Am Wochenende war ich mal wieder im Kloster Arnsburg in Lich (Mittelhessen). Neben dem dort angelegten Soldatenfriedhof mit gefallenen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges und ermordeten Zwangsarbeitern aus dem „Dritten Reich“ beeindruckt mich immer wieder die Ruine der alten Klosterkirche. So habe ich während der Besichtigung und meines Spaziergangs reichlich fotografiert und dokumentiert.
Gut wiederhergestellt und unterhalten wird der ehemalige Schlafsaal des Klosters Arnsburg, das Dormitorium.
Das Dormitorium des KlostersDas Dormitorium des Klosters aus der anderen Perspektive
Von der Mauern der ehemaligen Klosterkirche ist noch erstaunlich viel vorhanden und gut konserviert. An einigen Stellen wird sogar ehemals Zerstörtes wieder hergestellt.
Blick in das QuerschiffDas linke SeitenschiffDer Aufgang zum DormitoriumBlick auf die übrigen Klostergebäude, die noch heute bewohnt werden und als Werkstätten für Künstler dienenDer ehemalige AltarraumDas Auditorium – heute findet man hier eine Dauerausstellung zur Geschichte des KlostersDie Ansicht auf die Klosterkirche von der KopfseiteDer rückwärtige Teil des KlostersNoch einmal der Kopfteil der KlosterkircheBlick auf die KlosterruinenDer ehemalige Platz für den TabernakelDie Stirnseite der Kirche von innen betrachtetDas Innere der RuineModerne Kultgegenstände können Geschichte nur andeutenBlick durch das Hauptschiff auf das Ende der KircheDie KirchenbreiteDer ehemalige Mönchsfriedhof des Klosters, wo heute Angehörige des Fürstenhauses Lich begraben werdenDer ehemalige Mönchsfriedhof des Klosters, wo heute Angehörige des Fürstenhauses Lich begraben werdenDer ehemalige Mönchsfriedhof des Klosters, wo heute Angehörige des Fürstenhauses Lich begraben werdenEin inspirierendes EnsambleAlte MauerkunstRudolf Rule – nur wenig ist über diesen Kirchenmann zu recherchierenDer Grabort von Rudolf RuleEin sehr altes Epitaph in der Kirchenruine: Johann von Linden und Guda von Bellersheim, datiert aus 1394 Übersetzung der Inschrift: „Dieser Sarkophag ist der des Ritters Johann von Linden und der Guda von Bellersheim, seiner rechtmäßigen Ehefrau, der Gründer dieses Altares und Stifter der Kapelle. Im Jahr des Herrn 1394, an den 11. Kalenden des Oktober (= 21. September 1394).“
Gedenkplakette am Soldatenfriedhof Kloster ArnsburgDer Soldatenfriedhof Kloster ArnsburgDer Soldatenfriedhof Kloster ArnsburgEin alter Epitaph von Johann von Falkenstein († 1365) im ehemaligen Kapitelsaal des Klosters
Der Wagnermeisterssohn Jakob Aiblinger stammte aus Weisbrunn, einem Ortsteil der bayerischen Stadt Traunreut. Zuletzt lebte er in Egerndach. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er in der 10. Kompanie des 1. Landwehr-Infanterie-Regiments als Landwehrmann. Am Granatsplitter 24.01.1916 wurde er im Kampf durch einen Granatsplitter verwundet. An dieser Verwundung verstarb er am 25.01.1916 im Alter von 35 Jahren in einem Lazarett in den Vogesen.
Man begrub Jakob Aiblinger auf dem Soldatenfriedhof Ammerschwihr in Grab Grab 44 .
SterbebildvonJakob AiblingerRückseite des Sterbebildes von Jakob Aiblinger
Der theoretische Weg von Jakob Aiblinger von seinem Geburtsort zu seinem Grab: