinde Aschau am Inn gedenkt Franz Xaver Roß noch heute auf einem Denkmal: http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/aschau_a_inn_1870-71_wk1u2_bay.htm

Sterbebild von Franz Xaver Roß
Rückseite des Sterbebildes von Franz Xaver Roß

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.989: Heinrich Brandenberger

Der Soldat Heinrich Brandenberger (irrtümlich in den Verlustlisten als „Brandenburger“ benannt) stammte aus München und war Stereotypeur bei der München-Augsburger Abendzeitung. Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Landwehr-Infanterie-Regiments. Vermutlich während der Gefechte im Kayserbergtal geriet er in französische Kriegsgefangenschaft. Am 11.09.1914 verstarb er in einem Hospital in Lyon an einer schweren Verwundung, die er sich bei Kämpfen zugezogen hatte.

Die Lage des Grabes von Heinrich Brandenberger ist unbekannt.

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.983: Anton Liebl

Der Soldat Anton Liebl stammte aus Berg, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Moosburg an der Isar, und war der Sohn eines Tagelöhners. Im Ersten Weltkrieg diente er in der 2. Kompanie des 1. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments. Etwa im September 1916 geriet er während der Kämpfe an der Aisne in französische Kriegsgefangenschaft.  Im Jahr 1917 verstarb er im Alter von 24 Jahren in einem französischen Gefangenenlager.

Die Lage des Grabes von Anton Liebl konnte ich nicht ermitteln.

Sterbebild von Anton Liebl
Rückseite des Sterbebildes von Anton Liebl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.713: Michael Vogl

Der Soldat Michael Vogl stammte aus Haardorf, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Osterhofen, und war Kleinbauer (Gütler). Im Ersten Weltkrieg diente er als Landwehrmann in der 4. Kompanie des 3. bayerischen Ersatz-Infanterie-Regiments. Mitte 1915 geriet er in französische Kriegsgefangenschaft. Am 18.11.1918 verstarb er im Alter von 42 Jahren in einem Lager in Marseille an einer Lungenentzündung.

Man begrub Michael Vogl auf dem Soldatenfriedhof Marseille-„St-Pierre“ in Reihe 11, Grab 8.

Sterbebild von Michael Vogl
Rückseite des Sterbebildes von Michael Vogl

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.570: Josef Nützl

Der Soldat Josef Nützl wurde am 04.04.1897 Eschlbach, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Schönberg, und war der Sohn eines Landwirts. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er im 18. bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment. Man zeichnete Josef Nützl mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse aus. Er geriet in französische Kriegsgefangenschaft und erkrankte an Typhus. Am 16.02.1919 verstarb er im Alter von 22 Jahren in einem Lazarett in Saint-Dizier (Département Haute-Marne) an dieser schweren Krankheit.

Die Lage des Grabes von Josef Nützl ist unbekannt, ich weiß jedoch, dass viele Soldatengräber dieser Region nach dem Krieg auf dem Soldatenfriedhof Connantre zusammengelegt wurden – beispielsweise wurde auch mein Großonkel Johann Steil dorthin überführt und in einem Massengrab beigesetzt – zunächst anonym.

Sterbebild von Josef Mützl
Rückseite des Sterbebildes von Josef Mützl