Die Männer des Ersten Weltkrieges – Sonderbeitrag Frankfurter Volkszeitung 1: Ernst Schneider

Die mit diesem Beitrag startende Serie „Sonderbeiträge Frankfurter Volkszeitung“ basieren auf alten Ausgaben der Frankfurter Volkszeitung, die ich antiquarisch erwerben konnte.

Die Frankfurter Volkszeitung erschien vom 01.10.1872 bis zum 31.03.1913 als Frankfurter Volksblatt. Dann wurde sie in Frankfurter Volkszeitung umbenannt. 1923 wurde sie in Rhein-Mainische Volkszeitung umbenannt. Unter diesem Titel erschien die Zeitung bis zum 30.09.1943.

Der Soldat Ernst Schneider stammte aus Frankfurt und war von Beruf Lehrer. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er als Einjährig-Kriegsfreiwilliger Musketier in der 3. Kompanie des 223. Reserve-Infanterie-Regiment. Im April 1916 fiel er während der Stellungskämpfe an der Strypa zwischen Wosuszka und Sereth in der heutigen Ukraine im Alter von 19 Jahren.

Die Lage des Grabes von Ernst Schneider ist unbekannt. Wahrscheinlich existiert es nicht mehr.

Todesanzeige für Ernst Schneider in der Frankfurter Volkszeitung vom 30.04.1915

SONDERBEITRAG: Friedhof Lich: Albrecht Knodt

Ich mal wieder auf dem Friedhof in Lich spazieren gegangen und Ausschau nach privaten Gedenkplatten und -steine gehalten. Dabei stieß ich auf eine Gedenkplatte für Albrecht Knodt. Albrecht Knodt wurde am 23.03.1912 in der Gemeinde Schornsheim im heutigen Bundesland Rheinland-Pfalz geboren. Er diente als Oberarzt in der deutschen Wehrmacht. Albrecht Knodt fiel am 23.09.1942 (Volksbund: 27.09.1943) im Alter von 31 Jahren bei Jenakijewe in der heutigen Ukraine.

Man begrub Albrecht Knodt auf einem Feldfriedhof bei Jenakijewe.

Grabstätte der Familie Knodt
Gedenkplatte für Albrecht Knodt