Der Soldat Hermann Freiherr von Nordeck zu Rabenau stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Seesoldat und Gefreiter in der 3. Kompanie des 1. Marine-Infanterie-Regiments. Am 17.12.1916 verstarb er nach schwerer Verwundung in einem Feldlazarett bei Morchies.
Man begrub Hermann Freiherr von Nordeck zu Rabenau auf dem Soldatenfriedhof St.-Laurent-Blangy in einem Massengrab.
Die Todesanzeige für Hermann Freiherr von Nordeck zu Rabenau
Der Soldat Wilhelm Feller stammte aus der hessischen Stadt Lollar. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Hauptmann und Kompanieführer in der 6. Kompanie des 112. Infanterie-Regiments. Am 21.08.1914 (Regimentsgeschichte und Volksbund: 20.08.1914) fiel er während der Kämpfe in Lothringen nahe der Ortschaft Saarburg (französisch: Sarrebourg).
Über den Todestag und die Todesumstände von Wilhelm Feller berichtet die Regimentsgeschichte des 112. Infanterie-Regiments:
„20. August: Allgemeine Lage: Der Feind war der ausweichenden 6. Armee nur langsam und zögernd gefolgt. Um Klarheit zuschaffen, ob ein feindlicher Hauptangriff durch Lothringen bevorsteht, entschließt sich der Führer der 6. Armee mit 6. und links anschließender 7. Armee zum Angriff überzugehen. 9:15 vorm. entwickelt sich das Regiment zum Angriff. RechterFlügel geht auf Kapelle südlich Saarburg, linker Flügel auf Kirchturm Bühl. Es sind eingesetzt: rechts III., links II., I. folgt hinterder Mitte. Beim Ueberschreiten des Bahndammes ostwärts Saarburg erhalten die Kompagnien Infanteriefeuer aus Richtung Riedinger Bahnhof. Der Angriff geht zunächst durch den Wustholz Wald durch und dann gegen Bühl. 1:45 ist der Ort Bühl, den der Feind heftig verteidigte, genommen und 100 Gefangene gemacht. Mit neugeordneten Verbänden steht das Regiment 3:00 nachm. am Westrand Bühl, die Reserve am Nordausgang des Ortes. Gegen 5:30 nachm. geht der Angriff auf die Höhen südlich Saarburg weiter. Der rechte Flügel des Regiments an der Straße Bühl, Saarburg erhält heftiges Infanteriefeuer aus den Kasernen und Friedhof Saarburg. 2 Kompagnien des Reserve-Bataillons werden am rechten Flügel eingesetzt, der Angriff geht langsam weiter. UmSaarburg wird vom I. Bahr. A.K. noch hart gekämpft. Endlich ist Saarburg genommen, die feindliche Infanterie geht hinter die Höhen südlich Saarburg zurück. Das Regiment erhält 6:40 nachm. den Befehl sich hinter der Höhe dicht südlich Saarburg zu sammeln. Während des Sammelns erfolgt ein feindlicher Gegenangriff vom Mückenhof und dem Rhein-Marne-Kanal her, der unter schwerenVerlusten für den Feind abgewiesen wird. Die Nacht verbringt das Regiment auf dem Sammelplatz. Auf der ganzen Linie zwischen Metz und den Vogesen waren die Franzosen geworfen. Die 6. und 7. Armee setzen am folgenden Tagdie Verfolgung fort.“
Man begrub Wilhelm Feller auf dem Soldatenfriedhof Plaine-de-Walsch in Grab 39.
Die Todesanzeige für Wilhelm Feller im Gießener Anzeiger
Der Soldat Willi Fink stammte aus der hessischen Universitätsstadt Gießen. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Granadier in der 9. Kompanie des 2. Garde-Reserve-Regiments. Am 17.08.1916 fiel er während der Schlacht an der Somme.
Man begrub Willi Fink auf dem Soldatenfriedhof Maissemy in Block 2, Grab 1.319.
Der Soldat Jakob Lober wurde am 03.04.1886 in Pfaffenreuth geboren, einem Ortsteil der bayerischen Gemeinde Pressath, und war Landwirt. Im Ersten Weltkrieg diente er als Soldat im 4. bayerischen Pionier-Bataillon. Am 05.02.1918 fiel er im Alter von 31 Jahren durch schwere Verwundung.
Die Lage des Grabes von Jakob Lober ist unbekannt. Mangels Datenmaterial kann ich auch keine Vermutung äußern.
Sterbebild von Jakob LoberRückseite des Sterbebildes von Jakob Lober