Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.592: Richard Böhm

Der Soldat Richard Böhm wurde am 10.12.1894 in Lauscha im heutigen Thüringen geboren. Er war angehender Lehrer (Lehramtskandidat). Im Ersten Weltkrieg diente er als Musketier in der 7. Kompanie des 252. Reserve-Infanterie-Regiments. Am 21.02.1915 fiel er im Alter von 20 Jahren während der Winterschlacht in Masuren (Schlacht bei Lyck) bei Wolkuez.

Die Lage des Grabes von Richard Böhm ist – wie oft bei Gefallenen der Ostfront – unbekannt.

Sterbebild von Richard Böhm
Rückseite des Sterbebildes von Richard Böhm

Die Männer des Ersten Weltkriegs – Teil 2.375: Josef Schwarzhuber

Der Soldat Josef Schwarzhuber stammte aus Pfenningbach, heute ein Ortsteil der bayerischen Gemeinde Neuburg am Inn, und war der Sohn eines Landwirts (Haumwebersohn) Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Wehrmann in der 5. Kompanie des 75. (preußischen) Landwehr-Infanterie-Regiments. Am 21.02.1915 fiel er während der Winterschlacht in Masuren bei Bialaschewo (Regimentsgeschichte: Bialaszewo), in der Nähe von Ossowiec an der Grenze zu Russland.

Über den Todeszeitraum von Josef Schwarzhuber berichtet die Regimentsgeschichte des 75. Landwehr-Infanterie-Regiment:

„Am 20. und 21. Februar erfüllte sich nun das Schicksal der russischen 10. Armee. In beispielslosem Vorwärtsdrängen und mit Überwindung der ungeheuersten Schwierigkeiten war es der deutschen 8. Armee von Süden und der 10. von Norden her gelungen, um die 10. russische Armee des Generals von Sievers die eiserne Zange zu legen und sie in dem tiefverschneiten und versumpften Waldgebiet von Augustowo zusammenzudrücken. Unvergleichliches hatten alle beteiligten deutschen Truppenteile geleistet, und zur Wiederbefreiung Lyks durch General von Litzmanns Truppen war selbst der oberste Kriegsherr von der polnischen Front herbeigeeilt, um den Truppen mündlich seinen kaiserlichen und des deutschen Volkes Dank auszusprechen. Unvergleichliches hatten aber auch wieder die beiden großen Führer der deutschen Kämpfer im Osten geleistet, auch wenn die volle strategische Auswirkungen des taktischen Sieges uns versagt blieb: Hindenburg und Ludendorff.“

Sterbebild von Josef Schwarzhuber
Rückseite des Sterbebildes von Josef Schwarzhuber